Überstunden bezahlen hilfe?

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7 Antworten

Es kann schon legitim sein mit den 10 enthaltenenen Ü-Stunden.

Aber alles darüber hinaus muss dann wenigstens bezahlt erden.

"Lohnt sich nicht"? Tickt der Typ?

Und wegen Cheffes Tüdeligkeit verfallen Ü-Stunden?

Sorry, aber der Kerl ist ein A* und beutet Deinen Freund aus.

Anwalt? Gewerkschaft? Denn auch wenn die 10h okay sind..d en rewst einfach mal immer wieder verfallen zu lassen, ist nicht korrekt.

Guck mal hietr weiter unten:

http://karrierebibel.de/ueberstunden/

Arbeitsrecht: Sind Überstunden mit dem Gehalt abgegolten?

In manchem Arbeitsvertrag finden sich sogenannte Pauschalabgeltungen,
wonach die Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sein sollen. Das hat
in der Vergangenheit häufig zu Streit und Arbeitsrechtsprozessen
geführt. Denn tatsächlich gibt es keinen allgemeinen Rechtsgrundsatz, dass jede Überstunde zu bezahlen ist. Entscheidend sind vielmehr...

    Die Vertragsklauseln


    Vermeintlich findige Arbeitgeber formulieren im Arbeitsvertrag: "Mit dem Gehalt ... sind alle Überstunden des Arbeitnehmers abgegolten". So leicht geht das allerdings nicht. Diese Standardklauseln sind nach heutiger Rechtsprechung nicht zulässig,
    weil nicht klar ist, wie viele Überstunden damit erfasst sein sollen.
    Eine zeitlich unbeschränkte Klausel ("alle Überstunden") ist also immer
    unwirksam.

    Ausreichend klar wäre aber eine Formulierung, mit welcher "20
    Überstunden pro Monat mit dem Gehalt abgegolten sind". Für beide Seiten
    ist damit hinreichend bestimmt, was auf einen zukommt. Abgeltungsklausen
    im Umfang bis zu zehn Prozent der vertraglichen Arbeitszeit gelten
    häufig als angemessen. Auch zehn Überstunden pro Monat bei einer
    40-Stunden-Woche können mit dem Gehalt abgegolten werden (LAG Hamm, AZ
    19 Sa 1720/11).



    Die Vergütungserwartung


    Im Gesetz heißt es leider nur, dass die "übliche Vergütung" gezahlt
    wird, "wenn die Dienstleistung den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist". Das lässt Raum für Spekulationen: Wer darf denn nun erwarten, dass Überstunden bezahlt werden?

    Das Bundesarbeitsgericht hat hierzu klar gestellt: Sogenannte Geringverdiener
    haben eine Vergütungserwartung, Besserverdiener aber nicht.
    Besserverdiener ist man nach Ansicht der höchsten deutschen
    Arbeitsrichter dann, wenn das Entgelt die Beitragsbemessungsgrenze
    in der gesetzlichen Rentenversicherung überschreitet (BAG, 5 AZR
    765/10). In Westdeutschland liegt diese Grenze bei 5580 Euro brutto im
    Monat, in Ostdeutschland bei 4750 Euro. Beschäftigte unter dieser
    Beitragsbemessungsgrenze können also erwarten, dass ihre Überstunden extra bezahlt werden.

Damit Sie auf eine Bezahlung der Überstunden hoffen können, gilt es jedoch noch weitere Voraussetzungen zu erfüllen:

Der Arbeitgeber muss die Überstunden

angeordnet

oder zumindest genehmigt haben.

Überstunden über die

gesetzliche Grenze

von zehn Stunden täglich dürfen nicht angeordnet werden.

Der Arbeitnehmer muss diese Anordnung

dokumentieren

und nachweisen können.

Die

Zahl der Überstunden

muss vom Arbeitnehmer dokumentiert werden.

Um also späteren Ärger zu vermeiden, sollten Sie die Voraussetzungen
und die Vergütung der Überstunden im Vorfeld - idealerweise im
Arbeitsvertrag - schriftlich klären. Achten Sie dabei bitte darauf,
eventuelle Gleitzeit-Regelungen klar von den Überstunden zu trennen. Die Ausgestaltung der Arbeitszeit hat formal nichts mit Überstunden oder Mehrarbeit zu tun.

In diesem Zusammenhang noch der Hinweis auf einen gängigen Irrtum:
Arbeitnehmer können nicht - zumindest nicht offiziell - die
Mittagspause durcharbeiten, um danach früher Feierabend zu machen.
Erstens muss nach spätestens sechs Stunden eine Pause gemacht werden und zweitens entscheidet allein der Arbeitgeber über die sogenannte Positionierung der Arbeitszeit.

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Das er die ersten 10 Stunden nicht zahlt ist rechtlich in Ordnung da das so im Vertrag geregelt ist. Das er alles darüber nicht zahlt ist nicht in Ordnung. Auf dieses Geld kann dein Kumpel bestehen und notfalls auch einklagen.

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Hi, wichtig für deinen Freund ist, das seine Arbeitszeit dokumentiert wird und ist und er davon Kopien hat.

Eine Vereinbarung " anfallende Überstunden von xx Std. sind mit dem Gehalt abgegolten" ist im Mindestlohnbereich grenzwertig, so etwas kommt im übertariflichen Bereich vor.

So, und nun der eigentliche Ansatz: Durch angeordnete Überstunden darf auch bei Gehaltszahlung der Mindestlohn nicht unterschritten werden und das dürfte hier durchaus mal passieren.

Dein Freund arbeitet nicht aus Lust und Laune sondern um Geld zu verdienen. Dann ist es auch legitim sein Geld einzufordern. Also mind. die 22-10 Std.




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Was erwartest du jetzt?

Die Regelung im Arbeitsvertrag ist eindeutig: Monatlich werden alle Überstunden bezahlt, die gemacht wurden - alle, die über den 10 vereinbarten liegen. Das ist rechtlich einwandfrei, da hier EINDEUTIG geregelt ist, in welchem Umfang Überstunden gezahlt werden und in welchem nicht.

Dementsprechend ein Schreiben aufsetzen und die zu zahlenden Überstunden einfordern. Inklusive Fristsetzung, bis wann zu zahlen ist. Dass hier etwas verfällt, stimmt nicht. Wäre ja der größte Quatsch: ich mache 40 Überstunden und bekomme dann kein Geld, weil der Chef das auf der Abrechnung vergisst - und direkt danach soll es verfallen sein?

Bei Leuten mit vielen Überstunden sollte man auch darauf achten, dass es ggf. Ärger im Betrieb geben kann, da die rechtlich zulässig Höchstarbeitszeit überschritten wurde.

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Also klar darf er 10 Überstunden anordnen wenn der Vertrag das so vorsieht
Und es steht ja auch das diese mit dem Gehalt abgegolten sind (kein gut bezahlter Job)
Den Rest muss er aber bezahlen oder abfeiern lassen
Der Vertrag gilt für beide Seiten

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Kommentar von MKausK
08.11.2016, 10:58

das stimmt nicht wenn er im Monat 160 std arbeitet muß er brutto mindestens 1380 bekommen und für jede Überstunde sind weitere 8,50 fällig

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Kommentar von Dave0000
08.11.2016, 11:07

Irgendwie erscheint mir dein Kommentar bezugslos

Ich zitiere den Fahesteller:

"Er verdient monatlich 1520€ (brutto) pro Monat."

Und auch ich sagte doch das er Überstunden so wie es in Vertrag steht zu zahlen hat

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Eigentlich ist sowas nur in höheren Gehaltsklassen üblich. Von daher ist es auch rechtens. Warum hat er so einen Vertrag unterschrieben?

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Das verstößt gegen die guten Sitten. Da ist ein Anwalt gefragt, das grenzt an Sklavenhaltung und diese verstößt gegen Artikel 1 Grundgesetz die Würde des Menschen ist unantastbar. Arbeit ist zu entgelten Mindestlohn 8,50 die Std.

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Kommentar von ErsterSchnee
08.11.2016, 11:23

Du hast keine Ahnung vom wirklichen Leben, oder?

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