Überstunden = Schwarzarbeit?

6 Antworten

Anzeigen kannst du so etwas nur, wenn du Beweise dafür hast.

Du mußt also nachweisen können, daß die Überstunden unter der Hand ausbezahlt werden, daß der Arbeitnehmer deutlich länger arbeitet und daß Betrug an der ARGE vorliegt.

Schwierig, ich kennen jemdanden, der seit Jahren an solch einem Fall dran ist und der bekommt nichts greifbares. Jegliche Kontrollen verliefen bisher im Sande und es geht um eine Branche, die dem Arbeitnemerentsendegesetz angeschlossen ist.

Also: Erstens gibts mittlerweile 450€ - Jobs. 400€ gibt es nicht mehr. Dieser zählt nicht zu Minijob, sondern Halbtags-Job. Das heißt, 6h pro Tag sind in Ordnung bei der Vergütung, das sind in der Woche 30h...

Abgesehen davon kommt es darauf an, was vereinbart ist bzw. was unterschrieben wurde und ob überhaupt was unterschrieben wurde.

Ich vermute evtl. dass es um dich dabei geht? Egal, hier steht ja kein offizieller Name... aber erstmal würde ich mich mit dem Arbeitgeber zusammensetzen, wenn der kein Verständnis oder Regung zeigt, kannst du dich an das Arbeitsamt wenden, die müssten dir sagen können, wie du dich am besten verhälst...

Wenn jemand mehr als 15 Stunden pro Woche arbeitet, unabhängig davon wieviel Geld derjenige dadurch verdient, gilt laut Jobcenter als nicht mehr arbeitssuchend. Der Schuss kann nach hinten losgehen, wenn man das dem Jobcenter meldet.

...das ist nicht richtig. Man kann beim AA dazuverdienen, solange es nicht sozialversicherungspflichtig ist. D.h. verdienst du über 450€ ist es sozialversicherungspflichtig. Abgesehen davon kommt es darauf an, wie bedürftig man ist, d.h. ob man bei den eltern wohnt, oder nicht, ob man eine Wohnung hat oder nicht, Kinder oder nicht, alleinerziehend oder nicht, Fahrzeuge etc. Ausgaben zu Leben - man kann das nicht über einen Kamm scheren...

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@BadzyBell

Vorsicht, selbst wenn man gratis ehrenamtlich arbeiten sollte, und mehr als 15 Stunden pro Woche arbeitet, gilt man als nicht mehr arbeitssuchend!

Es gibt beim Jobcenter zwei Abstufungen. Erstens die Höhe des Einkommens ist relevant, und zweitens die eingesetzten Stunden pro Woche. Wie gesagt, sogar Gratisarbeit (ehrenamtlich) gilt als K-O-Kriterium, weil jemand ab 15 Stunden Arbeit pro Woche dem Arbeitsmarkt offiziell nicht mehr zur Verfügung steht. Ist zwar unlogisch, aber das ist leider das Gesetz.

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