Übersetzung von Wortgruppen ins Lateinische

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auflösen heisst im prinzip solvere,sich auflösen wird nicht mit "se solvere" übersetzt,sondern mit dem passiv "aufgelöst werden",das im lateinischen oft anstelle des reflexivs "sich" steht, also "solvi"; nach demselben prinzip: dissolvi (in alle richtungen,verschwinden) dilabi (stabilität verlieren,weggleiten),dilui (vermengung von "lavo"=waschen und "luo"=lösen)

unsichtbar:non aspectabilis - sonst bedient man sich ganzer wendungen,wie "qui oculis cerni non potest"(der mit den augen nicht erkannt werden kann).

sich mit der natur vereinigen - du meinst eins mit der natur werden,sich in der natur auflösen:ich würde "mit der natur verschmelzen" nehmen: se naturae immiscere (wörtlich:sich der natur einmischen)

etwas schmelzen(transitiver gebrauch): liquefacere (flüssig machen) / diluere schmelzen (intransitiver gebrauch,z.b. die kerze schmilzt in der sonne):liquescere/liquefieri tabescere (z.b. schnee)

fest (körper): firmus/solidus fest (sicher,standhaft vor geschützen): firmus/stabilis

flüchtig im sinne von "nicht greifbar,unbestimmbar": vagus / volucer (da steckt "volare" "fliegen" drinnen)

:)) evella

Hammer! Vielen Dank! ___ :)))

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zu 1. sich in Luft auflösen: vor einer halben Stunde(!) las ich eine ähnliche Wendung bei Ovid und fragte mich noch, als ich ein Wort nachschlug, ob ich sie für eine Rückübersetzung gebrauchen könnte. Metamorphosen 15.551 aeternas artus tenuavit in undas: "[Diana] löste [Egerias] Glieder in endlos [fließendes] Wasser aus". tenuare heißt sowas wie "dünn/fein machen", ich hoffe, das kommt Deinem Bild nahe, wenn jemand immer weniger Festkörper und dafür mehr Flüssigkeit oder Gas wird. Für "sich auflösen" bilden wir einfach das Medium, und aus Wasser machen wir Luft.

in aerem/aera tenuari

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Es fing an als ich (und ich kann mich immer noch sehr gut daran erinnern) im Kindergarten schlief und Augen zu machte. Nach einer gewissen Zeit fühlt es sich an, als würde ich so sehr schrumpfen und alles um mich herum heftig wachsen, aber das alles in einem Raum, das so klein ist, das da kaum 2 Leute drin stehen können. Also ein etwas sehr kompliziertes, das man nicht mit Worten erklären kann. Das passiert bis heute (22 Jahre alt) ab und an wieder mal.

Falls irgendjemand versteht und weiß was ich meine, bitte melden.

Jetzt zum eigentlichen.

Nachts, kurz bevor ich einschlafe, bekomme ich im ganzen Körper ruckartig gänsehaut und im gleichen Moment fühlt es sich an als würde ich schwerelos sein. ( wie wenn du im Achterbahn runterfährst) Im Kopf fühlt sich s an als werde ich gleich ohnmächtig und Luft nehmen in dem Moment ist unmöglich. Mein Herz schlägt wie als wäre ich n Marathon gelaufen. Alles bis zu dem Punkt, wo ich mit ruck Luft schnappe und erst mal sitzen muss um zu gucken was eigentlich grade passiert ist. Es fühlt sich an, als würde ich sterben, wenn ich nicht ruckartig nach Luft geschnappt hätte.

Und ein letztes

Manchmal kommt es auch vor, dass ich in der Realität bin(fühlt sich zu 100% so an), mein Zimmer komplett dunkel, ich werde beobachtet in meinem Zimmer, ich kann mich nicht mehr bewegen, kann kein Ton sagen (nur so "mmhhh...mmmmh"), meine Sinne sind wach. Ich spüre Berührungen, rieche essen das grade gekocht wurde, sehe alles, fühle alles, höre das, was gerade wirklich im Fernseher läuft. Ich sehe mehrere weiße Hände die von meinem Bett Rand mich versuchen zu packen, sehe Gestalten die nicht da sind, im ganzen Köper fängst an zu kribbeln, und dann beginnt s damit, dass ich mich wieder schwerelos fühl ich ohnmächtig werde und keine Luft bekomme es kribbelt und baaam. Ruckartig noch aufgewacht und Luft genommen.

Fühlt jemand das selbe wie ich auch, wenn ja, habt ihr da ne Lösung oder sowas für.

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