Überschreibung eines potenziellen Erbteils 12 Jahre verheimlicht. Welche Rechte haben die Erben ?

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5 Antworten

Ich kann für Sie nur hoffen, dass bei der Übertragung der Immobilie B vor 12 Jahren im Vertrag die Anrechnung auf den späteren Erbteil des Übernehmers vereinbart worden ist. Wenn das der Fall war, hätte  der B-Mann jertzt keine Erbansprüche mehr, weil sie ja durch die Schenkung weit mehr als erfüllt sind. Ansonsten wäre die fiktive Zurechnung der Immobilie B zum Nachlass und Teilung des Gesamtwerts von 300.000 verfristet (Nach 10 Jahren nach Schenkung gibts keinen Ergänzungsanspruch mehr, es sei denn, der Schenker hätte sich den Nießbrauch oder ein Wohn-recht vorbehalten; dann wäre die Frist von 10 Jahren noch nicht angelaufen !)). CDEr Rat, einen Anwalt zu nehmen, ist richtig.

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Sofern ein spätere Erblasser vor 12 Jahren Teile seines Vermögens durch Übertragung verschenkt hat, sind alle Fristen für einen Einspruch innerhalb von 10 Jahren verstrichen.

Es ist es völlig unerheblich, welche Wertvorstellugnen da seinerzeit vorgeherrscht haben.

Zu Lebzeiten kann im Übrigen jeder mit seinem Vermögen machen, was immer er will!

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A ist kein geprellter Erbe, denn die Immobilie B ist kein Erbteil/Nachlass da sie zum Zeitpunkt des Todes nicht mehr im Besitz des Erblassers war. Vererben kann man nur, was man noch besetzt.

A wird B auszahlen müssen, wenn bei der Übertragung an B nicht festgehalten wurde, dass B im Erbfall nichts mehr bekommt.

 

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Kein Eigentümer ist verpflichtet, die Übertragung einer Immobilie irgendjemandem mitzuteilen. Es wird Gründe für die Verheimlichung gegeben haben, die möglicherweise im familiären Bereich zu suchen sind.

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Kommentar von Irgendwerxyz
31.10.2016, 11:46

Verschenken kann man sie jedoch problemlos und auch ohne wem irgendwas zu sagen. Nach 10 Jahren entfällt der verschenkte Gegenstand zu 100% aus der Erbmasse (pro Jahr 10% -). 

Die Verträge müssen von einem Anwalt geprüft werden!

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Hi,
ich kann Dir  raten zu einem Anwalt zu gehen und zu hoffen, dass die Überschreibung irgendwie fehlerhaft ist und auch um ein evtl. vorhandenes Testament zu prüfen. Das ist der einzig zuverlässige Weg.


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Kommentar von schelm1
31.10.2016, 11:49

"Der Zug ist abgefahren"! - Anwälte da noch nachfristlich  "fett machen" ist schlechter Rat!

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