Überprüft Arbeitsamt ein Attest?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Du machst eine zweite Ausbildung bei einem Arzt und gerade dieser stellt dir ein Attest wegen einer Allergie aus,da kannst du dir fast zu 100 % sicher sein,dass du einem Amtsarzt vorgestellt wirst !

Denn wenn du deine erste Ausbildung nicht beendet hättest,dann würdest du auch für deine Zweitausbildung BAB - bekommen,weil diese dann als Erstausbildung angesehen werden müsste.

Wen möchtest du denn jetzt erzählen,dass du deine Ausbildung beim Bäcker abgeschlossen hast,aber wegen einer Allergie auf Mehl jetzt nicht mehr in diesem erlernten Beruf arbeiten kannst ?

Hast du denn in deiner ganzen Ausbildungszeit nicht mit Mehl gearbeitet oder erst in den letzten Wochen deiner Ausbildung ?

Denn wenn eine solche Allergie besteht,dann muss man seine Ausbildung abbrechen und kann sie erst gar nicht beenden.

Bei solchen Attesten darfst du dich darauf gefasst machen dass du zum Amtsarzt geschickt wirst, immerhin würdest du dem Amt sonst ne ganze Menge Geld kosten.

Wie Du richtig erkannt hast, muss man bei Zweitausbildungen bestimmte Bedingungen erfüllen, damit man eine Förderung bekommt.

Von daher ist es zu erwarten, dass diese Anträge genauer geprüft werden. Wenn dabei dem Sachbearbeiter auffällt, dass Dein neuer Ausbildungsbetrieb & Ersteller des Attestes identisch sind, würde ich an seiner Stelle schon mal nachhaken. Vielleicht nach einem Allergiepass fragen oder als äußersten Schritt sogar den Amtsarzt einschalten.

Ob Dein Betrugsversuch also rauskommt oder nicht, lässt sich nur schwer vorhersagen. Wäre aber im Bereich des Möglichen.

Leute, Leute, was macht ihr denn?!

Allen voran erschleichst Du Dir soziale Leistungen, man spricht von einem Sozialbetrug, der Staat reagiert auf sowas und das natürlich zu Recht, empfindlich!

Eine solche "Gefälligkeitsbescheinigung" ist auch für den Arzt in einer solchen Situation nicht ohne, immerhin begünstigt er damit, was durchaus das Interesse bis hin zur Ärztekammer auf sich ziehen könnte.

Andererseits ist eine Ausbildung eine Ausbildung und pauschale Aussagen auch bei dem Ämtern, nicht unbedingt immer das was tatsächlich Sache ist. Zwar ist es richtig das es Zuschüsse nicht bis zum St. Nimmerleinstag geben kann und wird, irgendwann einmal muss man auf eigenen Beinen stehen und eben dem Staat möglichst nicht mehr auf der Tasche liegen.

Nun gut, es ist nun mal so wie es ist und ich würde empfehlen den Antrag so wie er nun vorliegt zurück zu ziehen und einen neunen mit den tatsächlichen Gründen stellen. Das mag der kompliziertere Weg sein, es ist aber der ehrliche und der, bei dem man eben nicht mit ernsten Konsequenzen rechen muss.

In der Tat liest es sich schon komisch wenn der Arbeitgeber zeitgleich der ist, der das Attest stellt, naheliegend das man da, wenn man darauf aufmerksam wird, genauer schauen wird und auch einen Amtsarzt die Sache prüfen lässt.

Das kann sehr teuer und unangenhm (für ALLE Betreitigten) werden. Das Amt schickt Diich zum Amtsarzt und dann hast nicht nur Du ein Problem, auchder Arzt der das "Gefälligkeitsgutachten / -Attest ausgestellt hat.

Was du machst ist Sozialbetrug... DAs zum Einen

Zweites: Der Arzt bei dem du arbeitest, hat dir das bestätigt? Na das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit überprüft werden.

Davon abgesehen: Solange du keine abgeschlossene Ausbildung hast, gilt JEDE Ausbildung als erste Ausbildung. Auch wenn du 5 Ausbildungen anfängst und abbrichst, zählt die 6. Ausbildung immer noch als 1. Ausbildung und ist BAB-Förderfähig.

das ist betrug, dafür kannst du seitens des amtes eine anzeige erhalten aufgrund von versuchter erschleichung von sozialleistungen. dein chef bekommt auch noch einen oben drauf. ihr habt euch beide keinen gefallen getan.

wenn du in zweitausbildung bist, steht dir kein bab mehr zu. es wäre möglich leistungen zum alg2 zu beantragen für heizkosten und miete. es wäre auch mgl. die eltern um hilfe zu fragen. warum gehst du nicht den geraden weg?

Was möchtest Du wissen?