Übernimmt Jobcenter Behandlungskosten für chronisch kranke Hartz IV Empfänger?

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12 Antworten

Für solche Kostenübernahmen sind nur die Krankenkassen zuständig.

Hartz IV Empfänger können sich bei der Krankenkasse von weiteren Zuzahlungen (§ 61 SGB V) zu Medikamenten, Heil- und Hilfsmitteln, Krankenhauskosten etc. befreien lassen, wenn sie die Belastungsgrenze erreicht haben (§ 62 SGB V).

Bei Bezug von Hartz IV kann u. U. Anspruch auf sogenannten Mehrbedarf bestehen, den man beim JobCenter beantragen kann.

Davon umfasst sind z.B. werdende Mütter ab der 13. Schwangerschaftswoche, Alleinerziehende von Minderjährigen, ein Teil der behinderten Menschen und Personen, die aus medizinischen Gründen kostenaufwändigere Ernährung benötigen.

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Nein tun sie  fast nie außerdem  gibt es kaum noch Zuzahlungen für einige Erkrankungen vom Jobcenter.Als chronisch erkrankter wirts du nur 1 prozent  vom Monatssatz einmal im Jahr zuzahlen müssen aber das gilt für normale Leistungen oder Medikamente danach sind sie frei oder die kosten werden zurückerstattet

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Ob Chiropraktik, Akupunktur, Osteopathie von der Krankenkasse übernommen wird, solltest Du herausfinden, wenn Du Dich auf der Homepage der Krankenkasse umschaust.

Auch besprich das mit dem Hausarzt. Es gibt Krankheitssymptome, bei der derartiges verschrieben wird.

Osteopathen sind Krankengymnasten mit entsprechender Zusatzausbildung,
einige Heilpraktiker spezialisieren sich mit solch einer Zusatzausbildung und
auch einige Ärzte.

Die Berufsbezeichnung "Osteopath" ist (noch) nicht geschützt. Um an
einen gut ausgebildeten Osteopathen zu kommen, ruhig den Therapeuten
fragen, wie lange er / sie Osteopathie gelernt hat. So um fünf Jahre
sollten es sein.

Manche Krankenkassen übernehmen Kosten für osteopathische Behandlung
(so zum Beispiel die Techniker). Google mal mit
osteopathie
und füge Deine Krankenkasse hinzu, um zu erfahren, ob die Kosten
übernommen werden. Auch wenn die Krankenkasse die Kosten nicht
übernimmt, mach mit dem Osteopathen / Osteopathin (der zugleich
Krankengymnast ist)
ein Erstgespräch in der Praxis. Manches klärt man nicht am Telefon, sondern in einem persönlichen Gespräch.

Übrigens: Osteopathie würde ich immer der Chiropraktik vorziehen, denn Osteopathie ist sanft und zugleich tiefgreifend.

.

Falls Du diese Infos noch nicht kennst, vielleicht interessiert Dich das ja:

Osteopathie - Blockaden erspüren und lösen
http://www.ugb.de/bewegung-sport/osteopathie-blockaden-erspueren-loesen/

.

Alles an und in unserem Körper ist mit Haut umgeben, also auch jedes Organ,
jeder Knochen, jedes Blutgefäß usw., die Faszien genannt werden.
Sämtliche Faszien sind irgendwie miteinander verbunden. Also wenn Du zum
Beispiel Dein Knie anhebst, verlagern sich ganz leicht sämtliche Faszien bis
hin zum Kopf.

Osteopathen arbeiten viel mit den Faszien. Was Faszien sind und wie sie
Beschwerden machen können, erfährst Du in dieser Dokumentation:

Geheimnisvolle Faszien - Neues vom Rücken

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Nein die müssen selber bezahlt werden. Alles andere bezahlt die Krankenkasse. Aber IgEL muss man grundsätzlich auch als Hartz4 Empfänger selber zahlen.

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Wenn Du "Igel" - Leistungen in Anspruch nimmst, mußt Du diese aus eigener Tasche bezahlen.

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Es gibt allerdings eine Möglichkeit, trotz Nichtzuständigkeit dem Jobcenter bestimmte bestimmte Kosten für Gesundheitsprodukte aufs Auge zu drücken.

Ich erkläre es am besten mal an einem Beispiel:

Wenn jemand vom Arzt Medikamente verordnet bekommt, die entweder bei der Kasse nicht gelistet sind (also über ein sogenanntes "Privatrezept, ein blaues Rezept, abgegeben werden) bzw. überhaupt nicht übernommen werden (zum Beispiel in den den meisten Fällen Antiallergika), dann kann man sich vom Arzt eine Bestätigung holen, dass diese Medikamente medizinisch notwendig sind.

Mit den Nachweisen über Bezahlung dieser Medikamente und der ärztlichen Bestätigung kann man zum Jobcenter gehen und eine Kostenübernahme beantragen.

Normalerweise muss das Jobcenter diese Kosten abzüglich des in der Regelleistung vorgesehenen Betrages für Gesundheitsleistungen übernehmen. ( Wie hoch der Betrag für Gesundheitsleistungen ist, findet man in der aktuellen Regelsatzverordnung.)
Dieses Spiel kann man auch jeden Monat wiederholen.

Wichtig ist aber, dass der Arzt eine medizinische Notwendigkeit bestätigt, sonst würde das Amt bei bestimmten Medikamenten (zum Beispiel gegen Neurodermitis) argumentieren, dass man diese auch mit anderen Mittel in den Griff bekommen könnte.

Eine weitere Möglichkeit: 

Wer seine Miete selbst einzahlt (also nicht direkt überweisen lässt, was man ja ablehnen kann), der bekommt im Falle einer Rückzahlung von Betriebskosten das Geld ja auch auf sein Konto und muss sich um die Verrechnung beim Jobcenter selbst kümmern. 
Wenn man dieses Geld jetzt abhebt und zum Beispiel für eine Brille verwendet, der kann versuchen, diese (anderweitige) Verwendung des Geldes als sogenannten "unabweisbaren Bedarf" zu deklarieren.

Ich habe schon ein paar mal erlebt, dass das Jobcenter in solchen Fällen von seiner Rückforderung absieht.

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Kommentar von scharrvogel
23.09.2016, 10:15

dafür ist nicht das jc zuständig, sondern  die krankenkasse.

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Nein, das sind private Leistungen. Ist aber bestimmt möglich, mit dem jeweiligen Heilberufler einen Sondertarif auszuhandeln, wenn er den nicht schon anbietet. 

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Es gibt bereits Krankenkassen, die Akupunkturkosten übernehmen. Das andere musst du erfragen. Das JobCenter gibt nichts dazu, es liegt alles im Ermessen der Krankenkasse.

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Zuzahlungsbefreiung schön und gut. Diese Befreiung gelten aber nicht für IgEL und z.B. auch nicht für die Pille

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Nein, das kannst Du leider vergessen. Die zahlen nix, nur das was eben die Kasse übernimmt. LG

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Nein.

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Nein diese musst du selber zahlen.

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