Übernimmt die Arge trotzdem die Umzugskosten?

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7 Antworten

Die ARGE zahlt Umzugskosten nur bei einem konkreten Jobangebot, oder wenn sie von dir verlangt hätte umzuziehen. Da kannst du jetzt nur hoffen, ein Darlehen zu bekommen, dass dann monatlich verrechnet wird.

Die vom Amt wussten ja, dass ich umziehen will und auch, dass ich wegen der Arbeit umziehen wollte. Da hatten die auch kein Problem mit. Dass ich nun keine Wohung finde, war nicht eingeplant. Die Kündigung kann ich nicht zurück ziehen, da für die Wohung schon ein Nachmieter feststeht und zudem ist auch schon alles auseinander gebaut und verpackt. Da ich ja in MeckPom wohne, wäre es ja nicht sooo ein riesiger Schritt zur Ostsee. Aber bevor ich gar keine Wohung kriege, nehm ich lieber die an, die mir dort angeboten wurde - die ist außerdem noch extrem viel günstiger als meine jetztige wohnung...

Die ARGE wird die mit dem Umzug verbundenen Kosten (einschließlich etwaiger Kautionen) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht übernehmen, da dafür keine Rechtsgrundlage existiert.
Du solltest dich auf jeden Fall dennoch an die Fachstelle für Wohnungsnotfälle wenden, wirst aber im Ernstfall die Konsequenzen deines selbst zu verantwortenden Handelns tragen müssen und vorrübergehend in einer Obdachlosenunterkunft unterkommen.

ohne job zur ostsee ziehen,,,da zahlen die garnix,eventuell sollte jetzt die kündigung der wohnung rückgängig gemacht werden,ansonsten siehts ja echt düster aus

Hast Du der Arge schon mal von Deinen Plänen erzählt oder wissen die gar nichts? Wenn nicht würde ich das schnell nachholen...

Ich denke nicht, dass dir dieses Forum dazu rechtsverbindlich Auskunft geben kann.

Das musst du mit der Arge klären...

sorry, aber ob das dort unbedingt rechtsverbindlicher ist wage ich auf Grund einer vielzahl verlorener Prozesse der Argen doch sehr anzuzweifeln. Aber es gibt diesbezüglich sicher bessere Foren, z.B. hier: http://www.elo-forum.org/

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@Lucas

Tja, aber die Arge muss für nicht rechtsverbindliche Auskünfte offensichtlich "geradestehen" - wer tut das hier?

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Darum ging es mir...

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@annaconda2010

Leider kenne ich nicht einen Fall, in dem die Argen oder ihre Mitarbeiter nach von Gerichten festgestellten, eigenen Fehlern - die für die Betroffenen manchmal tragische Folgen haben können - persönlich geradestehen mussten. Die Fehler der Argen bezahlt der Steuerzahler. Und die Prozesse oftmals auch.

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