Übernimmt der Arbeitgeber Stornokosten aller Mitreisenden?

1 Antwort

Hallo clausi0612,

eine Reiserücktrittskostenversicherung greift normalerweise nur bei dem Arbeitsplatzverlust durch Kündigung seitens des Arbeitgebers. Streicht der Arbeitgeber den bereits genehmigten Urlaub, muss der Arbeitgeber die Stornokosten übernehmen, so ist es zumindest im Normalfall. Informiert euch doch am besten (falls ihr die Anwaltskosten scheut) bei der Verbraucherberatung.

Viel Glück!

Kann mein Arbeitgeber eine Obergrenze für Jahresurlaub festlegen?

Ich habe aus dem letzte Jahr noch Resturlaub, dieser wird bis zum 31.3 jedoch abgegolten sein. Es handelt sich um 13 Tage. Nun möchte ich im Sommer nochmal 15 Tage Urlaub nehmen und wir haben gewisse betrieblich festgelegte Urlaubstage (Brückentage, Weihnachten etc.) ~6 Tage. Nun will mein Arbeitgeber dienen Urlaub auf 10 Tage reduzieren da er sagt, dass er jährlich nicht mehr als 30 Tage Urlaub genehmigt. Nun meine Frage: laut Paragraph 7 BUrlG muss mein Arbeitgeber mir meinen gesamten Jahresurlaub - auch am Stück - genehmigen. Stimmt das so? Habe ich Anspruch auf diesen Urlaub auch auf diese Dauer? Darf mein Arbeitgeber mir eine Obergrenze vorschreiben? Wenn dies nicht der Fall ist, wie kann ich (auch rechtlich) dagegen vorgehen? Danke für eure Hilfe!

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Kann der neue Arbeitgeber bereits gebuchten Urlaub verbieten

Hallo,

ich habe bereits Mitte Dezember, noch beim alten Arbeitgeber, Urlaub für die kommenden Sommerferien gebucht. Dann hat sich für mich recht plötzlich ein Arbeitsplatzwechsel zum 01. Februar ergeben. Im Zuge der Urlaubsplanung für dieses Jahr, sollte auch ich meine Termine angeben, mit dem Ergebnis, dass man mir mitgeteilt hat, ich könnte nicht in den Sommerferien Urlaub nehmen und ich hätte das vorher mit dem (neuen) Arbeitgeber absprechen müssen (?). Wie denn, wenn ich bei Buchung noch nicht wusste, dass ich wechseln werde. Kann mir der neue Arbeitgeber den gebuchten Urlaub verweigern und wenn ja, muss er dann auch die Stornogebühren bezahlen. Ach übrigens -es handelt sich um einen 450,00 €-Job. Danke für die Antworten (und vielleicht auch den/die entsprechenden Paragraphen).

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Wer haftet, wenn ich aufgrund einer verspäteten Dienstreise meinen Urlaubsflug verpasse?

Ich habe Urlaub und für den ersten Urlaubstag einen Flug in den Urlaub gebucht. Danach ordnet mein Arbeitgeber eine Dienstreise an, die am Tag vor dem Urlaub abends endet. Im Fall, dass ich unverschuldet zu spät von der Dienstreise zurückkomme (Unwetter, Pilotenstreik...) verpasse ich meinen Urlaubsflug. Schadensersatz von der Airline nach EU-Fluggastrechteabkommen gibts in dem Fall nicht.

Gibt es juristisch eine Möglichkeit, die enormen Kosten für die dann notwendige, kurzfristige neue Buchung des Urlaubsflugs dem Arbeitgeber aufzudrücken? Mit Entgegenkommen/Großzügigkeit von Seiten des Arbeitsgebers kann ich leider nicht rechnen. Oder ist in dem Fall eben mein Urlaub geplatzt und die Kohle weg, mein Problem?

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