Übernahme oder nicht?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zunächst einmal ist deine Aussage: "ab dem 1. April gibt es die Firma dann nicht mehr" mit Sicherheit so nicht richtig. Firmen verschwinden auch in der Insolvenz nicht einfach so. Es mag sein, dass die Firma keinen Geschäftsbetrieb mehr unterhält. Rechtlich wird sie aber nach wie vor existent sein. Keine Firma lässt sich in drei Monaten abwickeln! Solange du also keine Kündigung erhalten hast, stehst du nach wie vor in einem Arbeitsverhältnis mit der alten Firma. Wenn das Insolvenzverfahren eröffnet ist (wovon ich nach deinem Vortrag ausgehe) muss der Insolvenzverwalter ab Eröffnung das Gehalt bezahlen. Dies so lange, bis das Arbeitsverhältnis durch eine Kündigung endet. Sofern es tatsächlich jemand gibt, der die wesentlichen Grundlagen des alten Betriebs übernimmt und sie, wenn auch in einer anderen Firma, fortführt, liegt ein Betriebsübergang vor. In einem solchen Fall kannst du von der neuen Firma verlangen, dass du dort zu den bisherigen Bedingungen weiter beschäftigt wirst. Dafür ist es nicht einmal erforderlich, dass du einen neuen Arbeitsvertrag erhälst. Dein alter Arbeitsvertrag gilt einfach unverändert fort. Die einzige Änderung ist, dass nicht mehr derjenige Arbeitgeber ist, der in dem Vertrag steht, sondern derjenige, bei dem du jetzt tatsächlich deine Arbeitsleistung erbringst. Du musst also auch keine geänderten Konditionen akzeptieren. Du kannst es dir also heraussuchen. Entweder entscheidest du dich, bei der alten insolventen Firma zu bleiben bist du eine Kündigung bekommst, oder du machst deinen Anspruch geltend, in dem neuen Unternehmen zu arbeiten. Gerade dann, wenn neue Arbeitsverträge vorgelegt werden, ist Vorsicht geboten. Oft wird damit versucht, die bisherigen Bedingungen zu verschlechtern. Das musst du aber gerade nicht akzeptieren.

Hallo guten morgen, Also das soll jetzt nicht böse gemeint sein aber lass dir alles schriftlich geben, du kannst doch nicht auf blauen dunst arbeiten gehen weißt ja garnicht was du Verdienst ect.

in der insolvenz muß man nicht kündigen. die neue firma - ich nehme an der Übernehmer wird euch weiter beschäftigen, es sei denn, er übernimmt nicht. die arbeitsverträge gibt es später. du stellst ja sozusagen deine arbeitskraft zur verfügung. das arbeitsamt weiß auch bescheid,sonst hätte es ja das insolvenzgeld nicht gezahlt. so war es jedenfalls bei mir

Die übernehmende Firma hat uns nur mündlich mitgeteilt, dass die uns übernehmen wollen. Nichts schriftliches. Wenn ich meine Arbeitskraft zur Verfügung stelle, arbeiten gehe und im Endeffekt doch keinen Vertrag erhalte und auch kein Geld, ist das schon recht doof. Das will ich verhindern.

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Diese Antwort ist ziemlich daneben.

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@ThomasKeller

mein lieber thomas, genau so habe ich es erlebt und von unserem inspolvenzverwalter erzählt bekommen. ich gebe auch nur dieses wissen weiter, habe auch nicht auf irgendwelche paragraphen verwiesen. mein letzter satzt lautete : so jedenfalls war es bei mir

die firma wurde nach 3 monaten übernommen, der betrieb lief kontinuierlich weiter, der neue vertrag kam nach 14 tagen und dan den bedingungen wurde nichts verändert

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@Litizicke

Keller macht gern einen auf Allwissend.Seine Ratschläge kannste auch im Fernseher lesen woher er sein wissen hat.Die meisten seiner Tips kannste in die Tonne kloppen.Seine hilfreichen Antworten stammen von Leuten die keinen Durchblick hatten und seinen quatsch glaubten

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