Übernahme nach Ausbildung in ungewünschter Abteilung

3 Antworten

Hallo floba203,

Du hast keinerlei Rechtsanspruch auf eine Stelle in Deiner Wunschabteilung.

Wenn es Dir wichtig ist, im Einkauf zu arbeiten, empfehle ich Dir folgendes Vorgehen:

  1. Sprich mit dem Geschäftsführer (bzw. Bereichsleiter oder was auch immer, jedenfalls der Führungskraft, die für Einkauf und Vertrieb verantwortlich ist) und mach ihm klar, dass Du gerne im Unternehmen bleiben würdest (wenn dem so ist), dass Du aber perspektivisch nur dann bleiben wirst, wenn Du eine Stelle im Einkauf bekommst (wenn dem so ist).
  2. Beginne ab sofort mit der Suche nach interessanten Stellen außerhalb Deines Ausbildungsbetriebs und bewirb Dich auf diese.
  3. Solltest Du bis zum Abschluss Deiner Ausbildung keine bessere Stelle gefunden haben, bleib erstmal dort. Es ist besser, als arbeitslos zu sein (in jeder Hinsicht, auch für den Lebenslauf).

Wenn Du die Stelle im Vertrieb ablehnst, wirst Du wahrscheinlich ohne Job sein. Wenn in der Wunschabteilung momentan keine Stelle frei ist, wird man Dir dort auch keinen Arbeitsplatz anbieten, egal ob befristet oder unbefristet.

Nimm den befristeten Vertrag im Vertrieb und bewirb Dich bei nächster Gelegenheit (wenn im Einkauf wieder eine Stelle zu haben ist) für die andere Abteilung. Du kannst Dich aber auch nach einem anderen AG umsehen.

Ein Recht auf den gewünschten Arbeitsplatz hast Du mit einer mündlichen Zusage vor einigen Monaten nicht.

Klar kannst du das Angebot ablehnen, aber man kann meines wissens nach keinen unbefristeten Arbeitsvertrag verlangen.

Nachdem der befristete Vertrag ausläuft, hat man die Chance, das dieser nocheinmal verlängert wird oder man einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhält. 

Was bedeutet im die Arbeitsvertrag die Klausel "nach billigem Ermessen"?

Guten Abend zusammen,

ich habe vorherige meinen Arbeitsvertrag nach der Ausbildung bekommen. Angestellt werde ich als Industriekaufmann in der Abteilung Vertrieb, so auch oben im Vertrag konkretisiert. In meinem Vertrag steht ein Punkt: "Der Arbeitnehmer kann bei Bedarf nach billigem Ermessen mit anderen zumutbaren Tätigkeiten auch in anderen Abteilung beschäftigt werden oder in andere Abteilungen versetzt werden" Kann mir jemand beantworten, was dieser Satz genau zu bedeuten hat? Besteht dadurch die Möglichkeit, dass ich z.B. in die Produktion versetzt werde oder nur in Abteilungen, in welchen ich auch als Industriekaufmann tätig werden kann?

Vielen Dank für eure Antworten.

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Werden Auszubildende bei einem Firmenaufkauf übernommen vom aufkaufendem Betrieb?

Hi,

ich habe meine Ausbildung am 1. August zum schifffahrtskaufmann bei Hamburg Süd in Hamburg angefangen. Wie ihr vlt schon mitbekommen habt wird Hamburg Süd von Maersk aufgekauft :(

Meine Frage ist werden die Azubis übernommen von Maersk ? Habe gehört dass Azubis bei sowas eigentlich gesichert sind aber dennoch die Frage . Ich weis dass ich meinen Azubi Leiter, der Personalabteilung und sonstige fragen kann. Jedoch wollte ich erstmal hier irgendjemanden fragen, der sich mit dem Arbeitsrecht vlt noch gut auskennt.

Also was meint ihr ? Werde ich als Azubi übernommen ? Sodass ich meine Ausbildung bei Maersk machen kann ? Die Probezeit habe ich auch schon Hinter mir.

Am besten mit belegen aus dem ArbG oder Präzedenzfällen

Danke euch

Jakob

UPDATE:

Maersk will von den 1100 in Hamburg Beschäftigten, 800 kündigen. Also mit 300 hier verbleiben. 

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Muss der entleihende Betrieb mich übernehmen?

Hallo,

ich habe im Juni 2014, über eine Zeitarbeitsfirma, eine Anstellung in einem Unternehmen gefunden. Die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich war dort auch 1,5 Jahre beschäftigt. Diese Firma hatte aber nicht vor, jemanden fest zu übernehmen. Also durfte ich nach meiner maximalen Einsatzzeit, die "Koffer packen". Das war im Dezember 2015. Damals wurde mir mitgeteilt, dass ich jetzt min. 2 Jahre nicht erneut in dieses Unternehmen vermittelt werden dürfte, da ich sonst dort fest eingestellt werden müsste. Jetzt bin ich aber seit November 2016 wieder in dieser Firma. Ich war also nicht mal 12 volle Monate raus. Weiß jemand, wie die aktuelle Rechtslage in solch einem Fall aussieht? Theoretisch dürfte ich ja eigentlich gar nicht hier sein, oder?! Müsste die Firma mich jetzt übernehmen?

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Kündigung nach der Übernahme, nach der Ausbildung. Wie viel Urlaub steht mir noch zu?

Ich habe zum 30.06.2016 meine Ausbildung beendet. Danach wurde ich mit einer Probezeit von 6 Monaten von meinem Ausbildungsbetrieb übernommen. Nun habe ich zum 31.08.2016 gekündigt, da ich danach ein Studium anfangen möchte. Aus der Ausbildungszeit habe ich 2,5 Urlaubstage überbehalten die laut Betrieb auch nicht verfallen. Nach meiner aktuellsten Abrechnung habe ich nun noch 14 Urlaubstage, da mir die Urlaubstage für den Rest des Jahres nach der Ausbildung angerechnet wurden. Insgesamt habe ich einen Jahres Urlaubsanspruch von 25 Tagen insofern diese Information relevant ist. Die Frage ist nun wie viele Urlaubstage mir aktuell noch zustehen. Vielen Dank im Voraus

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Ausbildung Abteilungswechsel lerne nichts neues

Hi, ich wurde gestern Abend von der Frima angerufen und mir wurde mitgeteilt, dass ich morgen wieder in dieselbe Abteilung versetzt werde, in der ich schon die ersten 2 Jahre meiner Ausbildung war. (Vertrieb) Jetzt das halbe Jahr war ich in der Anlagenbuchhaltung. Das hat mir zwar auch nicht sooo viel Spaß gemacht, aber immerhin noch mehr, als Vertrieb. (-> auch beeinflusst durch diverse Kollegen... naja)

Jetzt muss ich das letzte halbe Jahr der ausbildung also wieder in eine Abteilung, in der ich nichts neues lerne und in der mir das Arbeiten überhaupt keinen Spaß macht. Zudem bin ich in Abteilungen wie Beschaffung oder IT noch gar nicht gekommen, was in der Ausbildung zum Industriekaufmann eigentlich Bestandteile sind.

Die Frage an euch: Soll ich Montag mal sagen, dass ich aber lieber in Beschaffung oder IT möchte, als in den Vertrieb? (Noch zur Info: Ich werde weder übernommen, noch will ich den Beruf später ausüben. -> Ich gehe danach sowieso in die IT, das steht schon fest.)

Danke schonmal für Ratschläge!

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Mündlich befristet = unbefristet?

Hallo zusammen, diesen Januar habe ich meine Ausbildung abgeschlossen. Mir wurde schon im Ausbildungsvertrag eine befristete Stelle für ein Jahr im Unternehmen zugesichert. Da es aber intern keine offenen Stellen gab auf die ich übernommen werden hätte können kam ich für ein Jahr bei einem Tochterunternehmen unter. Dort lief aber bei der Übernahme einiges schief. Meinen Arbeitsvertrag erhielt ich erst 2 Monate nach dem 1. Arbeitstag. Auch schriftlich lag mir keine E-Mail oder sonstiges vor. Alles passierte rein mündlich. Erst vor kurzem habe ich erfahren dass ich theoretisch aus Versicherungsgründen nicht mal die 2 Monate hätte arbeiten dürfen.
Nun geht das Jahr zu Ende und aufgrund der schlechten Wirtschaftlichkeit kann mir keine unbefristete Übernahme oder Verlängerung angeboten werden. Nun habe ich aber gelesen dass ich laut Paragraph 14 abs. 4 Befristungs- und Teilzeit Gesetz automatisch unbefristet bin da hierfür eine Schriftform notwendig ist welche am 1. Arbeitstag ja nicht gegeben war. Ist das so richtig? Und wenn ja, wie kann ich diese Lage meinem Vorgesetzten schildern.

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