Übernahme Ausbildung ausschlagen?

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9 Antworten

Da du schon einen festen und wirklich tollen Plan für die Zeit nach deiner Ausbildung hast, brauchst du gar nicht mehr zu überlegen, was du machen sollst! Du sagst in dem Gespräch am Freitag einfach, wie es ist: Ich freue mich sehr, von ihnen ein so großzügiges und freundliches Angebot zu bekommen, leider kann ich es nicht annehmen. Ich habe bereits Pläne für die Zeit nach meiner Ausbildung hier, für die ich sehr dankbar bin, geschmiedet. Ich werde ins Ausland gehen und mich danach weiter auf die Schulbank setzten. Das haben sie mir mit ihrer umfangreichen Ausbildung erst ermöglicht, dafür danke ich ihnen. Aber ich werde meine Pläne nicht noch einmal ändern oder überdenken, ich werde nach Beendigung direkt ins Ausland gehen. So, das ist extrem freundlich, nimmt Bezug auf die Leistung deines Ausbilders im positiven Sinne, räumt jeglichen Raum für weitere Nachfragen weg. Das Arbeitszeugnis darf eine solche Entscheidung nicht beeinflussen. Falls du bei Aushändigung des Zeugnisses einen solchen Eindruck haben solltest, lass es arbeitsrechtlich prüfen: Zeugnisse sind wichtig für das weitere Leben. Was deine verbleibende Zeit im Betrieb angeht, so kann ich dir nur raten, keine Breitseite für Anfeindungen zu liefern, sei eher gegenteilig extrem freundlich und korrekt. Falls sich die Dame unanständig verhalten sollte, geh zum Chef und sag ihm, daß du den Eindruck hast, daß sie aufgrund deiner Entscheidung dich offensichtlich schlecht behandelt. Ob er nicht mit ihr sprechen kann, um dir deine letzte Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten....okay, ich geb zu, das wird wohl nicht viel bringen, aber einen Versuch ist es wert. Ansosnsen Augen zu und durch und heimlich von dem vor dir liegenden Leben träumen! Viel Glück!

Gute Antwort. DH

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wenn du nichts anderes hast, würde ich es so lange erstmal annehmen. sonst müsstest du dich drei monate vorher arbeitslos melden und dies, würde der betrieb mitbekommen, da sie unterlagen dafür ausfüllen müssen. sollte dein arbeitszeugnis schlecht ausfallen, kannst du auch über einen anwalt dagegen vor gehen.

Du solltest das Angebot annehmen und auch tatsächlich bleiben. Nach der Ausbildung hast Du nichts mehr mit der Ausbilderin zu tun, kann Dir also egal sein.

Du solltest erst den Betrieb verlassen / kündigen, wenn Du eine neue Stelle sicher hast. Auf diese Weise schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe.

Erstens musst Du nicht die letzten 6 Monate "leiden wie ein Hund" und

Zweitens stehst Du nicht auf der Strasse. Auf Dein Zeugnis darf sich das nicht auswirken. Mit Abschluss der Ausbildung bekommst Du ohnehin zunächst das Zeugnis für die Ausbildung. Es gibt Regeln, nach denen ein Zeugnis erstellt werden muss. Eine davon ist Objektivität. Wenn Dir also in Deinem Zeugnis irgendwas merkwürdig vorkommt, lass es prüfen und verlange im Zweifel eine Änderung.

Nur Mut, Dir kann nichts passieren! Alles Gute und viel Glück für Deine Prüfung :-)

Leider werde ich immer was mit meiner Ausbilderin zu tuen haben, da die Stelle, die ich bekommen würde, die gleiche ist, die ich auch jetzt schon mache...!

Und wiegesagt, ich habe schon einen festen Plan nach der Ausbildung.

Vielen Dank :]

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Frage: Hast Du schon etwas "Neues"? Es ist ja so, mit bestandener Prüfung endet das Arbeitsverhältnis. Wenn Du noch keine neue Stelle hast, solltest Du wirklich überlegen.
Du bist ja automatisch auch dann nicht mehr versichert.
Außerdem überlege Dir genau was Du sagst. Es bringt nichts im Groll zu gehen.
Steh da einfach drüber. - Deshalb, vielleicht erstmal in Ruhe etwas Neues suchen und dann
kündigen.

Ich habe schon einen festen Plan nach Ende meiner Ausbildung (Ausland und dann nochmal die Schulbank drücken, habe auch schon alles eingeleitet dafür).

Wie meinst du das? Sozusagen einfach bei dem Gespräch die Wahrheit sagen und ablehnen?

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@Madde92

Sag, dass Du bereits ein Angebot hast. Und das, was Du da alles erlebt hast, behalte es für Dich und nehme es hin als gemachte Erfahrung. Es bringt nichts, bei einem Gespräch nochmal alles wieder aufzurollen, ich würde es jedenfalls nicht machen.
Versuche "einfach" stark zu sein und Dich auch nicht zu irgendwelchen Aussagen hinreißen zu lassen. Sei froh, dass alles zu Ende ist. Für Dich alles Gute auf Deinem weiteren Weg.

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Was dein Arbeitszeugnis angeht hast du ein Recht auf ein der Wahrheit entsprechendes Zeugnis ohne negativ Floskeln. Die logischste Variante bzw einfachste wäre einen Auftragsmörder zu buchen, welcher sich um deine Ausbilderin kümmert.

Das ist natürlich nur ein Scherz, da ich nicht angeklagt werden möchte wegen Anstiftung zur Anstiftung zum Mord ^^

Gibt es denn keine anderen Bezugspersonen im Unternehmen. Kann doch nicht sein, dass die so mit dir umgeht

Haha. Schön wärs ;)

Nein, leider nicht. In meinem Unternehmen kann man leider fast niemanden trauen...!Das lustige ist, dass meine Ausbilderin eigentlich nicht mal ausbilden darf...!

Ja, klar, dass weiß ich auch, zwecks Arbeitszeugnis. Aber die finden doch sicher immer irgendwas...!

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@Madde92

Wieso darf deine Ausbilderin eigentlich nicht ausbilden?

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@Maglin

Dafür braucht man ja eine bestimmte Weiterbildung. Diese besitzt sie nicht. Ein anderer Ausbilder ist bei mir eingetragen, jedoch habe ich mit dem überhaupt nichts zu tun.

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@Maglin

Wieso darf deine Ausbilderin eigentlich nicht ausbilden?

weil man dazu einen besonderen "Befähigungsnachweis" braucht. Oft durch einen Kurs bei der Handelskammer mit abschliessender Prüfung.

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Sag ihr doch einfach, dass du dich über das Angebot freust, aber jetzt noch nicht sagen kannst ob du das annimmst.

Zeit der Not, sag du überlegst zu studieren.

Das ist unverbindlicher als nun zuzusagen um kurz vor Schluss doch abzusagen.

Was machst du nach der Ausbildung, wenn du das Angebot nicht annimmst?

Ich würde auf jeden Fall erst mal dort bleiben bis ich sicher was anderes hätte - sonst entsteht 'ne Lücke im Lebenslauf und das macht sich nicht so gut.

Ich habe bereits etwas nach der Ausbildung. Ich werde ins Ausland gehen und danach wieder zur Schule gehen.

Und dort bleiben, kann und werde ich auf keinen Fall. Dafür gibt es verschiedene Gründe, nicht nur meine Ausbilderin.

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@Madde92

Okay - wenn du konkrete Pläne hast ist alles gut!

Genauso würd ich es an deiner Stelle bei'm Übernahmegespräch sagen : "Danke Chef - ich freue mich, dass sie mit meiner Arbeit so zufrieden sind und mich gerne übernehmen wollen, aber ich habe leider andere Pläne"

Viel Glück auf deinem Weg!

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Nimm das Angebot an, dann tritt nicht das ein, was Du befürchtet hast.

Nachher hast Du dann immer noch die Möglichkeit zu kündigen. Wie jeder andere auch.

Weißt du zufällig, ob es dann eine gewisse Frist gibt? Den Vertrag muss ich ja dann unterschreiben...und eigentlich wollt ich gleich nach den Prüfungen abhauen und nicht noch ein oder mehrere Kündigungsfristmonate aushalten, denn dann würde ja meine Ausbilderin erst recht durchdrehen...

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@Madde92

Nun, halt die normale, in Deinem Job übliche Kündigungsfrist.

Aber wenn Deine Ausbilderin wirklich so ein Kotzbrocken ist, dann ergibt es sicher auch eine Möglichkeit zur fristlosen Kündigung.

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wichtig ist ja wohl auch das du eine andere Arbeitsstelle hast bevor du gehst

Habe bereits schon alles weitere nach meiner Ausbildung verplant. Werde nicht daheim rumsitzen ;)

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Habe bereits schon alles weitere nach meiner Ausbildung verplant. Werde nicht daheim rumsitzen ;)

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