Überleben Ratten die als Lebendfutter für Schlangen gedacht sind in der freien Natur?

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7 Antworten

Farbratten sind unglaublich krankheitsanfällig... Sie überleben wahrscheinlich nicht lange in der freien Natur. Farbratten stammen von Laborratten ab. Diese wurden besonders zahm gezüchtet, aber daher sind sie auch kaum an aüßerliche Bedingungen gewohnt. Sie haben sehr empfindloche Atemwege und dürfen nicht viel Zugluft abbekommen weil sie sich sofort erkälten. Es darf nicht zu warm oder zu kalt sein, am besten sind mind. 18 - max. 25 Grad. Die Farbratte hat zwar noch die Instinkte der Wanderratte (Wildlebende Ratten) aber sie ist körperlich nicht mehr dazu imstande diese in der freien Natur umzusetzen. Höchstwahrscheinlich werden sie krank, gefressen, oder verhungern weil sie nicht genug zu essen finden. 

 Wenn diese Tiere wirklich als Futtertiere gezüchtet worden sind dann ganz sicher von einem verantwortungslosen Züchter der sich einen Dreck um die Tiere schert. Das sind wahrscheinlich bereits mehrere Geschwisterverpaarungen und wurden absolut unwürdig und Tierquälerisch gehalten. Wenn du die Tiere beim Züchter oder in der Zoohandlung gekauft hast dann hast du damit keine gute Tat vollbracht, sondern du hast diese mafiösen tierquälerischen Machenschaften dieser Leute unterstützt. Denn auch in Zoohandlungen geht es den Tieren meist nicht besser, denn au h die kommen meist von Massenzüchtern die in den armen Wesen nur Profit sehen. Wenn du sie von einem Schlangenhalter hast ist das auch nicht viel besser, die Tiere sind im Garten deines Nachbars wohl genau so gut aufgehoben wie in der Schlange. Außerdem hat der sie ja wohl auch von irgendwo her. 

Ich verstehe dass du den Ratten nur was Gutes tun wolltest, aber informiere dich das nächste mal vorher darüber, bevor du diese Tiere willkürlich aussetzt und nur von hören-sagen glaubst, dass es ihnen so besser geht. 

Nein. Domestizierte Ratten sind es gewohnt, alles vorgesetzt zu bekommen. Wenn dein Nachbar viel Essen und Trinken im Garten liegen hat werden sie es schon zu sich nehmen, aber ansonsten wissen sie Vieles nicht, was mit Futtersuche oder Gefahren von Feinden zu tun hat.

Zudem sind sie so verzüchtet, dass ihre Lungen nicht mehr für das Leben im Freien geeignet sind und sie werden wahrscheinlich bald krank. Sollten sie doch überleben und sich weitervermehren, haben die anderen recht die sagen, der hat dann bald ne Rattenplage am Hals.

Und das ist dann nicht unbedingt nur er - die breiten sich dann fröhlich von Garten zu Garten aus, finden vielleicht Schlupflöcher in die Häuser und bald kann der Kammerjäger kommen.

Ich persönlich denke aber nicht, dass die Ratten es noch lange schaffen werden, sollten sie nicht bald wieder eingefangen werden.

Moin.

Ratten gehören wohl zu den Lebenwesen mit den besten Fähigkeiten zur Anpassung. Ob die domestiziert sind oder wild ist nach meiner Ansicht erstmal irrelevant. Grundinstinkte kann man nicht wegzüchten. 

Ich denke zwar das die Ratten sich in freier Wildbahn behaupten können, ob das allerdings als gute Tat zu sehen ist steht auf einem anderen Blatt.

Wieso sollte es keine gute Tat sein?

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@kolui

Ich halte nichts davon Tiere auszuwildern, die ursprünglich nicht aus der Wildnis kamen. Pflegt man beispielsweise einen Igel gesund und entlässt ihn danach wieder in die Freiheit, geht das absolut in Ordnung und man ist sogar in der Pflicht ihn wieder frei zu lassen.

Aber domestizierte Tiere auszuwildern kann möglicherweise unabsehbare Folgen haben. Als Beispiel dafür denke ich nur an die Silberkarpfen-Plage in den USA oder an die ein oder andere Hasenplage z.B. in Australien.

Das wird nun bei Ratten nicht so dramatisch enden, schließlich sind die hier sowieso heimisch. Dennoch, das Prinzip bleibt das Gleiche.

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Ratten sind recht anpassungsfähig. Gut möglich, dass die klar kommen. Aber auch gut möglich, dass die nicht wissen, wo sie Futter und Wasser finden und wie sie sich Feinden gegenüber verhalten müssen. Dem Nachbarn jetzt aber noch ne Rattenplage anzuhängen, ist allerdings sehr kurzsichtig.


Dieser her Nachbar kommt maximal 2x im Jahr nach draußen, hochmotiviert und fängt an irgendwas zu bauen.. nach diesen 2 motivierten Tagen verliert er die Lust und hat letzendlich noch mehr Schrott im Garten stehen. Da sind bestimmt 2 dutzend angefangene Projekte.. angefangen vom Teich bis hin zum Gartenhaus

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@kolui

Und? Ist doch sein Garten, da kann er doch machen was er will, solang er den Schrott nicht bei Nachbarn abläd. Wenn die Ratten da überleben und sich vermehren, denkste die bleiben dann nur in seinem Garten? Wie fändest du das, wenn der sieht "Ach die haben da noch Platz, den nutzen se eh nicht." und stellt sein Zeug da ab?

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@MaraMiez

Ich glaub du kapierst die Thematik nicht.

Er bekommt es überhaupt nicht mit.

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@kolui

Er vielleicht nicht. Die Nachbarn aber, wenn die Ratten sich vermehren und sich entscheiden, dass der Garten zu klein ist. Du hast scheinbar keine ahnung, wei schnell die sich vermehren. 6-8 Mal im Jahr kann eine Rattendame werfen, plusminus 5 Jungtiere, welche nach 5 Wochen selbst wieder Nachwuchs produzieren können. Rechne selbst.

Das meine ich mit kurzsichtig. Man schießt sich damit selbst ins Bein und bestraft Nachbarn, die nichts dafür können.

Davon abgesehen verstößt man mit dem Aussetzen der Tiere gegen das Tierschutzgesetz. In dem steht, dass man gezüchtete Tiere nicht aussetzen darf. (Abschnitt 2, §3 Satz 4)

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Informiere dich doch nächstes Mal VORHER, bevor du so einen Schwachsinn machst.

Farbratten haben in der Natur kaum Überlebenschancen.

Abgesehen davon ist es verboten Tiere auszusetzen.

Nein, werden sie nicht!

Sie werden langsam verhungern und verdursten oder gefressen!

Die haben nie gelernt sich alleine zu versorgen und kennen keine Gefahr!

Soviel zu deinen "guten" taten! 

Nein!
Schon alleine der Witterung wegen.

Du hast eine Straftat zugegeben, denn Tiere aussetzen ist illegal.

Du weißt anscheinend nicht, dass man unter http://www.online-strafanzeige.dee Strafanzeigen erstatten kann?

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