Überholen auf Landstraßen

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8 Antworten

Also es geht ja da drum, dass wenn jemand der aus einer solchen Einmündung nach rechts abbiegen will dabei selten auch nach rechts guckt ob da jemand überholt und somit auf seiner neuen Spur in entgegengesetzter Richtung fährt. Wer hat da die Schuld wenn es dadurch zu einem Unfall kommt?

MfG

Nehmen wir an, es gibt keine durchgezogene Linie, kein Überholverbot und keine unübersehbare Kuppe oder Kurve, Du befindest Dich auf der Vorfahrtsstraße außerorts. Dann ist es legal zu überholen (aber nicht, ohne die Geschwindigkeitsgrenze zu überschreiten). Wenn jetzt jemand aus einer Nebenstraße kommt, z.B. einem Flurweg, muss er warten, bis der Verkehr auf beiden Seiten frei ist. Wenn Du grade da überholst, wo er einbiegt, dann trägst Du bestimmt eine Teilschuld, weil Du nicht aufgepasst hast, dass der Weg frei ist. Wenn Du links abbiegst und stößt mit wem zusammen, der Dich grad überholen will, trägst Du ja normalerweise auch Mitschuld.

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Wenn jemand aus der nachberechtigten Straße in die Vorfahrtstraße hineinfährt und dort mit einem Fahrzeug kollidiert, so hat er immer die Hauptschuld, oder zumindest einen großen Teil der Schuld.

Das Vorfahrtsrecht ist nämlich nicht daran gebunden, ob das Fahrzeug auf der Vorfahrtstraße sich korrekt verhält. (z. B. auch wer erheblich zu schnell, oder verkehrt durch einen Einbahnstraße fährt, behält sein Vorfahrtsrecht.)

Wenn jemand "nach rechts abbiegen will dabei selten auch nach rechts guckt", dann macht dieser jemand einen gravierenden Fehler!

  • Es könnte ja z. B. auch direkt hinter der Kreuzung ein Fahrzeug liegen geblieben sein, oder ein anderes Hindernis geben, in das dieser jemand dann voll reinrauscht.
  • Es könnte auch andere Gründe geben, dass da ein Fahrzeug auf der "falschen Spur" fährt, z. B. weil es einem plötzlich auftauchendem Hindernis ausweichen muss, oder weil es Überbreite hat, oder weil der Fahrer einen Moment unaufmerksam ist (oder der Fahrer aus England kommt und sich noch nicht an den Rechtsverkehr gewöhnt hat).
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Normalerweise sind da Sperrzonen-oder Links-Abbieger Spuren, darüber darf man nicht überholen. Würde aus Sicherheitsgründen das Überholen lieber sein lassen, wenn Straßen einmünden

Es ist immer die Frage, ob der jenige weiß, das du Vorfahrt hast! Mir wäre es zu unsicher, es geht da nicht immer darum, ob man darf und Recht hat!

Das würde ich lieber nicht tun, denn mnachmal kommt dann doch einer aus so einer Straße, der zu spät erkennt, dass auf der "falschen" Seite jemand entgegen kommt, mit dem er so nicht rechnen musste. Wenn er Rechtabbieger ist braucht er ja theoretisch nur nach links zu schauen ob er rausfahren kann.

Ja aber wer bekommt da wie viel der Schuld zugesprochen?

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@CeliOE

wenn du jemanden überholst und es passiert was hast du immer teilschuld weil du in so iner art und weise überholen muss ohne dadurch andere verkehrsteilnehmer zu gefährden. Wenn du plötzlich gegenverkehr für einen rechtsabbieger darstellst hasst du ihn gefährdet. 

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Wenn er Rechtabbieger ist braucht er ja theoretisch nur nach links zu schauen ob er rausfahren kann

Das sehen zwar viele so, ist aber grundsätzlich falsch (und steht auch so nicht in der StVO)! Es kann schließlich tausend - mehr oder weniger sinnvolle - Gründe geben, weshalb die Straße nach rechts nicht frei ist, sei es ein unberechtigt und daher unerwartet parkendes Fahrzeug direkt hinter der Kurve, oder sei es ein Engländer, der sich noch nicht an den Rechtsverkehr gewöhnt hat ...

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Natürlich. Es heißt: Ich habe nur dann eine Straße zu befahren wenn ich es gefahrlos für andere machen kann. Also, wenn da jemand meine Straße befahren will, darf er es erst wenn die Straße frei ist.

nein, da sind immer sogenannte "sperrzonen" die nicht überfahren werden dürfen! achte mal drauf..

Insofern kein Überholverbots - Schild da steht, ja.

Und die durchgezogene Linie darf natürlich auch nicht vorhanden sein.

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linie auffe fahrbahn? denn mann lieber nich, ne!

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