Übergang vom Fachabi an die Fachhochschule?

1 Antwort

Ja, es ist eine große Umstellung, denn das eine ist Schule und das andere ist Studium. Dazwischen liegen Welten!

Im Studium geht alles viel schneller voran, der Kontakt zu den Lehrenden ist viel "unpersönlicher", Du musst Dir viel mehr selbst erarbeiten anhand von Literatur, etc. Dafür hast Du auch viel mehr Freiheiten, was die Zeiteinteilung und die Auswahl von Lehrveranstaltungen betrifft, als in der Schule. Und natürlich ist das Niveau ein ganz anderes. Schule läuft mal "so nebenher", aber studieren ist wirklich stressig und Du musst laufend am Ball bleiben. Ständig gibt es Zeit- und Termindruck und man kann eigentlich kaum wirklich "abschalten".

In besonders stressigen Phasen muss man teilweise wirklich aufpassen, dass man nicht unter der Belastung zusammenbricht oder über die Zeit "ausbrennt", auch wenn sich letzteres vermutlich nie so ganz vermeiden lässt. Die ständige Herausforderung kann aber auch Spaß machen. Also es gibt sicher beides, sowohl stressige, als auch spannende Zeiten und insbesondere auch Zeiten, die stressig und spannend zugleich sind. :-)

Das konkrete Schwierigkeitsniveau hängt sicher auch vom gewählten Studiengang und auch von den persönlichen Interessen und Vorkenntnissen ab.

Ich habe nach meinem (Fach-)Abitur zunächst eine Berufsausbildung gemacht. Das lag daran, dass ich aus formalen Gründen zunächst nicht die Zulassung für das Studium erhalten hatte. Mein Studiengang war zwar NC-frei, aber ich habe mein Abschlusszeugnis zu spät erhalten, sodass ich mich erst für ein Semester später hätte immatrikulieren können. Anschließend habe ich an einer ehemaligen Fachhochschule Informatik studiert und später an einer Universität Informatik (Hauptfach) und Physik (Nebenfach).

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