Überforderte Mutter gibt ADHS-Kind einfach so in Psychatrie?!

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16 Antworten

in die psychiatrie kommt man nicht so einfach - die lassen sich nicht die bude voll machen mit leuten die "eigentlich keinen psychischen knacks" haben und von zuhause abgeschoben werden sollen.

wenn ihm die psychiatrie keine hilfe bieten kann, ist er schneller wieder da, als deine tante schauen kann.

den cousin in obhut zu bekommen, gelingt euch nicht ohne einwilligung seiner eltern.

zudem solltest ihr euch überlegen, ob ihr die situation wirklich vollkommen durchschaut: die tante mag auf euch wirken, wie sie will - in ihr kann es ganz anders aussehen. dass sie so ist, wie sie ist, muss nicht bedeuten, dass sie ein schlechter mensch ist, sondern dass sie sich nicht zu helfen weiss - ein kind mit solchen problemen erfordert sicherlich viel soziale kompetenz (mehr als die meisten normalerweise aufbringen), geduld und kraft. wenn der cousin zu euch kommen würde und nicht nur auf besuch, sondern ihr würdet für ihn verantwortlich sein, wärt ihr wahrscheinlich auch ziemlich bald mit den nerven am ende, denn dass jemand funktioniert, wenn er in ein geeignetes umfeld kommt, ist eine illusion - er hat gelernt, auf bestimmte art und weise zu handeln und zu denken, das kann er nicht von heute auf morgen ablegen und selbst wenn ihr super mit ihm umgehen könntet, hättet ihr erstmal eure liebe mühe mit ihm.

"Geschlossene" ist natürlich Quatsch pur. Die Mutter ist überfordert und unwillig, und das Kind soll es ausbaden... mittelalterliche Vorstellungen. Ich nehme an, daß es in Holland auch so etwas wie ein Jugendamt gibt, das betreutes Wohnen, Wohngemeinschaft oder notfalls ein Heim, das ihn aufnimmt, vermitteln kann. Allerdings ist die Frage, ob die neuen Eindrücke und auch Zwänge, die auf den Jungen durch Umsiedlung nach Deutschland zukämen, mit neuer Sprache und allem, entweder überlastend oder vielleicht sogar eher fördernd auf ihn wirken würden? In diesem Zusammenhang empfehle ich mal nachzuprüfen, ob ADHS wirklich die "richtige" Diagnose ist, oder ob der Junge ein sogenanntes "Indigo-Kind" ist, die sind quasi "von Natur aus" besonders aufgedreht (und deshalb für lieblose Eltern ein Dauer-Problem), aber meist auch besonders intelligent und blühen auf, wenn sie vor neue Herausforderungen gestellt werden, die sie wirklich beanspruchen. Ich weiß jetzt nicht, wann die Holländer große Ferien machen, bei uns ist ja bald... aber was spräche gegen eine Test-Phase, in der Deine Mutter den Jungen mal über die Sommerferien nach Deutschland holt und ihn hier nicht etwa verhätschelt, sondern ihm konkrete Aufgaben stellt, wie z. B. so schnell wie möglich so viel Deutsch wie möglich zu lernen, und auch sonst so beobachtet, ob das mit anschließendem dauerhaftem Aufenthalt, Schule etc. in Deutschland gut gehen könnte? Vielleicht überrascht Euch der Junge sogar...

Dann biete doch an, ihn zu euch zu holen, wenn du der Meinung bist, dass ihm nur ein "richtige Familie" fehlt.

Sprachliche Barrieren lassen sich mi (gegenseitigem) guten Willen wenigstens ein Stück weit beseitigen.

Allerdings gehe ich schon jetzt die Wette ein, dass ihr euch gewaltig verschätzt bei dem Jungen, weil keiner auch nur Ansatz weise Ahnung zu haben scheint, was ADHS bedeutet.

So wie sich das anhört bräuchte die ganze Familie Hilfe!! Und der Junge hat auf jeden Fall einen psychischen Knacks.. Natürlich ist er geprägt von der ganzen Situation und ich denke es ist keine schlechte idde! Es ist ja nicht für immer! Und dort sind Leute die sich auf solche Situationen spezialisiert habe !! Meine Mama leitet ein Kinderhaus für Kinder aus schlimmen Familienverhältnissen!! Es ist auch bei denen schonmal vorgekommen das jemand in die Psychiatrie musste!! Es ist einfach so das solche Kinder ganz spezielle Hilfe brauchen und dort bekommen!! Also denkt nicht an euch sondern an die Kinder klar das es sich für euch schlimm anhört aber ihr hattet ja auch eine schöne Kindheit!! Ihm wird es gut tun!

In eine Psychatrie kommt keiner einfach so. Aber wenn er aufgenommen wird, wäre das nicht mal unbedingt das Schlechteste was ihm passieren könnte. Überleg doch mal: der Junge ist ohne Liebe aufgewachsen, ständig auf Medikamenten, kommt mit dem Leben und Schule nicht klar. Da ist es doch für ihn das beste, wenn er in eine Umgebung weit weg von seiner Mutter kommt.

In der Psychatrie kann ihm dann richtig geholfen werden. Ich denke, du hast einfach ein völlig falsches Bild von einer psychatrischen Einrichtng. Leider ist in den Köpfen vieler Menschen noch das Bild von Hab-mich-lieb-Jacken, Gummizellen und Fesseln am Bett verankert.

Meine ehemalige beste Freundin war in der geschlossenen Abteiligung einer Psychatrie. Sie konnte sich auf der Station frei bewegen, hat Unterricht bekommen, bei den Gemeinschaftsaktivitäten teilgenonnem und Therapien gemacht. Heute komme ich wieder gut mit ihr klar. Sie sagt selber, es war das beste was ihr passieren konnte.

Die Psychatrie würde ich hier als Chance für den Jungen sehen. Ist wahrscheinlich das einzig Gute, was seine Mutter jemals für ihn getan hat und tun wird

Ehrlich gesagt, glaube ich kaum, dass eine geschlossene Psychatrie den Jungen aufnehmen würde. Damit Patienten da aufgenommen werden, muss zuerst ein Gutachten erstellt werden (ich denke nicht, dass das in Niederlanden großartig anders ist als in DE), und ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der "nur" ADHS hat, in eine Psychatrie eingewiesen wird. In solchen Heimen leben Leute schweren psychischen Erkrankungen wie z.B. Schizophrenie, aber bestimmt keine Menschen mit ADHS.

Dass er Hilfe braucht, wenn er von seinen Eltern aus nicht genügend Zuneigung/Liebe erfährt, ist klar. Meiner Meinung nach, sollte sowohl der Junge als auch die Mutter erstmal zu `nem "normalen" Psychologen geht. Der könnte die ganze Situation vielleicht besser beurteilen, inwieweit die Mutter wirklich überfordert ist, wo genau die Kommunikation zwischen dem Jungen und der Mutter scheitert, und eben diese Probleme aufarbeiten!

Wenn die Mutter so eine Katastrophe ist, warum schaut ihr 15 Jahre lang zu - auch in Holland gibt es Jugendämter! Wenn alles, was sie versucht hat, dem Kind nur geschadet hat - warum schaltet ihr weder Behörden noch Polizei ein?

Jetzt mal ehrlich: "Wir würden ihn ja zu uns nehmen - aber wir KÖNNEN nicht - weil er kein Deutsch spricht!" Ihr habt 8 Jahre dort gelebt und könnt euch wohl mit ihm verständigen! Gib doch einfach zu, dass ihr auch keinen Plan habt, wie ihr mit ihm umgehen würdet...

Alles besser zu wissen ist so einfach - wenn man seine Überlegenheit aus sicherer Entfernung praktizieren kann ohne die Gefahr, jemals etwas beweisen zu müssen...

Ihr könnt wirklich besser mit ihm umgehen? Beweist es! Ladet ihn für die Sommerferien zu euch ein! (Geht natürlich nicht, der Urlaub ist schon gebucht? Denkt drüber nach, was euch wichtiger ist...)

Solltet ihr es tatsächlich versuchen, rate ich euch dringend, schon vorher Kontakt mit einem entsprechenden Psychologen aufzunehmen - Ritalin o.ä. ist kein Spaß, da stecken übelste Aufputschmittel drin, die bei ADHS gegenteilig, also beruhigend wirken, das solltet ihr AUF GAR KEINEN FALL einfach so (ohne ärztliche Kontrolle) absetzen!

Wenn ihr es ernst meint, wünsche ich euch viel Erfolg - aber denkt bitte dran: ihr könnt euch nicht einfach zurücklehnen und sagen "Wir haben es immerhin versucht!", falls es schiefgeht. Dann seid ihr mit dafür verantwortlich, dass er anderen noch weniger vertraut, noch schlimmer "abgestempelt" wird und die Psychiatrie, in der er dann landet, noch mehr "alte Verletzungen" und Traumata zu behandeln hat...

Oh Himmel, bitte, das muss ich mir wirklich nicht anhören. Natürlich wäre die Verständigung kein Problem, das Problem wäre für uns die Schule. Aber wir werden uns genug darüber informieren, was sich machen lässt. Wir hätten ja auch nie gedacht, dass sie ihr Kind jemals abschieben würde. Es gibt genug Familien, wo die Eltern sich nicht unbedingt mit dem Kind verstehen, das Kind sich trotzdem gut entwickelt und weder in ein Heim noch in eine Psychatrie kommt. Als ob man bei jedem einzelnen schwierigen Fall sofort die Behörden informieren müsste.

Ihr macht euch selbst immer ein Bild von unserer und ihrer Familie, das einfach so absolut nicht zutrifft. Wir meinen es natürlich ernst, wenn die Familie sich damit einverstanden erklärt.

Sollten wir deiner Meinung nach denn aufgeben, bevor wir es überhaupt versucht haben? Danach klingt es nämlich. Wir wissen selber, dass es keine einfache Aufgabe ist, also lass das mal unsere Sorge sein.

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deine mutter sollte vorsichtig mit aussagen sein wie "ich wuerde ihn am liebsten hier her holen", denn womoeglich nimmt sie jemand beim wort.

es ist immer einfach aus der ferne leute zu verurteilen, wenn einem deren verhalten falsch vorkommt. du bist nicht in der situation der mutter und weisst auch nicht, wie deren alltag aussieht.

natuerlich ist es moeglich, dass die entscheidung, ihn in die psychiatrie zu geben falsch oder verfrueht oder overkill ist. aber genau weisst du das nicht.

nicht jedes kind/jeder jugendliche ist nach dem motto "mit liebe wird alles gut" zu retten. es gibt massenhaft beispiele bei denen sich gutmeinende pflegefamilien/pflegeeltern mit einem kind uebernommen haben, was mitunter dazu fuehrt, dass eine ganze familie auseinanderbricht, die vorher funktioniert hat.

und natuerlich waere die sprachbarriere das allerkleinste problem (insbesondere bei niederlaendisch). in dem alter lernt sich die neue sprache immer noch relativ leicht. aber wenn er dann erstmal bei euch ist, dann werdet ihr ihn auch nicht einfach wieder wegschicken koennen, wenn sich herausstellt, dass es doch komplizierter als erwartet ist.

mit anderen worten, eure guten absichten in allen ehren, aber das waere zuviel einmischung und manchmal muss man sich eben raushalten.

Und was wäre so schlimm daran, wenn uns jemand beim Wort nehmen würde? Meine beiden Eltern sind davon überzeugt, dass eine normale Umgebung, einfach mal klare Richtlinien ihm gut tun würden - und das sehe ich ganz genau so. Ich hab heute mit ihm geschrieben und für ihn ist das Hauptproblem der ständige Stress mit seiner Mutter. Das ist der Grund, warum er so bockig ist und auf nichts Lust hat. Er geht seit Monaten sowieso nicht in die Schule, wenn ihm eine Auszeit gesetzlich gegönnt wird, wäre das für uns auf jeden Fall eine Alternative. Ich hab meinen Cousin auch schon erlebt, wie hibbelig und "nervig" er (auch auf Dauer) sein kann, aber für mich war er nie, wirklich nie ein unangenehmer Mensch.

Ich versteh nicht, was die ganzen "Halt dich da raus"-Kommentare sollen. Denn genau das passiert leider zu häufig und ist meist der vollkommen falsche Weg.

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Also ich kenne viele Leute, die erstmal meckern, weil eine überforderte Mutter ihr Kind entweder dem Jugendamt oder anderen kompetenten Stellen überläßt, statt das Kind einfach umzubringen.

Ich selbst werde oft angemotzt, weil meine Kinder in einer Pflegefamilie aufwachsen statt bei mir.

Aber mal im Ernst: was soll eine Mutter denn sonst machen, wenn sie mit dem Kind nicht mehr klar kommt?

Auch eine Mutter ist nur ein Mensch mit ganz natürlichen Belastungsgrenzen.

Und wer von euch ist eigentlich qualifiziert genug, um zu bewerten, daß das Kind keinen psychischen Knacks hat, der behandlungsbedürftig ist?

Und dann frage ich mich, was es denn für ein Problem darstellt, daß der Junge niederländisch spricht. Die meisten Holländer, die ich kenne, verstehen die deutsche Sprache besser als so mancher Deutscher. Und jeder, der zumindest Grundkenntnisse in Deutsch und Englisch hat versteht holländisch... Jedenfalls in meiner Umgebung ist das so... Abgesehen davon, daß es ja auch Sprachschulen gibt... Da kann man Fremdsprachen lernen, wenn man will...

Seid doch einfach für den Jungen da, wenn er euch braucht. Aber drängt ihm nicht eure Lebensvorstellungen auf, nur weil ihr ein Problem mit seiner Mutter habt.

warehouse14

Wenn er selbst damit einverstanden ist, wenn meine Eltern mit seiner Mutter reden? Wenn er selber sagt, wie schlimm er die Situation findet und selbst sagt, dass alle ihm erzählen, er hätte gar keine andere Wahl? Der sagt, er hätte niemanden zum reden? Klingt für mich nicht nach einem Jungen, der keine Hilfe braucht. Ist ja schön für dich, wenn du Holländer kennst, die gut deutsch sprechen, ich bin selber Holländerin und kenne einige, die kein Deutsch beherrschen, was aber WIE GESAGT (wenn man sich auch mal alles durchlesen würde) nicht unbedingt das Problem ist.

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Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass diese Frau keine Qualitäten als Mutter hat.

Und ist es dann nicht das Beste, wenn der Junge in eine andere Umgebung kommt? Er wird sicher nicht ewig in der Psychiatrie bleiben, sondern später in eine Wohngruppe o.ä. umziehen.

Eine Freundin von mir musste eine ähnlich schwere Entscheidung treffen. Aber ihrem Sohn geht es heute gut und er entwickelt sich, endlich, richtig prima.

Gebt der Sache eine Chance. Vielleicht könnt ihr ihn in den Ferien mal zu euch einladen und eine schöne Zeit mit ihm verbringen.

Er spricht nur niederländisch. Ich glaube nicht, dass er englisch, geschweige denn Deutsch beherrscht und demnach hätten wir in Deutschland keine Wege ihn zu fördern.

wisst ihr das? oder glaubt ihr dass? Ich kenne kaum einen Niederländer, der kein Englisch spricht!

In Abstimmung mit den Eltern des Jungen ist viel möglich, ohne diese so gut wie nichts. Wenn es euch also wirklich ernst ist, dann sprecht mit seiner Mutter.

Also ich würde mich an DEINER Stelle da komplett raushalten. Du schreibst selber, dass er keine Liebe erfahren hat. Was denkst du denn, was soetwas mit einem Kind macht?Er braucht ganz gewiss Hilfe und eine Psychiartrie kann da bestimmt helfen. Außerdem sind (zumindest in Deutschland) Psychiartrien ziehmlich überfüllt, da würde niemand aufgenommen werden, der 'abgeschoben' werden soll. Also lasse ihm die Chance sich mit den problemen, die er gewiss haben wird auseinander zu setzen und halte dich daraus.

PS: noch so eine kleine Randinformation: es kann gut sein, dass er eine systemische Therapie macht. D.h. er wird nur als Symptomträger, der gesamten familiären Situation betrachtet und daher die ganze Familie therapiert wird. Er wird in dem Sinne aus der Famile geholt, um sich selber zu regenerieren.

dass er keine Liebe erfahren hat. Was denkst du denn, was soetwas mit einem Kind macht?Er braucht ganz gewiss Hilfe und eine Psychiartrie kann da bestimmt helfen.

Ganz sicher. So ne Psychiatrie ist natürlich der ideale Platz und eine super Lösung für ein emotional vernachlässigtes Kind.

Vorsicht gleich platzt die Ironie aus allen Nähten und es ergießt sich eine Sturmflut über uns.

Er wird in dem Sinne aus der Famile geholt, um sich selber zu regenerieren.

Wo liest du so einen Unsinn? Das ganze ist die Idee der Mutter. Und nein - eine Psychiatrie ist nicht die Unterbringungsart von Kindern, die in ihrer Familie nicht mehr bleiben können.

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@Gegengift

hahahahah schuldigung, aber bei so viel Dummheit muss ich erstmal los lachen!

Ja eine Psychiatrie ist ein idealer Platz für Kinder/Jugendliche, die emotional und daher psychisch vernachlässigt wurden!

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@einelenabitte
hahahahah schuldigung, aber bei so viel Dummheit muss ich erstmal los lachen!

Das ehrt dich.

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Also ich würde mich an DEINER Stelle da komplett raushalten.

ach..und wenn einem kind physische gewalt angetan wird, dann sollte man auch weg schauen.....????

das was ihm widerfährt ist psychische gewalt...

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@JahNann

hallo, das Kind soll in eine Psychiatrie eingewiesen werden und dort wird ihm geholfen! Der Fragsteller will dies aber verhindern und da sollte er sich raushalten!!!

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@einelenabitte

Natürlich will sie das verhindern, weil er keine Psychatrie braucht. Nur weil die Mutter unfähig ist ihr Kind zu erziehen, steckt man es nicht in eine Psychatrie. Übrigens, bin der Bruder der Fragestellerin, also auch sein Cousin.

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@drop23

Hirn einschalten kann nicht schaden!

So die Mutter kann ihr Kind nicht erziehen, das Kind hat nie Liebe gezeigt bekommen. Nun ist es so, dass sich der Junge weigert zu waschen und nicht in die Schule gehen will. Also bitte er braucht Hilfe(!!!) ob die Mutter an der Sache wirklich viel Schuld trägt ist ja recht egal. Nur braucht er HILFE und die bekommt er in der Psychiatrie!

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Ganz verstehe ich deine Frage nicht. Wer hat denn die Entscheidungsgewalt über solche Fragen? Also ist der Weg doch klar. Wenn du hier Handlungsbedarf siehst, musst du dich an die Behörden wenden. Dort wird dann entschieden, ob irgendein Handlungsbedarf besteht.

Es tut mir Leid, wenn ich das so sage, aber hast du schon mal in Betracht gezogen, dass sie wirklich tun will, was für ihn das Beste ist?

Ihr bekommt ja nur einen Ausschnitt aus dem Familienleben von euren Verwandten und vielleicht ist das nicht genug, um sich ein wirklich umgreifendes Urteil zu bilden...

Wir haben selbst dort 8 Jahre gelebt und wir kennen die Familie seit Jahren. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass diese Frau keine Qualitäten als Mutter hat. (Hat selbst zu mir einige ziemlich schroffen Kommentare abgegeben) Was hat er denn bitte einer geschlossenen Psychatrie zu suchen? Er ist ein intelligenter junger Kerl, um den sich einfach nicht genug gekümmert wird.

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@xxxdope94xxx

ADHS Kinder sind oftmals intelligent, doch können sie diese nicht einsetzen, da sie u.a Konzentrationsstörung haben. deswegen gibt man Medikamente, dass sie zumindest in der Schule mitkommen denn eine Zurückstellung wäre auch nicht optimal. Diese Kinder haben schon genug mit sich selber zu kämpfen. U denen wird nur geholfen!

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@xxxdope94xxx

Du kannst dir sicher sein, dass keine Klinik ihn einfach "wegsperrt", weil die Mutter es wünscht. Wenn sie ihn aufnehmen, denken sie, dass sie ihm so wirklich helfen können.

Und Psychatrien sind ja bei Weitem nicht die schrecklichen Orte, die man in Horrorfilmen sieht. Dort gibt es sehr gut ausgebildetes Personal, was sich um ihre Patienten kümmert, wie sie es brauchen.

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@LizWa
Und Psychatrien sind ja bei Weitem nicht die schrecklichen Orte, die man in Horrorfilmen sieht. Dort gibt es sehr gut ausgebildetes Personal, was sich um ihre Patienten kümmert, wie sie es brauchen.

Lass mich raten. Du ratest frei ins Blaue hinein und hast in Wirklichkeit absolut keine Ahnung, wie es dort ist oder was geschlossene Psychiatrie für die Betroffenen bedeutet..

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@xxxdope94xxx

Von mir könntest du auch schroffe Kommentare hören - was nicht zwingend etwas über meine Qualität als Mutter aussagt.

Ich finde deine Verurteilung über die Mutter keinen Deut besser.

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@Gegengift

Super, dass du weißt, was in meinem Kopf vorgeht. Möchtest du mir jetzt auch noch vorhersagen, was ich morgen zum Mittag esse?

Ich habe medizinisches Fachpersonal in der Bekanntschaft, auch Psychologen, die in eben solchen Kliniken arbeiten. Also, nein, das ist nicht aus der Luft herausgegriffen. Wenn du schlechte Erfahrungen gemacht hast oder schlechte Kliniken kennst, tut mir das Leid und dass es manchen Patienten dort nicht immer gefällt, na ja, es ist ja auch kein Urlaub, ne?

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@LizWa

Wer zu so einer undifferenzierten Beurteilung kommt kann nur voll daneben liegen. Tust du dann auch.

Und was ist jetzt? Hast du eine Ahnung oder beurteilst du mal frei ins Blaue? Ich kann mir die Antwort erschließen.

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@Gegengift

Was? Jetzt denke ich mir nicht nur was aus, jetzt bin ich auch noch undifferenziert und muss deswegen ja falsch liegen?! Sorry, aber ich verstehe einfach nicht, was du von mir willst. Es klingt fast so, als ob du nur auf "Krawall" ausbist und unbedingt Recht behalten musst. Tut mir Leid, darauf habe ich keine Lust.

Ich kann auch nur aus meiner Erfahrung herausschreiben (und ja, dazu gehören auch Bekannte und der gesunde Menschenverstand), wenn du meinst, dass ich falsch liege, ist das völlig okay, aber ich hätte gerne zu deinen Anschuldigungen etwas mehr, als nur ein "Du liegst falsch und ich habe Recht!", danke.

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@LizWa

Tut mir Leid, darauf habe ich keine Lust.

Ja witzig.. Interessiert mich allerdings ebenfalls Null.

Ich finds nur reizend, wenn man so etwas lesen muss - alles fein alles gut. Wenn man sag ich mal ein bisschen Einblick hat, dann weiß man, dass Psychiatrien unter chronischem Personalmangel leiden, es einen hohen Medikamentenmissbrauch gibt und Therapie ein Schattendasein fristet. Psychiatrie ist nun mal ein pharmazeutisch ausgerichtetet Bereich, in dem Fälle verwaltet werden, die oft auch aus nicht erfindlichen Gründen als schwer gelten - und das ganze unter ständigem Personalmangel. Deshalb sind eben die Zustände in Psychiatrien häufig alles andere als gut.

Dort gibt es sehr gut ausgebildetes Personal, was sich um ihre Patienten kümmert, wie sie es brauchen.

Und man kann das jetzt einschätzen wie man will. Aber der Satz ist einfach vollkommen falsch. Der entspricht einfach nicht ansatzweise der Realität.

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@kiniro

Es geht nicht nur um die schroffen Kommentare, sie besitzt einfach wenig Autorität, ist nicht konsequent wenn's um einfache Dinge geht. Und das hat sie jahrelang so gemacht. Sie hat es nie versucht mit ruhigen Worten, sie hat einfach immer nur verlangt mit diesem aggressiven Ton. Sie schickt ihren Kind in die Schule und erklärt dem Lehrer während ihr Sohn daneben steht "Er ist ein bisschen komisch im Kopf" oder redet dann Unsinn wie "Dann hab ich eben einen Autisten zuhause rumhocken" - Tut mir leid, aber ich kann gut verstehen, dass er sich dann nicht entwickelt oder entwickeln möchte.

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@Gegengift

Mein erster Satz war glaube ich n bissi missverständlich. Bezog sich auf das worauf du keine Lust hast :)

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Ich glaube dir das aufs Wort, das dein Cousin sehr intelligent ist. Mir ist das gleiche selber passiert. Ich wurde gemobbt und bekam irgend wie zu wenig liebe, durch das konnte ich meine Intelligenz nicht voll ausschöpfen. Cirka fünf Jahre später hatte einen psychischen Zusammenbruch und musste für ein Jahr in die Psychiatrie, wo bei mir eine schwere Persönlichkeitsstörung festgestellt wurde. Ich glaube aus meinen Erfahrungen heraus, das dein Cousin auch an einer Persönlichkeitsstörung leiden könnte, da er, wie du schreibst keine Liebe bekommt und an ADHS leidet, das deutet sehr oft auch darauf hin. Es ist siche nicht falsch das er in einer Psychiatrie ist. Dort werden sie mit ihm Gespräche führen und eine Diagnose stellen und was ich noch fast wichtiger finde er wird wahrscheinlich andere Medis bekommen, mit denen er besser Leben kann. Wenn du noch Fragen hast, frag mich einfach...

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@ybfans21

Absolut sinnlose Ferndiagnose. Dass man hier zu völlig verzerrten Einschätzungen kommt, wenn man keine relevante Erfahrung auf dem Gebiet hat, ist ganz klar. Der Versuch hier eigene Erfahrungen mit dem eigenen ganz speziellen Fall auf einen anderen Fall zu projizieren ist ein Fehler. Des Ergebnis daraus in der Regel völlig unpassend.

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Es gibt spezielle ADHS Einrichtungen für Kinder mit dieser Störung

Dort werden sie über längeren Zeitraum beobachtet u auf eine richtige, vor allem ausreichende Medikation eingestellt! das Leben mit dieser Störung ist alles andere als einfach, da diese Kinder oft soziale u auch wie hier erwähnt, Schulische Probleme haben!

Es gibt Tabletten wie Ritalin, Concerta oder auch Medikinet. Nur welches Medikament, in welcher Menge ein Kind verträgt, oder auch wirkt, ist ambulant nicht so einfach heraus zu finden.

Sowas stationär unter Beobachtung ist das einzig Richtige, was man machen kann um diesen Kind zu helfen!

Als Außenstenhende ist es immer schnell u leicht daher gesagt, dass die Familie nix taugt, dennoch kannst du dir nicht vorstellen, wie so Kinder sein können, wie anstrengend u Belastend... für Eltern u für das Kind selber!! Diese Kinder können nix für!

die Mutter handelt vollkommen Richtung, auch zum Wohle des Kindes

die Mutter handelt vollkommen Richtung, auch zum Wohle des Kindes

nein, tut die mutter nicht! wenn es damals zu meiner kindheit den begriff ADHS gegeben hätte, dann wäre ich ich wohl auch ADHS gehabt und bin mit 31weiterhi hyperaktiv! die mutter sucht für sich den einfachsten weg aus. mir wurde selber über jahre hinweg ritalin verabreicht und das ist das schlimmste was man meiner seele angetan hat. die familie sollte zum jugendamt gehen und sich dort profesionelle hilfe für den sohn und der mutter geben lassen.

ansonste solltet ihr dort dasdas jugenamd benachrichtigen, dass die mutter überfordert ist. der sohn ist doch kein kleiner fiffi, den man einfach so in einem heim abschieben kann.

was der junge braucht sind klare linien,disziplin und vor allem vertrauen in seine familie, erst recht in seine mutter.

wie soll er solch einer frau vertrauen??

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@JahNann

ADHS gibt es schon seit "der Zappelphilipp" geschrieben wurde - halt nur unter anderem Namen.

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@JahNann

Wenn ein Kind kein adhs hat, verträgt es ritalin überhaupt nicht, das heißt, Kinder sind sogar schlimmer dann!!

und nur weil es bei dir so war, muß er nicht der Fall sein, zudem dieses Kind mit einer Indikation in die psychiatrische klinik kam meinst du das ist Urlaub?!?

Es gibt durchaus bei dieser Störung Fehldiagnosen, doch Kinder die das wirklich haben, sind wirklich wirklich schwer zu handhaben, oder zu bändigen. U sie sind eine Gefahr für sich selber, da sie geringes Bewusstsein für ne Gefahr haben! Zb über Straße rennen wenn Autos kommen. Auch haben solch Kinder ungestilles verlangen nach süßem !

erkundige dich lieber über diese Krankheit

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@Succubus666

aber du wirst mir recht geben, dass man als eltern mit seinem kind darüber reden muss, auch wenn es sich damit nicht ausseinandersetzen will, oder?? das heisst auch, dass man seinem kind sagen sollte, das es eventuell in eine psychatrie eingewiesen wird...

ich bin mir dessen bewusst, dass ritalin bei anderen patienten besser anschlägt als bei manch anderen..

Ich weiss, über meine Krankheit becheid und berichte als erwachsene frau ledilich darüber, was man bei mir falsch gemacht hat.

Nur weil dieser junge schwer zu bändigen ist, rechtfertigt dies nicht die handlungen der mutter, oder??? ich kann mir vorstellen, dass auch in den niederlanden vernünftiges fachpersonal gibt!

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@JahNann

Klar sollte man mit diesem Kind darüber reden. Aber ein Kind, welches Medkamente bekommt, ist doch auch in Psychologischer Behandlung, sonst gäbe es ja keine Rezepte. Ich würde definitv mein Kind darauf vorbereiten, erst Recht aus dem Grund, dass es sich nicht abgeschoben fühlt

Deshalb, so vermute ich, hat dieser Arzt wohl hoffentlich den Jungen aufgeklärt....

Man weiß ja nie so genau, was an diesen Fragen stimmt und was nicht

Oder klar, kenne ich auch einen Fall, da wurde das Kind sogar per Polizei hingebracht da der Junge daheim alles kurz und klein geschlagen hat........ Er stand unter Ritalin und aber war kein ADHS Kind, deshalb sag ich ja gibts durchaus Fehldiagnosen... aber genau deshalb ist es richtig, es stationär ablzukären zu lassen...der Junge der per Polizei hinkam, kam "gesund" aus der Klinik^^ da wurde erst festgestellt dass er kein ADHS hat.

Amublant ist das sehr schwer, Ärzte sehen das Kind nur ne knappe Std und gehen nach dem, was Eltern berichten....... leider

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er gehört in eine kllinik. und ihr haltet euch komplett raus, es geht euch NICHTS an.

Inwiefern geht uns das bitte nichts an, wenn er genauso zu unserer Familie gehört?

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