Überfordert bei Kleinigkeiten?

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4 Antworten

Da du das Problem eher im Anfangsstadium bemerkt hast, kann man dir am Besten helfen.

Von langfristiger Arbeitsunfähigkeit bist du denke ich noch weit entfernt ^^

Ich würde dir raten dich ins Thema Stress einzulesen.

Es gibt dazu schon sehr viele Ratschläge wie:
- genügend trinken
- gelassen den Tag anfangen: In Ruhe Frühstücken, leise Musik hören oder paar Dehn- oder Streckübungen im Bett machen und langsam aufstehen ...
- Erholungspausen
- Freizeit sinnvoll nutzen und somit Energie zu tanken
- Entspanne dich in deiner Freizeit. Suche dir etwas, was dir gut tut
- Gedanken verändern: Ich mache gute Arbeit. Ich kann mir etwas mehr Zeit lassen. ...
- Sinnvoll arbeiten: gibt ein Prinzip (Name vergessen), dass man die Arbeit in kleine Häppchen unterteilt und nach 25 Minuten oder so eine kleine Pause macht

Burn-out (Syndrome) könnte wirklich sehr gut möglich sein!
Spreche mal bei einem Arzt vor.

Wie fühlst du dich in deiner Freizeit? Drehen auch dort deine Gedanken um deine Arbeit? Kannst du noch abschalten?

Es ist auch okay zuzugeben, dass die Arbeit zu viel ist!

Ich war in einem ähnlichen Problem und für fremde Ohren mag es auch lächerlich klingen. Direkt nach meinem Abitur habe ich nämlich ein Praktikum angefangen, weil ich keine Ausbildung bekommen habe. Wollte ein Überbrückungsjahr machen und dann im gleichen Betrieb die Ausbildung starten.

Tja, es war ein Vollzeit-Praktikum und ich habe mich nach dem ersten Monat gestresst gefühlt. Eigentlich keine wilde Arbeit und ich verlasse sogar nun das Unternehmen, weil die Arbeit mir zu einseitig ist! Gegensätzlich? Naja, i-wie nicht.

Auf der Arbeit musste ich telefonieren, was ich nicht sonderlich mag. Außerdem immer das gleiche zu machen und kaum Abwechslung, kostet auch Nerven.
Dazu kommt, dass ich von mir selbst viel verlangt hatte! Ich wollte mehr erledigen, gute Arbeit vorweisen können und habe mir keine Pause erlaubt. Ständig rumzurennen und hier mal Kaffee holen, hier mal ein Gespräch mit einer Kollegin und dann auch mal aufs Handy zu schauen? Nein, habe ich mir gesagt. Wenn du willst, dass sie dich für die Ausbildung übernehmen, dann musst du arbeiten und kannst dir das nicht leisten.

Ein grober Fehler! Das ging so weit, dass ich wirklich gar nicht solche Mini-Pausen gemacht habe und nur ab und an mal auf die Toilette bin. Das äußerte sich leider auch im Körperlichen: Ich hatte monatelang ein Piepsen im Ohr.
Ich konnte sogar gar keine Pause mehr machen, weil ich mir dann als faul vorkam. Als jemand, der nichts arbeiten will.

Als ich mit Yoga angefangen habe, mein Denken etwas verändert habe, mir mehr Zeit für meine Arbeit gelassen habe und solche Mini-Pausen eingelegt habe, ging es mir schon deutlich besser. Trotzdem hat es noch etwas gedauert bis ich i-wann nicht mehr dieses Piepsen hatte.

Ich will dir eins mitgeben:
Achte auf dich und deinen Körper! Nimm die Warnzeichen ernst und handel. Versuche jetzt schon dein Denken und deine Gewohnheiten umzukrempeln.

Wenn du dich auf der Arbeit gestresst fühlst, dann mache sofort dagegen etwas. Es hilft, wenn du deine Sinne auf etwas konzentrierst.

Nimm Tee mit (auch an heißen Tagen zu empfehlen) und schnupper daran. Der wohltuende Duft senkt das Stresslevel.
Schaue kurz aus dem Fenster und lass deinen Blick schweifen.
Konzentriere dich auf deinen Atem. Ruhig ein.. und aus ... ein... und langsam wieder aus.
Nimm was in die Hand und "knete" es oder nimm einen Kuli und drück immer mal wieder etwas mit den Fingern zu ... löse es .. zudrücken ...

Usw. Das sind die Tipps, die am ehesten meiner Meinung nach, noch am Arbeitsplatz gehen und weniger auffallen.

Gehe in der Mittagspause an die frische Luft und geh spazieren (hatte ich versucht, aber mein Durchhaltevermögen war nicht das Beste). Naja, jetzt fahre ich wenigstens mit dem Rad zur Arbeit ^^

Achja in der Pause habe ich meistens gezeichnet, war auch entspannend.

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Hallo applepie,

wenn dich die Arbeit gar nicht so sehr fordert, glaube ich nicht, dass es ein Burnout ist, möglich ist es aber schon. Vielleicht aber quälen dich andere Dinge sehr. Burnout und Depressionen sind sich sehr ähnlich. Auch Angststörungen oder Shizophrenie (Verfolgungswahn/Halluzination) oder ein einfacher Hitzekollaps können ein Grund sein. Trinkst du untertags ausreichend Wasser? Setzt dich jemand unter Druck? Hast du Familie oder Freunde, die dich unterstützen? Fehlt dir vielleicht ein Sinn in deiner Arbeit oder eine Beziehung in deinem Leben?

Ich denke das beste ist, wenn du zum Hausarzt gehst und fragst, was du gegen deine subjektive Überforderung und Schlaflosigkeit tun kannst. Vielleicht ist ja auch alles auf Müdigkeit zurückzuführen und eine pflanzliche Beruhigung oder ein Gespräch hilft dir bereits.

Ich hoffe ich konnte dir mit meinem begrenzten Wissen weiterhelfen, LG :)

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können Symptome für Burnout sein, geh zum Arzt

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christl10 19.06.2017, 22:34

Da redet mal einer wieder Unsinn. Keine Ahnung, hauptsache den Begriff Burn Out in den Raum geworfen. Die Psychologen lachen sich tot und sagen dann, schon wieder ein Idiot den ich behandeln muss. 

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TheTrueSherlock 19.06.2017, 22:47
@christl10

Der einzige der Unsinn redet, bist du.
Glaube dass du so einer bist, der erst was glaubt, wenn etwas passieren muss. Traurig so etwas!

Es KANN Burn-out sein - es wurde nicht so geschrieben, dass es das definitiv ist.

Der Tipp mit dem Arzt ist auch sehr wertvoll. Lieber früher abchecken was los ist und früh handeln, als dass man schon total in der Krankheit drin steckt.

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Einen Burnout bekommt man nach jahrelanger Überforderung und Stress und nicht nach einigen Monaten. 

Gebe es einfach zu. Du hast einfach keinen Bock auf diese Arbeit und quälst Dich nur noch hin. Daher würde ich der Qual ein Ende setzen und mir was neues suchen. 

Von einer Erkrankung oder Depression bist Du Welten entfernt. Dir liegt die arbeit nicht, das ist alles was zu sagen ist. 

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applepie76 19.06.2017, 22:34

Wie gesagt anfangs ging ich liebend gerne zur Arbeit und es hat mir auch Spass gemacht. Ansonsten hätte ich die Arbeit nicht angenommen. 10 Jahre Erfahrung.

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Fedovic 19.06.2017, 22:34

Haluzination und Schlaflosigkeit nur wegen kein Bock? 

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christl10 19.06.2017, 22:37
@Fedovic

Ja natürlich. Wenn man sich zu etwas quält was einem nicht liegt, dann kommt man zu einem psychischem Stress, der sowas auslösen kann. Aber eine Krankheit ist das nicht. Das ist selbstverschuldet und kommt zwangsweise. Man kann dem leicht ein Ende setzen, indem man sich was neues sucht. 

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applepie76 19.06.2017, 22:38

kann ich nicht glauben. Ich war bereits an einer Depression erkrankt und war auch in Behandlung.

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christl10 19.06.2017, 22:39
@applepie76

Nach  2  Monaten bekommst Du eine Depression?

Erzähle mir nicht die Story vom Pferd.

Du hast einfach keinen Bock auf Arbeit, das ist Deine Erkrankungsgeschichte, nicht mehr. 

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deephelp 19.06.2017, 22:46
@christl10

Hallo christl10,

ich würde dich bitten, deinen Frust an einem anderen Ort auszulassen. Solltest du Arzt oder Psychologe sein, sollte dir bewusst sein, dass Ferndiagnosen unerlaubt sind. Auch wenn du Recht haben könntest, kannst du dir dessen unmöglich aufgrund der vorhanden Informationen sicher sein. LG

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TheTrueSherlock 19.06.2017, 22:45

Was bist du für einer?

"Darf" man erst eine Krankheit haben, wenn man jahrelang daran gelitten hat und es dann schon fast zu spät ist?

Eine psychische Krankheit fängt i-wo an und meistens ist der Prozess schleichend. Vielleicht hat der Fragesteller die Krankheit noch nicht, aber der Zustand ist schon jetzt besorgniserregend.

Und außerdem diagnostiziert man eine Depression beispielsweise schon, wenn man mindestens zwei Wochen die Hauptsymptome hat. Also kann es nach zwei Monaten gut möglich sein, dass man bereits eine Krankheit hat.

Jeder ist anders, vergiss das nicht. Jeder hat eine andere Schmerzgrenze!

Und jemand der selbstständig arbeitet, den nenne ich erst recht nicht faul ;)

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