Über Zeitarbeitsfirma angestellt bekommt man trotzdem frei bei geburt des kindes?

5 Antworten

n. § 616 BGB besteht ein Rechtsanspruch auf Freistellung in solchen Fällen. Die Tarifverträge der ZAF regeln meines Wissens aber auch, zu welchem Anlass wieviele Tage Sonderurlaub gewährt werden.

hi,

wie du schreibst, ist der ja NOCH nicht da angefangen.

Der sollte also schon bei der Vertragsunterzeichnung darauf bestehen, dass er für solche Fälle frei gestellt werden kann.

z.B. Geburt, oder wenn irgendwas is mit dem Kind. das könnte ja krank werden, oder die mama wird mal krank.

Für solche fälle gibt es glaube ich auch die möglichkeit einer Krankschreibung, wenn anders die Versorgung des Kondes nicht gewährleistet wäre.

Wie gesagt VORHER abklären.

Wenn die Leihbude das ablehnt beim obcenter bescheid sagen.

Ich gehe davon aus, dass es mit der nachvollziehbaren Begründung keine Sanktion (Sperrzeit) geben dürfte, wenn man deshalb das Arbeitsverhältnis ablehnt.

Hallo, Danke für deine antwort...mein freund ist in einem unbefristeten arbeitsvertrag und er würde den auch erst kündigen wenn er den neuen job wirklich bekommt also wär da eh keine sperrzeit weil er nichts mit dem Jobcenter zu tun hat. und wenn er vor vertragsunterzeichnung diese sachen anspricht dann wird er wahrscheinlich garnich dazu kommen den vertrag zu unterzeichnen denk ich mir..

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@Kuschel11

Und wenn er die Sache nicht vorher anspricht würde er in der Probezeit gekündigt.

Also:

In jedem Fall vorher ansprechen und das auch voraussetzen.

Wenn ein Arbeitgeber schon vor einem Arbeitsverhältnis kein Verständnis für solche Sonderfälle zeigt, dann taugt der Chef eh nicht.

Man kann sich ja auch unbezahlt frei nehmen.

Man kann auch ne philosophische Frage daraus machen.

Was ist dennn ein zentraler Lebenssinn??

Ein Kind auf die Welt zu bringen und sich dann auch angemessen darum zu kümmern? oder ne Zeitarbeitsbude reich machen.

ICH würde da gar nicht rumdiskutieren.

Ich würde auch nicht nach ner Freistellung fragen.

In so einem wichtigen Fall, wie die Geburt des eigenen Kindes sagt man dem Chef:

"Ich mache frei, wenns losgeht, damit weiste a jetzt bescheid."

Ich wüsste andererseits aber auch keinen "richtigen" ordentlichen Arbeitgeber, der dafür kein Verständnis hätte.

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Hi,

zum einen gilt der hier schon genannte § 616 BGB.

Zudem, wenn IGZ gilt, findet § 5.2 des Manteltarifes IGZ anwendung.

Da heißt es: "Niederkunft der Ehefrau 1 Tag Sonderurlaub".

Ich gehe davon aus, dass das auch bei der Geburt eines Kindes gilt, wenn die Eltern nicht verheiratet sind.

Und was wäre wenn er gerade auf arbeit ist sagen wir mal mittelschicht so 18 uhr und ich ruf ihn an das es los geht aber die geburt sich hinauszieht also bis in den zweiten arbeitstag??

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