Über Rot gefahren und gleich angehalten

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Hallo KalEl198828,

ich denke mal, dass gegen die Behauptung, dass Du bei Rot in die Kreuzung eingefahren bist. wirst Du nicht gegen angehen können, den so wie Du schreibst bezeugen ja beide Polizisten dass die Amel bereits rot war..

Maßgeblich ob ein Fahrverbot verhängt wird, ist ob die Ampel über eine Sekunde rot oder unter eine Sekunde rot war.

Da im allgemeinen keine Zeitmessung durch die Polizisten durchgeführt wurde, muss Dir zugute gehalten werden, dass die Ampel nicht nachweisbar länger als eine Sekunde rot war.

Das bedeutet für Dich, dass laut Bußgeldkatalog/bundeseinheitlicher Tatbestandkatalog folgender Bußgeldbescheid auf Dich zukommen wird:


Tatbestandsnummer: 137600

Tatvorwurf: Sie missachteten das Rotlicht der Lichtzeichenanlage.

Ordnungswidrigkeit gem.: § 37 Abs. 2, § 49 StVO; § 24 StVG; 132 BKat

Bußgeld: 90,00 Euro plus 28,50 Euro Verwaltungsgebühren

Punkte: 1

Fahrverbot: NEIN

A - Verstoß


Was ich mangels fehlender Zeitmessung für unwahrscheinlich halte, aber dennoch nicht ganz ausschließen möchte, dass der Tatvorwurf lautet, dass die Ampel länger als eine Sekunde rot war. In dem Fall würde der Bußgeldbescheid wie folgt aussehen.


Tatbestandsnummer: 137618

Tatvorwurf: Sie missachteten das Rotlicht der Lichtzeichenanlage. Die Rotphase dauerte bereits länger als 1 Sekunde an.

Ordnungswidrigkeit gem.: § 37 Abs. 2, § 49 StVO; § 24, § 25 StVG; 132.3 BKat; § 4 Abs. 1 BKatV

Bußgeld 200,00 Euro plus 28,50 Euro Verwaltungsgebühren

Punkte: 2

Fahrverbot: 1 Monat

A - Verstoß


Bedeutet in beiden fällen muss ein Fahranfänger innerhalb der Probezeit ein kostenpflichtiges Aufbauseminar besuchen, dessen Kosten bis zu 400,00 Euro betragen können. Zudem verlängert sich die Probezeit um zwei Jahre.

Aber wie gesagt, aus Deiner Schilderung geht hervor, dass Du jedenfalls nur ganz knapp bei rot in die Kreuzung eingefahren bist. Ohne Zeitmessung dürfte es für die Polizisten schwer werden den Tatvorwurf, dass die Amel länger als eine Sekunde rot war zu beweisen.

Zwar gilt eine Zeugenaussage eines Polizisten (wie auch von jeden anderen Bürger) als Beweis. Aber ich möchte anzweifeln, dass die Polizisten hier angeben, sie könnten in der Schnelle absolut sicher behaupten, dass die Ampel länger als eine Sekunde rot war.

Insofern wird der erste von mir angeführte Tatvorwurf gegen Dich im Bußgeldbescheid auftauchen.

Hoffe Du bist wenigstens aus der Probezeit raus, denn ansonsten wird der Verstoß auch so schon teuer genug für Dich.

Schöne Grüße
TheGrow

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Danke für die Antwort TheGrow, ich hoffe es tritt der erste Fall ein.

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Bei Rot darüber war bei einem Freund ebenfalls ein Monat. Die sind die Menschen, die das Gesetz umsetzen und dafür sorgen das es eingehalten wird, natürlich dürfen sie das. Bei Gelb sollte man Bremsen sofern man keine Vollbremsung machen muss. Heißt 8 Meter vor der Ampel bei 70 Km/h und Ampel schaltet gerade um, Gas, nicht 300 Meter Entfernung, es wird rot, und man brüllt LANGT NOCH (hat mein Vater mal gebracht, Zivilpolizist hat sich gefreut)

Naja, eigentlich waren die nett. Der Polizist hat mir teils geglaubt,dass es versehentlich war- war es auch. Meinte mit abziehen,dass der erstmal sagt, ich komme mnit einem blauen Auge davon und im nächsten atemzug sagt die Polizist, dass besprechen wir - und ich hätte 1 monat fahverbot verdient... habe auch niemanden gefährdet

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