Ubuntu Source.list defekt?

1 Antwort

Kannst du mal im Terminal den Befehl

head /etc/alt/sourcecode.list

eingeben, Enter drücken und das, was ausgegeben wird hier einstellen?
Falls es ein Problem mit dem Zugriff gibt ("keine Berechtigung" etc.) den Befehl

sudo head /etc/alt/sourcecode.list

stattdessen ausführen. Der fragt dann nach dem Passwort, dieses eingeben und Enter drücken.

Schönen Gruß,
Neweage

Ausgegeben wird debhttp://archive.ubuntu.com/ubuntu// xenail main restricted deb http://security.ubuntu.com/ubuntu/ xenail-security main restricted deb http://archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenail-updates main restricted

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@DestryctorLP

Das kann man so sehr unschön lesen. Benutze in Zukunft bitte die Funktion "Codebeispiel" (<>) um so etwas leserlicher einzufügen.
Hast du das abgetippt oder kopiert? Wenn ersteres, dann bitte kopieren (und zwar alles, auch den eingegebenen Befehl).

Was mir als erstes auffällt, ist das in der ersten Zeile zwischen "deb" und "http[...]" ein Leerzeichen fehlt. Dieses bitte einfügen und prüfen ob der Fehler erneut auftritt.
Wenn du dir nicht sicher bist, was du tust, vorher eine Sicherungskopie anlegen!

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bei sudo wurde nicht nach einem Passwort gefragt (kann daran liegen dass ich keines gesetzt habe)

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@DestryctorLP

bei sudo wurde nicht nach einem Passwort gefragt

warum auch? cat ist von jedem User benutzbar und es ist unwahrscheinlich, dass sourcecode.list nicht von "normalen" Usern lesbar ist.

Ja, es ist richtig. Ubuntu hat kein Passwort für root gesetzt. Deshalb wird dort auch für Superuser-Zugriffe sudo verwendet. Daher ist Ubuntu auch nicht für den professionellen Gebrauch geeignet.

Wenn die erste Zeile 

debhttp://archive.ubuntu.com/ubuntu/

wirklich so in der Datei steht, dann muss hinter deb ein Leerzeichen folgen.

Benutze einen Editor ( joe oder pico oder nano ...) und ändere das.

Möglicherweise wird dabei dann doch sudo notwendig sein, weil nur root auch Schreibrechte haben sollte.

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@guenterhalt

@guenterhalt

Sorry, hier aber ein paar Hinweise:

warum auch? cat ist von jedem User benutzbar und es ist unwahrscheinlich, dass sourcecode.list nicht von "normalen" Usern lesbar ist.

Was hat denn das damit zutun?

Sudo wird wohl nicht fragen können: Hmm, braucht man für diesen Befehl erhöhte Rechte und wenn nein führe ich das mal mit User-Rechten aus.

Sudo führt logischerweise immer mit erhöhten Rechten aus - weshalb die Passwortabfrage definitiv nicht davon abhängig ist, was nach sudo kommt.

Ja, es ist richtig. Ubuntu hat kein Passwort für root gesetzt. 

Das ist ziemlicher Blödsinn.

Du tippst bei sudo doch nicht das root-Passwort - sondern dein eigenes! Alles andere würde die Verwendung von sudo (also die richtige Verwendung von sudo) ad absurdum führen - könnte man sich ja direkt als root einloggen.

Von daher ist es für sudo so was von egal ob das root-Passwort gesetzt ist und wenn ja auf was.

Wieso kam nun kein Passwort bei sudo?

Dafür gibt es prinzipiell 2 Möglichkeiten:

* Man hat in der laufenden Session bereits ein mal bei sudo das Passwort eingegeben. Dieses ist dann gecached. (Wahrscheinlich)

* In der /etc/sudoers steht an der richtigen Stelle ein NOPASSWD

Deshalb wird dort auch für Superuser-Zugriffe sudo verwendet. Daher ist Ubuntu auch nicht für den professionellen Gebrauch geeignet.

Weil es ja so kompliziert ist, das root-Passwort zu setzen.

Ganz unabhängig davon, dass es sogar besser ist alles über sudo laufen zu lassen - und wenn man das gescheit haben will, muss man das so oder so von Hand konfigurieren.

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