Ubuntu geeignet für Informatikstudium

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6 Antworten

wenn ihr mehr in Linux einsteigen solltet, dann ist Ubuntu nicht ungeeignet aber wohl doch etwas für "Anfänger". Linux ist nicht nur die grafische Oberfläche und die Benutzung grafischer Elemente. So ein System muss auch ohne Monitor funktionieren.

Ubuntu, wie auch andere Distributionen konfigurieren (so glaube ich mich zu erinnern) nur 2 runlevel. Das ist für den Computernutzer nicht von Nachteil, für einen Informatik-Studenten aber möglicherweise doch. Sicher kann man das alles mühevoll nachrüsten, ist aber zeitaufwändig.

In der SuSE-Distribution findet man da schon etwas mehr. Es gibt andere Nachteile (z.B. in der Bereitstellung aktueller Software-Pakete für ältere Releases oder bei den Video-Playern ...) Als Student hat man dafür aber ohnehin wenig Zeit. Wenn die Platte groß genug ist, kann man auch mehrere Linux-Betriebssystem auf dem PC haben.

Wo sollte das Problem sein? Falls die Uni dich zwingt würde, irgendwelche WIndows-Programme zu benutzen wäre das etwas fragwürdig ;)

Ich würde eher Windows als eine Einschränkung empfinden.

Gut, ich musste einmal eine PowerPoint-Präsentation bauen, aber sonst ging das ganz gut mit Linux...

Cool, hattest du auch Informatik studiert?

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@ITrun90

Ja, angewandte Informatik, Richtung Bio. Bin aber noch nicht ganz fertig ;)

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Uni ... zwingt ...

halte ich für unwahrscheinlich! Für die üblichen Anwendungen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken, Bildbearbeitung, ...) gibt es gute Alternativen unter Linux ... wenn der Kurs Windows voraussetzt, sollte es dort vorhanden sein!

Und wenn es um Anwendungen geht, sollte man nicht bestimmte Produkte, sondern die Prinzipien vermitteln ... bestenfalls kann man darauf eingehen, wie das unter Windows-Programmen aussieht, aber Zwang zu Windows?

Wenn ich weiß, wie eine Textverarbeitung (Tabellenkalkulation) arbeitet, kann ich mich schnell in die Besonderheiten eines bestimmten Produktes einarbeiten.

PowerPoint-Präsentation

schon mal was von OpenOffice/LibreOffice Impress gehört? Für so was braucht man kein Windows!

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@GWBln

schon mal was von OpenOffice/LibreOffice Impress gehört?
Ja, das kenne ich ungefähr so lange, wie es existiert ;) Leider klappte das in dem Fall nicht so wirklich (Vorlagen usw.). Im Normalfall benutze ich aber sowieso LaTeX...

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Kommt auch immer ganz auf das Studium an sich an.

Von den Programmen jedenfalls, solltest du keine Probleme haben. Alles was du zum studieren brauchst, kannst du mit Ubuntu machen.

Du hast dir auch das einsteigerfreundlichste mit Ubuntu besorgt. Das ist für den Anfang vernünftig.

Ubuntu ist Linux. Linux ist aus Unix entstanden. Alle Großrechner basieren auf Unix. Damit muss man zwangsweise weg von der Maus und "Konsole" lernen. Nur wer alle Betriebssysteme kennt und sich in heterogenen Netzwerken auskennt kann effizient arbeiten.

Ein Freund in der TH Zürich hat seine Diplomarbeit in "vi" geschrieben, inklusive Videosequenzen usw. vi ist ein mächtiger Editor auf der Konsole.

Eine Maus unter Windows zu schubsen ist etwas anderes als ein OS zu kennen und sich zu Nutze zu machen.

An Linux kommst Du nicht vorbei.

www.ubuntuusers.de wird Dir dabei viel helfen.

have fun

auch von mir ein Kommentar, nur eben so,.

vi ist Pflicht, wenn nichts installiert ist, vi ist esi. Es ist aber ein Kulturschock, wenn man damit eine Diplomarbeit schreiben muss. joe ist da durchaus die bessere Lösung und auf der Konsole funktioniert der auch.

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@guenterhalt

Da Du sonst immer auf meine Ratschläge meckerst danke ich mal für die Fürsprache ;-)

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@guenterhalt

Ich mag Kritik, verteile und muss auch einstecken. Ich denke an unseren letzten Schlagaustausch. War nicht grad faier und von Vorurteilen behaftet. Habe auch entsprechend provokativ geantwortet. Vielleicht gut, das wir mal einer Meinung sind und darauf aufbauen können. Ich arbeite halt seit 20 Jahren in der EDV und verweigere Windows, da es nur in Nieschen eine Brechtigung hat und zum "gamen". Als Produktiv-System ist es völlig unbrauchbar. Bitte glaube mir das ich als Admin bei einer großen Bank genug Erfahrungen hatte mit Windows (bin seit Jahren weg und das ist gut so ... ICH habe gekündigt).

Ich huldige keinem OS, denn ich benutze sie und biege sie mir so, wie ich sie brauche. Ich habe grad einen Flachköpper mit einem Netbook gemacht. Das will unter Android tatsächlich nicht so, wie ich das will. Für mich also endlich wieder was zum "spielen". Eine Software ist nur so gut, wie der Anwender ;-)

OK?

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Ubuntu ist optimal .. und wenn du doch Windoofs brauchst dann machste dir ne VirtualBox --> Windows rein und fertisch ;)

Warte doch erst mal 3 Wochen ab, die sagen dir schon, was du brauchst!

Hauptsache ein Kommentar, wenn auch völlig unbrauchbar. Sorry, der musste sein.

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@Drogan

Wer nicht gerade der Professor unseres ungeduldigen ratsuchenden Kollegen hier ist, wird's nicht wissen. Ich möchte dem guten ITrun davon abraten, jetzt irgendwas auf Teufelkommraus zu installieren, weil er gerade in den ersten Studienwochen soviel Input bekommen wird wie nie, und dann kann es sein, dass seine Arbeit umsonst war. Glaube mir, ich hatte auch schon mit Unirechenzentren zu run.

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@Ascocenda

Und ich bin Dozent für heterogene Netzwerke und habe trotzdem die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen. Aber "heterogen" bedeutet alles zu kennen.

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