Typische Eigenschaften von Ionenbindungen?

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1 Antwort

Eine Ionenbindung entsteht, wenn zwei Elemente eine hohe Differenz ihrer Elektronegativitätswerte haben. Stark elektronegative Elemente (also besonders die Elemente der 7. Hauptgruppe) werden gerne zu Anionen, wenn sie auf weniger elektronegative Elemente (besonders die der 1. und 2. Hauptgruppe) treffen. Grundsätzlich gilt immer: Ein Metall und ein Nichtmetall bildet ein Salz. Salze sind aus Ionen aufgebaut.

Wie fest die Valenzelektronen an das Element gebunden sind, hängt mit der Ionisierungsenergie ab. Die hängt im Grunde auch mit der Elektronegativität zusammen. Die Elemente der 1. Hauptgruppe geben am leichtesten ein Elektron ab.

Bei einer Ionenbindung findet (im Gegensatz zur kovalenten Bindung) ein Elektronenübergang statt. Das eine Atom nimmt ein oder mehrere Elektronen des anderen Atoms komplett an sich. Dadurch erreichen beide den Edelgaszustand. Die Bindung besteht nur in der elektrostatischen Anziehung zwischen positiv und negativ geladenen Teilchen. Die Bindung ist daher ungerichtet.

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