Typ 1/2 Diabetes?

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5 Antworten

Typ 1 Diabetes ist einen Autoimunerkrankung. Das eigene Imunsystem "erkennt" die Insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse als Fremdkörper und zerstört sie. Damit steht der Betroffene ohne Insulin da und muss dies per Insulin Pen oder Pumpe extern zuführen.

Typ 1 wird nur sehr selten vererbt, die meisten Typ 1 Diabetiker haben niemand mit der gleichen Erkrankung in der Familie. Man kann ihn in jeden Alter bekommen, wobei er besonders häufig unter Kindern und Jugendlichen auftritt.

Ist der Betroffene 30 Jahre oder älter spricht man vom Typ 1 LADA (
Late onset Autoimmune Diabetes in the Adult), der mittlerweile auch vermehrt auftritt.

Typ 2 Diabetes ensteht durch einen Gendefekt. Bis zu 150 defekte Genome wurden bei Typ 2 Diabetiker bisher gefunden (Helmholtz Zentrum München).

Falsche Ernährung (zuviel Kohlehydrate), Übergewicht und zu wenig Bewegung können den Typ 2 sehr früh ausbrechen lassen, teilweise schon unter Kindern und Jugendlichen.

Allerdings bricht er nicht immer, also grundsätzlich, aus. Der Lebensstil spielt hier schon eine grosse Rolle, z.B. auch Alkohol, Rauchen oder Vitamin- und Mineralstoffmangel.

Der Typ 2 wird fälschlicherweise oft noch als Altersdiabetes bezeichent. Die Bezeichnung wird aber medizinisch schon lang nicht mehr verwendet. Im Alter funktioniert unser Körper oft nicht mehr so wie zuvor. Manchmal sinkt dann auch die Insulinproduktion und es entsteht ein Altersdiabetes.

Der Typ 2 basiert auf einer Insulinresistenz. Der Mensch braucht Glucose, ohne sie würden wir verhungern. Der Körper spaltet über die Nahrung aufgenommene Kohlehydrate in Glucose (Traubenzucker), die dann über den Dünndarm ins Blut geht.

Dort wird sie vom Insulin in die Zelle transportiert, wo sie als Energielieferant benötigt wird. Dazu dockt ein Insulinmolekül an einen der Rezeptoren einer Zelle an und öffnet sie damit für die Aufnahmen von Glucose (vereinfacht dargestellet).

Bei einer Resistenz reicht dann eine Insulinmolekül nicht mehr und es werden zwei benötigt, damit sich die Zelle öffnet. Das bedeutet für die Betazellen, die doppelte Menge Insulin zu produzieren. Die Betazellen sind sehr leistungsfähig und können das.

Das dumme ist, das die Resistenz nicht stehen bleibt sondern über die Jahre immer stärker wird und die Betazellen immer mehr Insulin produzieren müssen. Irgendwann haben die die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit erreicht und fahren, um sich nicht selbst zu zerstören, die Insulinproduktion auf das Normalmass zurück.

Leider sind bis dahin schon einige Betazellen auf der Strecke geblieben, sodas die Produktion um einiges geringer ist, als die eines gesunden Menschen. Der Betroffene hat also viel zu wenig Insulin. Spätestens jetzt lässt sich der Diabetes nicht mehr übersehen, da die Symptome nun massiv auftreten bis hin zur Bewusstlosigkeit.

Abhilfe schafft da in der Regel nur noch Insulin. Wird es vorher erkannt, dann der Betroffene eine Weile mit Tabletten (meist Metformin) behandelt werden, landet früher oder später dann aber auch beim Insulin.

Ich hoffe, es war verständlich, sonst bitte nachfragen (Kommentar).

Man unterscheidet es am alter, meist, obwohl es Ausnahmen gibt.

Typ 1 ist , wenn der Mensch kein eigenes Insulin mehr produziert, das kann in Kindesalter bis hin zum erwachsenen Menschen auftreten.

Typ 2 tritt meistens bei älteren oder Übergewichten Menschen auf, mittlerweile können sogar Kinder die starkes Übergewicht haben es bekommen und wird als erstes mit Tabletten behandelt kann aber auch soweit gehen das man sich spritzen muss.

Typ 2 hängt auch oft mit der Ernährung und der Bewegung ab.

Es gibt aber auch mittlerweile so viele verschiedene Typen die durch unterschiedlichen Einflüsse begünstigt bzw ausgelöst werden.

Typ 1 Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, welche meist im Kindes- oder Jugendalter auftritt. Der Auslöser dafür ist noch nicht bekannt, es wird jedoch vermutet, dass Grippe die Erkrankung auslösen kann. Der Körper greift sozusagen die Bauchspeicheldrüse an, bis diese garkein Insulin mehr produziert. Deshalb müssen die Patienten lebenslänglich Insulin spritzen, wenn kein Insulin verfügbar wäre, würde der Körper übersäuern, wodurch man ins Koma fallen könnte.

Typ 2 Diabetes ist erbbar, oder man bekommt es aus Gründen wie Übergewicht (oft im reiferen Alter). Hier ist die Bauchspeicheldrüse überfordert, arbeitet langsamer oder kommt sogar zum Stillstand mit der Insulinproduktion. Oft genügen Tabletten zur Behandlung, viele müssen aber auch Insulin zusätzlich spritzen. In einzelnen Fällen ist die Krankheit auch heilbar, in dem man z.B die Ernährung umstellt und abnimmt, aber dies ist nicht immer möglich.

LG :)

Der Unterschied ist klar:

Bei Typ 1 Diabetes handelt es sich um eine Autoimunerkrankung, die dann hervorgerufen wird wenn die Betazellen der Bauchspeicheldrüse, also die die das wichtige Insulin produzieren, vom eigenen Immunsystem zerstört werden. Meist ist dies umweltbedingt und hängt, was viele denken, nicht mit der Ernährung zusammen. Meistens sind Faktoren wie Diabetiker als Blutsverwandte, Vererbung oder Kindesalter grund für eine Typ 1 Erkrankung

Bei Typ 2 handelt es sich um eine mehr oder weniger ernährungsbedingte Krankheit die oft nicht mal Symptome auslöst. Bei ihr entwickelt der Körper so eine Art Allergie gegen das wichtige Insulin. Also müssen betroffene Tabletten nehmen um die Allergie einzudemmen und der Bauchspeicheldrüse zu ermöglichen ungestört Insulin zu produzieren. Doch irgendwann müssen diese Betroffenen trotzdem eine Insulintherapie machen. (HAB ICH ZUMINDEST GELESEN!)

Folgen beider Erkrankungen können sein, Amputation, Verlust des Augenlichts oder sogar Niereninsuffiziens (Gefolgt von Dialyse)

Ein Typ ist von Geburt an und einen hast du in laufe der Zeit mit zuviel Zucker Aufnahme bekommen

padalica 06.01.2017, 13:50

das ist leider inkorrekt

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