Wie kann man das eigene Leben genießen, wenn man jeden Tag an die Menschen erinnert wird, denen es schlecht geht?

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2 Antworten

Die muss klar werden, dass dein Leben oder deine Vorstellung nicht das Maß aller Dinge ist.

Nur weil du mit deinem Leben oder deinen Möglichkeiten glücklich bist, heißt das nicht, dass ein anderer Mensch genau diese Dinge auch braucht um glücklich zu sein.

Klar gibt es viel Leid auf dieser Welt. Und du bist auch in der Lage vieles dagegen zu machen und zu helfen. Aber allgemein sollte es dich nicht davon abhalten glücklich zu sein.

Ich habe zB ein FSJ in einer Einrichtung für mehrfach- und Schwerbehinderte Menschen gemacht. Am Anfang dachte ich noch: "Was für arme Wesen." - aber irgendwann merkt man, dass es ihnen teilweise aus (zwischen)menschlicher und emotionaler Sicht viel besser geht, als einem selbst.

Oder ich war gerade in Afrika, im Regenwald. Klar diese Menschen haben materiell viel weniger als ich und dabei bin ich selbst nur Studentin. Aber familiär werden wir in Deutschland nur sehr schwer an diese Verhältnisse dort rankommen. Da ist viel mehr Zusammenhalt, viel mehr Liebe, viel mehr Geborgenheit.

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Mein Tag ist so ausgefüllt mit Aufgaben, dass ich leider nur sehr selten an andere Menschen denken kann. Außerdem habe ich selbst genug Probleme, die ich in den Griff kriegen muss.

Aber schön, dass du an andere denkst.

Beschäftige dich irgendwie. Hast du Hobbies? Geh ins Kino, ins Lasertag, Kartfahren, Klettern, Schwimmen oder was immer dir Freude bereitet. Man kann auch ehrenamtlich helfen. Frage bei deiner Stadtverwaltung nach.

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