Tunnel Ohrstecker Verlauf?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

  1. bei einem erfahrenen Piercer oder selbst daheim. Beides hat gewisse Vorteile - beim Piercer kannst du oft den Schmuck für die Zwischengrößen nur leihen (-> günstiger) und, wenn der Piercer gut ist, auf Hygiene und Fachwissen vertrauen.  Allerdings gibt es auch schlechte Piercer, die zu falschen Methoden raten oder zu schnell dehnen -> hast du selbst ausreichend Fachwissen kannst du daheim selbst dehnen, um der Gefahr eines schlechten /unerfahrenen Piercers auszuweichen. Außerdem kannst du es ganz entspannt angehen und musst nicht jedes Mal zum Piercer fahren.  Beides setzt ein gewisses Vorwissen voraus, da du einerseits schlechte Piercer erkennen musst und andererseits daheim keine Fehler machen solltest. 
  2. Du startest mit einem normalen Piercing im Ohrläppchen. Hast du keins wird es dir wie jedes andere Piercing auch professionell beim Piercer in 1,2 oder 1,6mm gestochen. 3 Monate nach dem Stechen darfst du dann das erste Mal dehnen (je später desto besser). Dazu wird  dein Ohr gesäubert und mit einem "Gleitmittel" wie Vaseline eingerieben. Dann wird ein steriler Dehnstab der nächsten Größe in dein Ohr geschoben. Es wird langsam gedehnt und wenn nötig Pausen gemacht. Zum Schluss wird der Schmuck (Ideal: steriler Titantunnel oder Plug mit Innengewinde oder Singleflare) ans dicke Ende des Dehnstabes angelegt. Mit dem Schmuck wird dann der Dehnstab aus dem Ohr rausgeschoben, so dass nur der Schmuck im Ohr bleibt (Alternativ:  Dehnstäbe auf die man den Schmuck aufschrauben kann oder Vertiefungen zum "anlegen" besitzen). Du pflegst das Piercing nun einige Tage wie frisch gestochen, wechselst nicht den Schmuck und bewegst ihn nicht. Frühestens einen Monat später kannst du 1 Schritt weiterdehnen. Die Schritte sollten sein: 1,2mm -> 1,6mm -> 2mm ->(2,5mm->) 3mm ->(3,5mm->)4mm->.. Die 0,5mm Schritte sind, je nach Gewebe, verträglicher bzw. leichter zu realisieren - oder man dehnt in größeren Abständen.
  3. Nein. Wenn man langsam und schonend dehnt sollte man keine Schmerzen haben oder sogar bluten! Ein leichtes (!) ziehen oder Druckgefühl, ja, aber keine Schmerzen. Schmerzen bzw. Blut würden eher auf größere Risse im Gewebe deuten...
  4. Ja und Nein. Ja, wenn man falsch dehnt kann es zu Entzündungen, Blow Outs, Rissen und Narbenbildung (-> Katzenpo-Effekt, Ohr sieht aus wie ein Katzenhintern) kommen. Dehnt man schonend und lässt dem Gewebe Zeit für Erholung sind die Risiken deutlich geringer und man hat ein schönes sauber gedehntes Ohr. Wenn man es später wieder "loswerden" möchte entfernt man eben den Schmuck - das Gewebe ist, wenn es gut gedehnt wurde, in der Lage, sich wieder zusammenzuziehen. Wie weit und bis zu welchem mm hängt von deinem Körper ab. An sonsten kannst du es dir auch zunähen lassen, auch gerissene Ohrläppchen können wiederhergestellt werden (es sollte aber gar nicht erst reißen, wenn das Gewebe ausdünnt sollte man aufhören zu dehnen...)

Dir sollte bewusst sein, dass es in jedem Fall ein Eingriff in deinen Körper darstellt. Daher sollte es nicht überstürzt angegangen werden und Rücksicht genommen werden.  Du musst Zeit und Geld investieren (für 8mm Endgröße brauchst du im schnellsten Falle um die 8 Monate und natürlich für jede Zwischengröße guten und geeigneten Schmuck).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

piercer...aber überlegs dir 2 mal...dann schlaf n paar nächte drüber und denk nochma drüber nach....denn dein Ohrläppchen wird für immer ausgeleiert sein...auch wenn du dann als bist...dann hängt alles runter und sieht echt nicht mehr schön aus

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?