Tun die meisten Menschen nur so als würden sie sich für den Klimawandel interessieren?

9 Antworten

Das geht quer durch die ganze Gesellschaft.

Wir müssen aktiv werden um das richtige zu tun, wir wollen uns aber nicht mit allen Aspekten unseres tun auseinandersetzen das ist zu anstrengen.

Es wäre viel einfacher wenn es anstrengender wäre nicht das richtige zu tun, wenn ich immer ein Kreuz machen müsste "nein ich will nicht nachhaltig oder Umwelt Bewusst sein".

Stell dir vor du müsstest im Winter zum Personal gehen und sagen ich möchte gerne die Erdbeeren aus Spanien haben.

Oder du musst nochmal draufzahlen wenn du ein Becher für den bestellten Kaffee brauchst, er ist halt automatisch irgendwo eingepreist.

McDonald's ist fast schon Vorreiter, kunstoff hat sich erheblich reduziert und es soll (oder ist schon) im Happymeal "einmal angesehen und wegwerf Spielzeug" verschwinden

Natürlich man kann an jeder Ecke kritisieren keine Frage.

Also, wo fange ich an

Als erstes, hinter fast fashion steckt noch viel mehr als nur Klima-Unfreundlichkeit. Dafür werden auch viele kritisiert, z.B. Shien, da die erst recht auf Kinderarbeit und borderline Sklavenarbeit zugreifen. McDonalds ist eine andere Sache. Viele wollen natürlich irgendetwas gegen den Klimawandel tun, aber als einfacher Mensch reicht es eben nicht aus nachhaltig zu leben, das ganze Land müsste durch eine bessere Politik klimafreundlicher werden. Und das wissen viele auch. Wenn es einen Unterschied machen würde, würden, denke ich, deutlich mehr junge Leute z.B. vegan Leben

Im Grunde ist das ein soziales Dilemma und absolut normal.

Die grundsätzliche Erkenntnis, dass es hier ein Problem gibt, das angegangen werden muss und die individuelle Entscheidung zum Handeln sind nicht dasselbe.

Vor allem deshalb, weil das eigene Handeln praktisch keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis hat.

Das Thema Klimawandel ist schon ein paar Jahrzehnte alt und damit nichts neues. Was jedoch neu ist, ist die mediale Präsenz. Dadurch ist ein Trend entstanden gegen den Klimawandel zu sein. Das ist zum einen sicher gut, daß dieses Thema Aufmerksamkeit erfährt, führt aber gleichermaßen dazu, daß die wenigsten, die darüber Reden inhaltlich etwas beizutragen haben.

Das ist nun das Dilemma der "jungen Generation", die hat zwar gelernt, daß Klimawandel schlecht ist, versteht aber zum überwiegenden Teil die Zusammenhänge nicht.

Ich denke, dass die meisten Jugendlichen und Erwachsenen, sich ernsthafte Gedanken um den Klimawandel machen und auch Vieles daran setzen, um unsere Umwelt zu schonen.

Aber dennoch sehe ich, dass es nicht genug ist. Familien und Jugendliche fliegen weiterhin in den Urlaub, gerade jetzt sogar vermehrt, nach Corona und deren Abstinenz, und fahren weiterhin lieber mit dem Auto, als mit dem Rad. Sie trinken ihren Kaffee to go aus Plastikbechern und kaufen weiterhin viel zu viel neue Kleidung ein.

Da muss noch ein starkes Umdenken kommen. Leider gibt es auch Personengruppen, die das Thema überhaupt nicht interessiert, ja sogar Leugner. Das ist wie bei Corona.

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