Tumor im Sehzentrum

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4 Antworten

Nein, da wird man nicht blind. Es kann sein, dass wenn der Tumor anfängt zu metastasieren, also auf andere Hirnregionen übergreift, dass man einen Teil des Gehirns entfernen muss. Das ist in der Regel aber nicht schlimm. Möglich wäre auch, dass mannichtmehr so scharf sieht wie vorher, oder Farbenblind wird. (das bedeutet nicht dass man nurnoch schwarz/weiß sieht, sondern dass man spezielle Töne nichtmehr erkennen kann.)

Aber sowas kommt normalerweise nicht vor. Immerhin ist der Neurochirurg der einzige unter den Chirurgen, der sein Handwerk beherrscht^^

Vielen Dank für das Sternchen^^

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Das Sehzentrum im Gehirn ist ein recht schwammiger Begriff, wo genau das liegt, ist bei jedem Menschen unterschiedlich, bei allen ist es im Okzipitallappen am Hinterhaupt, wo Tumore ohnehin eher selten vorkommen. Wenn ein Bereich der für die Sehleistung zuständigen Gehirnregion entfernt wurde kann das Sehen durch die verbliebenen Bereiche kompensiert werden und andere Gehirnbereiche können die Funktion übernehmen, das ist das Schöne am Gehirn. Die Funktionen wie Sehen oder Hören sind meist über einen großen Hirnbereich verteilt, so liegt die Sprache in kleinen Teilen über eine ganze Hirnhälfte aufgeteilt und kann eigentlich nur völlig zerstört werden, wenn das ganze Hirn zerstört wird. Ähnlich ist es mit dem Sehen. Tumore im Bereich des Sehens kommen recht häufig an den Sehnerven vor. Wenn bei einer Op der Sehnerv verletzt oder durchtrennt wird, ist natürlich Schluss mit lustig, aber solche Operationen sind Routine, weil diese Tumore relativ häufig sind.

Erkündige dich lieber bei einem Fachmann! :D

wenn die op gelingt und der tumor noch nicht zu groß ist, dann nicht

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