Tumor der "streut" was versteht man denn darunter?

12 Antworten

Er hat bereits Metastasen gebildet! D.h. er hat über die Blutbahn bereits die Krebszellen in andere Organe transportiert! Die Überlebungschancen stehen je nach Infiltration dann eher schlecht!

Tumor der streut heißt es ist nicht nur eine Stelle betroffen (gekapselt) sondern er wandert über die Lymphbahnen / knoten in den Körper und die Organe. Das ganze nennt man dann Metastasen. Überlebenschancen hängen ganz davon ab wie weit das ganze schon fortgeschritten ist und kann Dir eigentlich nur der Untersuchende/behandelnde Arzt sagen.

Krebszellen wandern im Körper umher und können dann andere Organe befallen.

Chemo wirklich nötig?

Man nehme folgendes an: Man hat Brustkrebs, der Tumor, der sozusagene "Herd" (bösartig) und 2 weitere "Knubbel" (man weiß nicht, ob gut- oder bösartig ->nicht gestanzt worden) wurden operativ entfernt. Nun wird ein Lymphknoten entfernt um zu schauen, ob der Tumor möglicherweise gestreut hat. Nein, der Lymphknoten ist frei, der Tumor hat nicht getreut. Zahlreiche Untersuchungen ergeben, dass alle Organe, die Knochen und das Blut vollkommen in Ordnung sind.

Ist hier eine Chemotherapie überhaupt nötig oder reicht es, eine Bestrahlung durchzuführen? Immerhin haben sich nirgendwo Methasthasen gebildet, also es hat nicht gestreut.

Wenn nein, wie kommen Ärzte darauf zu sagen, eine Chemo sei durchzuführen? Ich persönlich denke, dass eine Chemo nur wirklich Sinn macht, wenn der Tumor bereits getreut hat oder der Krebs in Endstadien ist. Wie seht ihr das?

Hoffe auf viele Antworten und vorallem Hilfe, bin echt ratlos, da meine Mutter gerade in dieser Situation steckt.

Liebe Grüße

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