Türschlosswechsel, muss Vermieter zahlen?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo trebor123,

die Vermieter ist hier sehr wohl in der Pflicht etwas zu unternehmen!

Unsere Vermieterin hat einen ehemaligen Hausmeister im Verdacht, der ihr damals den Schlüssel zur Haustür nicht zurückgegeben hat

Deswegen muss Sie reagieren.

Sie schreiben die vermieterin an (per Einwurfeinschreiben) und fordern sie auf das Türschloss binnen einer Frist von 10 Tagen wechseln.Das muss ein festegesetzter Zeitpunkt schreiben,

also nicht schreiben umgehend,sondern bis zum (Datum in 10 Tagen).

Kündigen Sie dem Vermieter an,dass Sie bei fruchtlosem Ablauf der Frist eine Ersatzvornahme(Selbstbeauftragung) vornehmen werden und die Kosten ab übernnächsten Monat mit der fälligen Mietzahlung aufrechnen werden.


Ist der Vermieter nicht erreichbar oder nicht rechtzeitig erreichbar, etwa, wenn er gerade in Urlaub ist und be- oder entsteht ein Mangel, dessen Behebung zur Abwendung einer Gefahr für den Mieter oder die Mietsache nicht aufgeschoben werden kann, kann der Mieter ebenfalls entsprechende Maßnahmen veranlassen und vom Vermieter Aufwendungsersatz verlangen.

www.anwalt-im-netz.de/mietrecht/mangel-der-mietsache.html

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

MFG

Johnny

Hallo,

vielen Dank für diese Info. Wir werden es versuchen.

Grüße

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Unsere Vermieterin hat einen ehemaligen Hausmeister im Verdacht, der ihr damals den Schlüssel zur Haustür nicht zurückgegeben hat

In dem Fall sollte die Vermieterin tatsächlich das Schloss auswechseln lassen. Die Kosten dafür kann sie sich von dem ehemaligen Hausmeister wieder holen, insofern sie beweisen kann, dass der ihr nicht alle Schlüssel zurück gegeben hat, denn dazu ist er verpflichtet. Weigert der sich, ist der Gang zum Anwalt zu empfehlen. Oder eine Anzeige wegen dem Fahrradklau, mit dem Hinweis, dass da ein Unbefugter noch einen Schlüssel hat.

Da es sich hier lediglich um die Haustüre handelt und sowieso niemand kontrollieren kann, wieviele evtl. nachgemachte Schlüssel im Umlauf sind, ist das Verlangen auf Austausch des Schlosses unangemessen. Die Vermieterin ist hier nicht in der Pflicht. Fahrräder sollten auch im Fahrradabstellraum zusätzlich gesichert sein. Jeder Mieter kann das Risiko versichern, wenn er will.

Hauseingang wird Tag und Nacht verschlossen, Kein Türöffner oder Sprechanlage vorhanden, 4 Stock?

Hallo Zusammen,

zu meinem Problem:

Ich wohne seit Januar 2015 in einem 4 stöckigen Altbau. Wir haben weder Türöffner noch eine Sprechanlage. Bislang waren die Zugänge zum Haus immer offen, sodass Boten, Besuch, Lieferdienste ohne weiteres bis zur Wohnungstür kamen.

Nun hat die Vermieterin die Schlösser zu den Wohnhaustüren auswechseln lassen und fordert das diese Tag und Nacht verschlossen sein müssen, zwecks Diebstahlschutz. Der Brandschutz soll durch den Hinterhof gewährleistet sein, welcher meiner Meinung jedoch viel zu klein ist und man dadurch auch nicht auf offene Straße fliehen könnte.

Problem für mich, ich muss nun jedesmal 4 Stockwerke runterlaufen ohne vorher zu wissen, wer sich da nun vor der Tür befindet. Ich muss auch jedesmal mit runterlaufen, um Besuch rauszulassen. Darüberhinaus kann ich auch keinen Besuch mehr bei mir nächtigen lassen ohne nen eigenen Schlüssel auszuhändigen.

Für mich sinkt die Wohnqualität dadurch enorm. Zugleich sehe ich keinen Brandschutz mehr gegeben.

Vertraglich ist dahingehend nichts geregelt, doch zählt das zugleich als Freifahrtsschein?

Könnte ich als Mieter nicht erwarten, dass statt Schlösser, die kompletten Türen ausgetauscht werden. Welche die sich von außen nicht öffnen lassen, jedoch von innen?

Oder gibt es noch Möglichkeiten bzw Paragraphen die sowas untersagen? Da zum Einzug vor 1 1/2 Jahren diese Barrikade noch nicht bestand.

Vielen Dank im Voraus,

Grüße, Timo

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