Türreparatur - Trägt der Mieter die Kosten?

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8 Antworten

Eine Tür aus Spanplatte ist eigentlich unkaputtbar. Außer man wendet rohe Gewalt an.

Die Türen waren aber nicht aus Spanplatte, sondern Sperrholzplatten und dazwischen eine Art Wellpappe.

Lebensdauer solcher Türen?

Ich habe solche noch in einer meiner Mietwohnungen. Die dürften um die 50 Jahre alt sein. Ab und zu etwas neue Farbe und gut ist.

Ist die Tür evtl. mal feucht/nass geworden?

Nur so kann ich mir erklären das sich die Platte gelöst hat.

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Kommentar von neuerprimat
29.03.2016, 10:16

Und das ist auch bis heute die Bauweise. Dünnes Furnier und dazwischen Wabenkarton. Das ist billig, leicht und hält auch einiges aus!

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Binde doch einfach die PH ein, die sich ja jeder Mieter eigentlich leistet und die regelt dann den Schaden.

Hier bei uns kommt der Tischler und repariert und die Kosten betragen rd. 50 EUR und Auftrageber ist immer der Vermieter. Viel Glück.

Ich kenner sogar Mieter, die haben fast neue Türen so zerbröselt und müssen den Schaden nicht wuppen, so die Gerichte hier bei uns.

Dafür bezahlen sie  Miete und der Vermieter muß rohe Gewalt beweisen und kann es natürlich nicht.

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Kommentar von Dara72
30.03.2016, 12:13

Hallo, daran habe ich auch schon gedacht. Allerdings würde es mir schwerfallen, dies glaubhaft zu begründen. Ich wäre körperlich gar nicht in der Lage, dieses Scharnier aus der Tür zu brechen. Ich bin mir sicher, dass der Schaden schon vorhanden war. Ich dies aber bei Einzug durch die darüber klebende Folie nicht gesehen habe. Und irgendwann (steter Tropfen höhlt den Stein) ist es dann doch ausgebrochen....

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Das würde meiner Meinung nach unter die Kleinreparaturklausel fallen.

Einfachste Zargen liegen etwa bei 50 €, Türen ebenfalls. Eventuell brauchst du gar keine Tür, wenn du die passende Zarge findest. 

Mit etwas Geschick lässt sich sowas selbst neu einbauen. Ein Handwerker sollte dafür keine Milionen nehmen. 

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die Lebensdauer einer solchen tür ist nicht massgeblich. wenn die türe normal gebraucht wurde und jetzt ersetzt werden muss, ist das Sache des Vermieters. ihm gehört sie schliesslich da du iwann bei auszug nicht mitnehmen wirst

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Kommentar von TreudoofeTomate
29.03.2016, 10:09

Aber nicht die Tür ist defekt sondern die Verankerung. Und so etwas passiert bei normalem Gebrauch nicht.

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nach 40 jahren geht so eine tür nun mal kaputt. das ist 100%ig sache des vermieters, lass dich da nicht zwingen selber eine zu bezahlen. gilt auch für neue bäder, toilettenschüsseln und wohnungsböden - das muss der vermieter tragen

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Ich habe ca. 12 Jahre lang in einer solchen Wohnung gewohnt. Das Haus selbst wurde ca. 1980 erbaut.

NIE ging da eine Verankerung kaputt, gescheige denn eine Tür überhaupt.

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Kommentar von Dara72
29.03.2016, 10:09

Also diese Blöcke wurden so 1970 gebaut und wie gesagt, ist es nicht meine Art, meine Innentüren durch dagegen treten zu öffnen....was die Vormieter so gemacht haben, weiß ich natürlich nicht...

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Meinst eine einfache Zimmertür?

Das Türblatt selber kostet da eh nur ~ 80€ und je nach dem welche Kleinstreparturen-Klausel du hast kann es schon sein, dass du das eben selber machen musst. Also wenn du z.B. bis 150€ pro Jahr selber zahlen musst, dann deckt das so eine Tür plus das Einhängen schon ab.

Das dann nicht mehr alle Türen gleich aussehen ... das ist dann halt so.

(Ich geh mal davon aus, dass die Verankerung natürlich nicht an der Wand kaputtgegangen ist !??)

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Kommentar von Dara72
29.03.2016, 10:07

Ja, eine einfache Zimmertür. Der Vermieter hat eine Kostenvoranschlag vom Tischler in Höhe von ca. 370,00 € ....

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Praktisch unendlich. Türen reißen nicht von allein aus der Verankerung, da hat dein Vermieter recht.

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Kommentar von Dara72
01.04.2016, 14:06

Gestern war endlich mal jemand von der Wohnungsbauges. da und hat sich den Schaden angesehen. Der hat dann festgestellt, dass die Tür an der entsprechenden Stelle schon einmal unsachgemäß repariert wurde. Ich dachte zuerst, dann ist ja alles klar. Aber nun stellt er sich die Frage, ob nicht ich selbst die Tür vorher repariert hätte....

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