Türken sind eigentlich Christen oder wenn dort auch Mittelalter war und römische Bauten besitzen?

15 Antworten

Falls die Frage ernst gemeint war...

Das Gebiet der heutigen Türkei, Kleinasien und Thrakien, gehörte zum Römischen Reich. Bis 1415 war Konstantinopel (heute Istanbul) die Hauptstadt des oströmischen (oder byzantinischen) Reichs. Christentum war die Oströmische Staatsreligion, und zwar das orthodoxe Christentum, wie es im Prinzip noch in Griechenland und Russland weiterlebt. Die Türken haben das Gebiet seit dem 11. Jahrhundert erobert, Konstantinopel fiel, wie gesagt, 1415.

Vor den Römern hatten Griechen in den Küstenstädten Anatoliens gesiedelt.

Griechische und Römische Bauten sind also in ca. 2000 Jahren entstanden, in denen Griechen und Römer das Gebiet bewohnt haben. Und natürlich waren die nach Verbreitung des Christentums Christen. Der Apostel Paulus hat etliche Gemeinden dort gegründet und die Byzantinischen Kaiser erklärten das Christentum zur Staatsreligion. Den Islam haben dann die Türken mitgebracht.

Konstantinopel fiel, wie gesagt, 1415.

Würde da 1453 statt 1415 stehen, wärs perfekt!

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@raimas

Oh sorry. Hatte ich falsch im Kopf. Danke für die Berichtigung!

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Vor und zur Zeit Mohammed war Kleinasien Schlachtfeld zwischen zwei große Imperien. Bysanz gegen Persien.

Beide Imperien verloren dabei viel Kraft.

Es entstand eine Machtvakuum die von die muslimische Kräfte gefüllt wurde.

Konvertieren war in muslimisch regierte Länderreihen auch steuerlich und beruflich vorteilhaft. Wer sich nicht beugen wollte war entweder Sklawe, Vassal, Steuerzahler oder tot.

Wie der Mensch ist, haben viele der "bequemere" und billigere Weg gewält. :-D <-

Wenn die Turkmenische Stämmen dort eingefallen sind waren sie schon lang selbst Muslime. Nur eben mit eigenen Brauche die sie reingemischt haben.

türken waren iraner?

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@rayongboy

Das habe ich nicht geschrieben. Wie ihr Name "Türk" es vermuten läßt stammen sie aus die Steppen Zentralasien wo es sogar heute noch ein Region gibt das Turkmenistan heißt. Da sind die Turkmenen ansäßig geworden.

Hier in Europa aufgrund der Mongolen Expansion ein Völkerwanderung. Diese Wanderung bechränkte sich nicht nur auf Europa sonder geschah auch in Kleinasien.

Auf dem Weg haben sie auch Religionen angenommen und mit ihre Bräuche angepaßt.

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Was man heute als "Türken" bezeichnet, sind erst um 1.000 n.ch. aus Innerasien zugewanderte Turkvölker. Die wurden erst später zu "Türken" und Moslems.

Die ursprüngliche Bevölkerung bestand aus Griechen und anderen Völkern, die wohl größtenteils Christen waren.

Noch früher eben, in der Antike, vermutlich zeus-, bzw. jupitergläubig. Also die Religionen der alten Griechen, bzw. Römer....

Die Griechen waren keine Christen, die waren schon vor Christus in Anatolien. Mitsamt ihrem Göttervolk.

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@Bitterkraut

Die Griechen waren nach der Christianisierung im 1. Jahrtausend sehr wohl Christen.

Die in Kleinasien lebenden Griechen wurden später von den Osmanen teilweise geduldet, assimiliert oder vertrieben, einschließlich der Eroberung Konstantinopels (Zentrum der orthodoxen Kirche, bzw. des oströmischen Reiches.

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