Türen Schwarz streichen...

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Hallo Olaf

Wie sieht die Tür i. M. aus ? Ist es eine Holztür, die schon gestrichen ist ? Dann muss erst die alte Farbe runter, denn du weisst nicht, WAS da für eine Farbe vorher drauf gestrichen wurde und es könnte sein, dass die sich mit der neuen Farbe nicht verträgt. Kannst die alte Farbe abbrennen, abätzen oder abschleifen. Wenn die alte Farbe runter ist, dann grobe Unebenheiten zuspachteln. Nächsten Tag anschleifen und IMMER zwischendurch vom Feinstaub feucht befreien. Danch verwendest du eine Grundierung. Wieder trocknen lassen und mit feinem Sandpapier wieder anschleifen. Reinigen. Dann die Endfarbe aufbringen. Ich würde dazu einen breiten Flachpinsel verwenden. Persönlich nehme ich immer Lacke, die auf Wasserbasis aufgebaut sind. In diesem Fall würde ich dir eine matte Farbe empfehlen, weil bei Glanzfarben siehst du immer die Fingerabdrücke drauf, wenn du die Tür anfasst. Grundsätzlich die Tür in der Waagerechten bearbeiten, damit du keine " Nasen " bekommst. Ggf. ein zweites Mal lackieren, aber vorher noch mal anschleifen mit 600 Schleifpapier. Aber erst, wenn die erste Endlackschicht vollkommen durchgetrocknet ist. Dies sollte so nach 2-3 Tagen der Fall sein. Eine interessante Oberfläche erhälst du, wenn du den Endlack mit einer kleinen Schaumstoffrolle aufbringst. Sieht dann so wie Hammerschlaglack aus. Aber das ist Geschmacksache. Selbstverständlich kannst du sie auch aufsprühren, wie beim Auto lackieren.

Viel Spaß Gruß tommy59

völliger blödsinn was du da schreibst... türen anschleifen reicht ( je nachdem wie sie aussieht mit 80 er oder 120er körnung in holzmaserrichtung bzw. meistens von oben nachunten ..) , kanten nicht durchschleifen , entstauben ( nicht nass wischen !! verschmiert nur den staub ..) , am besten mit staubbindetüchern wachshaltig ( wird tip top und staubt nicht !! ;guten universalhaftgrund ( schwarz oder dunkelgrau abtönen ) drauf , trocknung , fein nachschleifen von hand oder maschine 240 er korn ,mit japanbleche oelspachteln , ggf. 2 tes mal , risse mit acrylmasse ( schwarz ) ausspritzen ( überstreichbar ) , trocknung , nochmal fein nachschleifen , staubbindetuch nochmal , staubsaugen drumherum , allererst türgriff + ggf. schloß demontieren sowie mit papier abdecken , lack muß sauber sein , originalgebinde oder gebrauchten mit damenstrumpf sieben , ringpinsel 12 er oder 14 er , ( reine chinaborste ! ) am besten geschlossenporigen lösemittelreduzierten alkydharzlack in hochglanz nehmen ( ggf polyurethanlack ) , hält am besten und ist sehr belastbar , stoßfester , reinigungsstabiler etc.,und der geruch hält sich in grenzen . mattlacke sind sehr empfindlich je nach beanspruchung , auf keinen fall acryllack ! taugt auf dauer nix .schlechter verlauf .. ringpinsel auf sauberem papier gut einarbeiten und los geht es. immer unten anfangen und niemals waagerecht lackieren . für nen laien ist es sinnvoll mit einer schaumstoffwalze in einem zug das ganze türblatt zügig vorlegen und dann mit dem 14 er ringpinsel von unten nach oben stück für stück durchziehen , ( schöner verlauf ohne walzenstruktur !! ) unten einmal zart waagerecht durchziehen ziehen . lack nie aus dem originalgebinde lackieren . immer in ein etwas größeres sauberes gefäß abfüllen soviel du brauchen würdest . ach ja tür aushängen nah den kompletten vorarbeiten und mit dem rahmen ( komplett ) anfangen , tropfen öl auf die schaniere , tür einhängen und dann das türblatt lackieren. nicht im liegen lackieren auf böcken oder so ! bloß keinen bauhaus oder max bahr schrott kaufen . hol dir brillux , sikkens oder so . paar euro mehr der eimer , aber das zahlt sich in der haltbarkeit und verarbeitung definitiv aus .
müßte nach trocknung jede fliege drauf ausrutschen....smile

farbige grüße aus hamburg...

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Du solltest die Wand um die Türe herum am besten mit Klebeband abkleben. Besonders bei schwarzer Farbe hast du schnell Flecken die nicht unbedingt schön sind und je dunkler um so eher fallen sie auch auf. Auch solltest du eine Folie am Boden haben. Es gibt Folien in jedem Baumarkt, die extra dafür gemacht wurden, dass sie beim Streichen am Boden liegen und dann am Ende einfach weggeworfen werden können.

Hi, Wasserlacke sind prinzipiell nach der Trocknung weicher als Lösemittelhaltige Lacke. Ob das bei einer Türe sinnvoll ist, kannst Du selbst entscheiden. Wasserlack verlaufen prinzipiell schlechter nach dem Auftragen als lösemittelhaltige Lacke. Ob das bei einer so großen Fläche wie eine Türe sinnvoll ist kannst Du selbst entscheiden. Hier werden beim lackierung mit dem Pinsel Pinselstriche zurück bleiben. Wasserlacke lassen sich prinzipiell schlechter schleifen als lösemittelhaltige Lacke. Die schmieren da gerne rum.

Türe sauber machen, anschleifen, Decklack drauf. Am besten lösemittelhaltig mit PU (Polyurethan). Sehr kratzfest und verläuft schön. Wenn Du die Türe eingehängt lässt, lackiere von unten nach oben. Rechne damit, lösemittelhaltige Lacke trocknen langsamer. Da es aber im Abstand von ein paar Jahren immer weitere Verordnungen gibt, die angeben, wieviel Lösemittel im Lack sein darf, kannst Du inzwischen mit einem sehr milden Geruch rechnen. Stört lange nicht mehr so viel wie früher einmal.

Falls schon ein Klarlack oder ein andrer Lack auf der Türe ist, benötigst du keine extra Grundierung.

Grüße

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