Testament nach 20 Jahren aufgetaucht?

5 Antworten

Du wirst die 100,00 € zahlen müssen.

Warum? Weil das Nachlassgericht jedes abgelieferte Testament eröffnen muss (auch wenn es erst nach 20 Jahren abgeliefert wird) und hierbei eine Festgebühr von 100,00 € nach der KV-Nr. 12101 des GNotKG zwingend anfällt.

Auch ist jede Person, die ein Testament verwahrt oder findet, dazu verpflichtet, es beim Nachlassgericht abzugeben, wenn vom Tod des Testierenden Kenntnis besteht. Einen Vorwurf kannst du dieser Person also auch nicht machen, selbst wenn letztendlich alles so geregelt wurde, wie im Testament angeordnet.

Sofern du Alleinerbe geworden bist, dann musst du diese Gebühr alleine tragen. Ansonsten, wenn du z.B. zusammen mit deiner Schwester Erbe geworben bist, dann könntest du von deiner Schwester deren Anteil an der Gebühr einfordern.

Ich würde sagen, da frage mal einen Anwalt....

Mir kommt es i-wie komisch vor...... Keine Ahnung, ob ein Gericht sich so denkt "mal gucken ob's klappt".... Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Lass dich juristisch beraten.

Geh mal zur Verbraucherberatung, die Konsultation eines Anwaltes dürfte mehr kosten, als die geforderten 100 Euro. Meine persönliche Meinung: nach 20 Jahren is die Forderung verjährt.

Testament handschriftlich ändern.

Ich habe vor einigen Jahren bei einem Notar ein Testament hinterlegt. Dieses Testament wird wie üblich beim hiesigen Amtsgericht verwahrt. Nun aber möchte ich dieses Testament ändern. Hierzu wollte ich ein handgeschriebenes Testament neu erstellen. Meine Frage ist: Hebt das neue Testament das Alte auf?

Danke für die Antworten!

Jan Maron

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Hinterlegtes Testament

A hat vor Jahren notarielles Testament gemacht, welches beim Amtsgericht hinterlegt wurde.

Nun lebt A inzwischen bei Kind B.

A möchte nun neues Testament machen.

Damit es später nicht zu Unklarheiten kommt, weil evtl. mehrere Testamente bestehen, möchte A das alte Testament gerne zurückholen um es zu vernichten.

Da A aber inzwischen mehrere hundert Kilometer von Amtsgericht entfernt lebt und die weite Fahrt scheut, fragt sie sich nu, ob sie

1 das testament schriftlich anfordern kann 2 es an das Amtsgericht das nun für sie zuständig ist schicken lassen kann 3 Kind B mit einer entsprechenden Vollmacht zur persönlichen Abholung versehen kann 4 es eine andere ihr nicht bewusste Alternative gibt

Gruß

Silberheim

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Breite Hüften vererbbar?

Ich hab da mal 'ne Frage: kann man breite Hüften vererbt bekommen? Leider haben alle Schwestern von meinem Vater schreeeklich breite Hüften und alle sind zurzeit zwischen 30 und 50 Jahre alt. Von der Seite meiner Mutter hat aber niemand breite Hüften. Kann es sein das ich in 20-30 Jahren auch so breite Hüften bekomme ? :(

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Erbenermittlung trotz Pflichtteilausschlagung?

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Frage ist folgende: mein Vater ist im Oktober 2016 verstorben, er hatte zwei leibliche Kinder ( mich u. meinen Bruder). Ich habe bereits vor 10 Jahren ein Erbverzicht unterschrieben (mein Bruder nicht), demnach ist es wohl so, dass wenn kein Testament vorliegt das er Alleinerbe ist. Nun wurde ich vor einer Woche angeschrieben, bei einem Festgelegten Termin im Amtsgericht zu sein, bezüglich Erbenermittlung. Meine Frage ist nun, werde ich automatisch vom Amtsgericht angeschrieben oder hat sich das Amtsgericht dadurch schon indirekt verraten das es ein Testament gibt?

Vielen Dank im voraus

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Schwester wohnt seit Jahren kostenfrei im Haus der Eltern. Die Eltern haben dort lebenslanges Wohnrecht - Sie nicht. Wie sieht es nach dem Tod der Eltern aus?

Ich möchte einmal kurz meine Situation schildern. Mein Freund hat vor ca. 10 Jahren den elterlichen Hof übernommen. Zum Hof gehören 2 Wohngebäude. In dem einen wohnen wir und in dem anderen seine Eltern und die beiden Geschwister (ein Bruder sowie die Schwester mit ihren 2 unehelichen Kindern). Seine Eltern besitzen lebenlanges Wohnrecht, die beiden Geschwister besitzen kein Wohnrecht. Beide Geschwister wohnen kostenfrei und beteiligen sich auch nicht an Lebenshaltungs- und Nebenkosten (sie essen auch kostenfrei) sowie Instandhaltungs- oder Reparaturarbeiten. Der Bruder arbeitet vollzeit am Hof mit, die Schwester allerdings hat einen Teilzeitjob und beteiligt sich eigentlich nicht an den Arbeiten am Hof (was Sie ja auch nicht muss!). Für mich ist die aktuelle Situation durchaus in Ordnung. Soweit ich weiß können die Eltern ja auch entscheiden, wer während ihrer Lebzeit mit im Haus wohnen darf.

Mich beschäftigt eher die Frage...was ist nach dem Tod bzw. wenn die Eltern pflegebedürftig werden. Zur Pflege ist meines Wissens nichts geregelt. Das wird hier noch als selbstverständlich angesehen. Normalerweise müssen die Geschwister nach dem Tod der Eltern raus aus dem Haus, oder? Wenn Sie dort wohnen wollen müssten Sie Miete an uns bezahlen und könnten natürlich auch wegen Eigenbedarf gekündigt werden? Könnte die Schwester Ansprüche erheben falls Sie sich um die Pflege der Eltern kümmern sollte? Ich mag jetzt nicht gemein rüber kommen...aber die Schwester (35) hat noch nie woanders gelebt und noch nie etwas bezahlt oder am Hof mitgeholfen. Mein Freund stemmt den Hof zusammen mit Vater und Bruder. Ich selbst bin vollzeit berufstätig. Der Verdienst, den wir alle erwirtschaften finanziert Sie sein Jahren mit (inkl. Versicherungen, die Kinder und deren Ausbildung etc...). Ich möchte nur gerne über meine Rechte im Klaren sein, dass ich irgendwann einmal einen Schlussstrich unter diese Ausnutzung machen kann! Vielen Dank für Eure Antworten!

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Sind diese Anwaltskosten in Ordnung?

Guten Tag, ich habe eine Frage zu Anwaltskosten.

Mein Bruder hat das Elternhaus geerbt. Wert ca. 200.000,- Euro.

Ich habe Anspruch auf meinen Pflichtteil. Deswegen habe ich meinen Bruder schriftlich aufgefordert, mir ein Nachlassverzeichnis zu übermitteln, mit der Frist 2 Wochen.

Die Auskunft wurde nicht fristgerecht erteilt, ich habe einen Anwalt genommen. Der hat meinen Bruder in Verzug gesetzt. Er hat ihm Kosten Verzugsschaden ca. 500,- Euro bei vorläufigem Geschäftswert 5.000,- Euro angerechnet.

Jetzt habe ich endlich die Auskunft erhalten. Ohne Gutachter wurde das Haus auf ca. 60.000 Euro geschätzt.

Der Anwalt meines Bruders schreibt, dass eine Wertermittlung seinem Mandant nicht zugemutet werden kann, da ein Aktivnachlass, aus dem die Kosten für ein Gutachten entnommen werden könnten, nicht vorhanden ist.

Habe ich in diesem Fall Anspruch auf ein Gutachten? Muss es mein Bruder bestellen und bezahlen? Wie lange ist das Gutachten gültig?

Mein Anwalt will jetzt eine Auskunftsklage einreichen. Ich habe mir Zeit zum Überlegen genommen.

Ich habe jetzt eine Rechnung von meinem Anwalt erhalten. Kosten ca. 500,- Euro bei vorläufigem Geschäftswert 5.000,- Euro.

Ich habe meinem Anwalt eine Vollmacht gegeben. Ich habe mit ihm ausgemacht, dass er mich vorher informiert, wenn mir Kosten entstehen werden.

Ich ging davon aus, dass ich in diesem Fall keine Kosten habe. Ist es normal, dass mein Anwalt beide Parteien abkassiert?

Mit welchen Kosten muss ich rechnen, falls ich meinen Pflichtteil vor Gericht einklage?

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