TSchG §11 nur für Gewerbstätige?

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3 Antworten

Unter einem Gewerbe versteht man im Verwaltungsrecht eine nach außen erkennbare, selbstständige, legale, mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübte Tätigkeit, die kein freier Beruf ist. Entscheidend ist daher nicht, ob man Geld durch die Tätigkeit einnimmt, sondern ob die Einnahmen höher sind als die Ausgaben.

Aus § 11 Abs. 1 Nr. 8 TierSchG folgt daher, dass man ohne Erlaubnis mit Wirbeltieren handeln und diese züchten (etc.) darf, solange man dies ohne Gewinnerzielungsabsicht tut. Daher dürftest Du ohne Erlaubnis die Verhaltensberatung anbieten, zumindest nach dem TierSchG.

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Privat kannst du machen was du willst. Sobald du Geld nimmst ist es eben ein Gewerbe. Und wenn es ein Gewerbe ist, gilt eben diese Regulierung.

Tiertrainer oder Tierpsychologe kann sich im übrigen, jeder nennen. Das sind keine geschützten Berufsbezeichnungen.

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Privat und ohne Gewinn kannst du im Sinne einer "Nachbarschaftshilfe" machen, was du willst.

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