Trümmerbruch? Krankheit?

5 Antworten

Ein Trümmerbruch ist ebenso beim Menschen ein Bruch mit mehreren Bruchstücken. Dadurch wird die Heilung sehr erschwert, weil ein Richten der Knochen in die originale Position nur mit Hilfsmitteln möglich ist. Bei der Heilung wachsen die Knochen teilweise falsch zusammen und es müssen operative Korrekturen erfolgen. (Großer Mist!!)..Beim Pferd ist damit eine Heilung nicht aussichtsreich

daran gestorben wird es nicht sein - wohl eher eingeschläfert worden, weil die Heilung zu langwierig und zu teuer geworden wäre....

und kommt drauf an - getreten, gefallen, Unfall...da gibts reichlich Möglichkeiten

mein ich ja! danke

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Trümmerbrüche bei Tieren sind deshalb nicht heilbar, weil Tiere eben nicht ruhiggestellt werden können - Pferde müssen sich bewegen, um darmmäßig gesund zu bleiben, ein Trümmerbruch braucht absolute Ruhe - beides gleichzeitig ist also nicht möglich, und deshalb werden Pferde mit Trümmerbrüchen eingeschläfert.

Ich selbst hatte einen Trümmerbruch in beiden Sprunggelenken des re. Fußes, durfte 6,5 Monate (!!) nicht auftreten, danach mit 1 kg belasten, eine Reha mit täglicher Krankengymnastik für fast 6 Monate bis ich mein eigenes Gewicht wieder voll tragen konnte. Mit einem Pferd geht das nicht.

Trümmerbrüche entstehen immer durch Unfälle.

Ein Trümmerbruch entsteht bei einem Unfall, was deiner allerdings mit einem Pferd zu tun hat frage ich mich? Bei einem Trümmerbruch werden die Knochen zertrümmert ( Oder Gelenke) und müssen mit einer aufwendigen Operation wieder hergestellt werden. Meist wird z. B. bei einem Oberarm so eine Art Rohr in dem Knochen innen angebracht, der von außen mit Schrauben befestigt wird. Nach ca. 10-17 Monaten werden die Schrauben entfernt und evtl. auch noch der Knocheneinsatz, wenn er noch nicht ganz festgewachsen ist. Da diese Teile meist aus Titan bestehen, werden sie meist im Körper belassen, da meist keine Komplikationen entstehen wegen Allergien. Ein Trümmerbruch ist keine Krankheit, sondern das Ergebnis eines Unfalls oder einer äußerlichen Gewalteinwirkung. Wenn auf eurem Hof daran gestorben sein sollte, dann wahrscheinlich an den Schmerzen, denn die können gewaltig sein und werden nicht von alleine verschwinden!

das pferd wurde eingeschläfter. soweit ich weiß ist die op sehr teuer! wundert mich eigentlich, das sie die op nicht durchgezogen ham, weil das eine echt gute zuchtstute war, aber ich denke beim pferd ist es sehr schwer, das die op gelingt und man danach noch reiten kann, weil die das bein ja nicht still halten können.

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@Pandy

Schade, dass viele Menschen Tiere nur "benützen" um Profit zu machen. Ist das Tier dann krank und es könnte dann etwas mehr kosten um es gesunden zu lassen, wird es entsorgt!

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@Artischocke

Woher nimmst Du das Recht das zu beurteilen bzw. den Besitzer zu verurteilen? Soll er ein Pferd ein Jahr quälen mit diversen Operationen Entzug jeder Bewegungsfähigkeit? Nur für die minimale Chance, daß das Pferd danach wieder auf der Weide stehen kann?

Ich wäre froh, wenn dieser humane Weg für Menschen möglich wäre.

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@SirMortimer

Was bitte ist human an Mord? Ein verantwortungsbewußter Tierbesitzer, gerade wichtig bei Pferden wird wohl eine Krankenversicherung für sein Tier abgeschlossen haben. Du wärst also froh, wenn es diesen "humanen" Weg für Menschen gäbe? Du meinst, man sollte sie auch einfach einschläfern lassen können?

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@Artischocke

Nein! Fast kein Pferdebesitzer hat eine Krankenversicherung für sein Pferd. Das lohnt unterm Strich nicht. Was nützt die Deckung der Kosten, wenn das Pferd unter den unsinnigen Heilungsversuchen nur leidet? Gerade die KV könnte dazu verführen ein Tier länger als notwendig leiden zu lassen.

Natürlich sollte man auch Menschen einschläfern können. Ist die Diskussion zur Sterbehilfe bei Dir noch nicht angekommen? Verdammte Axt! Warum werden Menschen, die keine Freude mehr haben, nur noch leiden und praktisch keine Chance auf Besserung haben, am Leben gehalten? Heute können zwar unter Umständen die lebenserhaltenden Maßnahmen abgebrochen werden. Aber dann muß der Mensch langsam und qualvoll, oft über Wochen und Monate hinweg, krepieren.

Da haben die Tiere es besser!

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