Trotzphase - Wie kommen wir durch?

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14 Antworten

Erst mal gaaaanz ruhig durchatmen. Es ist nur eine Phase. Dein Sohn entdeckt gerade seine Persönlichkeit. Das ist völlig normal und wichtig. Wenn dein Sohn müde vom Kindergarten kommt ist es fast normal, dass es so eskaliert. Er ist müde vom Spielen, er hat Hunger und im Kindergarten wahr ganz schön viel los, das ihn beschäftigt hat. In dieser Situation kann es helfen wenn du deinen Sohn ganz ruhig zu dir nimmst und versuchst seine Gefühle für ihn auszudrücken, weil er das in dem Moment noch nicht kann. Also in den Arm nehmen und soetwas sagen wie: Ich weiß, dass du müde bist und hunger hast. Ich beeile mich auch, dass dein Essen schnell fertig wird, aber ein paar Minuten musst du leider noch warten, weil die Nudeln noch nicht fertig sind. Kinder in dem Alter verstehen mehr als wir denken, aber können ihre Gefühle noch nicht so ausdrücken. Versuche immer wenn dein Sohn bockt selbst auszudrücken was er gerade fühlt. Dann fühlt er sich verstanden. In der Sitiation mit dem Becher würde ich ihn fragen was das heißen soll. Falls er das noch nicht sagen kann bitte ihn es dir zu zeigen. Ach ja und wenn er den Becher absichtlich (nicht ausversehen) fallen lässt, lass ihn beim Aufwischen helfen. Dann überlegt er es sich das nächste Mal.

Das finde ich eine sehr schöne Antwort! :-)

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Dein Sohn versucht, seine Grenzen auszutesten.

Wenn Du immer wieder nachgibst, lernt er nie, was die Grenzen sind.

Beispiel Durst: Du willst ihm den Becher geben und er ihn nicht nehmen? Stell den Becher so hin, dass Dein Sohn ihn sich selbst nehmen kann.

Beispiel auf den Boden werfen: Lass ihn liegen, wenn es ihm langweilig wird, steht er von alleine auf.

Beispiel Essen: Du weißt am besten, was Dein Sohn gern isst. Bereite also das Mittagessen vor, bevor Du ihn abholst. So kommt es zu Hause nicht zu Wartezeiten.

Ich hab das bei 3 Kindern durch.

Du bist deswegen keine schlechte Mutter, nur wenn Du ihm nicht sofort alle Wünsche erfüllst. Du musst nur lernen, auch mal Deinen Kopf "durchzusetzen". Was die Nachbarn sagen, sollte Dir einerlei sein.

Sehe ich alles komplett anders ;-) Ich seh da irgendwie andere Probleme, deswegen würde ich es ganz anders lösen.

Ruft mein Kind nach Wasser und weigert sich dann, den Becher zu nehmen, stelle ich den Becher wieder weg. Ich lasse mich nicht durch die Gegend schicken ohne Sinn. Wenn meine Tochter dann anfängt zu quaken, sage ich ihr, dass der Becher in der Küche steht und dass sie sich den ja selber holen kann, aber es soll dann schon mit Umständen verbunden sein.

Schmeißt das Kind sich auf den Boden, möchte es damit etwas sagen, was es noch nicht anders ausdrücken kann. Ignoranz ist da das falsche Signal. Besser wäre es, mit dem Kind zu sprechen und eine Brücke zu bauen. Eigentlich braucht das Kind dann Trost.

Beispiel essen: Nein, man soll den Kindern nicht immer nur anbieten, was sie am liebsten essen, weil die Ernährung ganz schnell einseitig wird. Und die Wartezeiten vor dem Essen kann man Überbrücken z. B. mit Obst, Salzstangen etc. Man ist ja kein Restaurant, in dem man sein Essen à la carte und á la minute bestellen kann. Man darf den Kindern in dem Alter die Verantwortung für die Ernährung nicht in die Hände geben, dafür sind sie noch viel zu klein. Sie dürfen sich darauf verlassen, dass was zu essen bekommen, aber wann, was und wie bestimmt der Koch. Damit kommen Kinder in dem Alter gut zurecht und die Mitbestimmung kommt später.

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@sumsemann

@sumsemann

Kannst Du ja so sehen und handhaben.

Überbrücken z. B. mit ..., Salzstangen

soll für Kinder nicht so gesund sein. Natürlich soll es nicht immer das Lieblingsessen geben, das war nur ein BEISPIEL. Wenn ein Kind aber absolut etwas nicht essen will, macht es auch keinen Sinn, das Kind zum Essen zu zwingen - dann verweigert es nur noch mehr.

Eigentlich braucht das Kind dann Trost

nicht immer. Ich habs (nicht mit meinen Kindern) erlebt, dass sich Kinder in der Kaufhalle auf den Boden geworfen haben, nur weil sie bestimmte Süßigkeiten nicht bekamen. Das nenne ich Trotz.

Meine KInder sind inzwischen erwachsen und selbständig.

Jeder sollte sein Kind so erziehen, wie er es für richtig hält - sich aber dann nicht wundern, wenn aus lieben Kindern später freche Teenies werden.

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Hallo Mama!

Wir haben gerade ein ähnliches Problem und ich bin auch noch auf der Suche nach Lösungen! Ich finde es nervig dass hier (neben vielen sehr guten Antworten und Ratschlägen) auch immer Vorwürfe und Vorhaltungen gemacht werden.

Wenn das Kind trotzt ist NICHT (allein) DIE MUTTER SCHULD!!!

Trotzverhalten ist zunächst erstmal eines: Völlig normal! Und dann noch mehr: Anstrengend, nervenaufreibend und HERAUSFORDERND :)

Ich versuche zumindest momentan als Herausforderung zu sehen und mit mehr Humor zu nehmen und es hilft! :)

Auch hilfreich fand ich die Artikel im Famlienhandbuch (https://www.familienhandbuch.de/) findet sich unter "häufige Probleme".

Wegen des Aufräumens habe ich vor kurzem etwas Interessantes gefunden: Abends wird gemeinsam aufgeräumt. Danach geht man mit einer Kiste durch und sammelt alles ein was noch rumliegt - das gilt auch für die Eltern und den Kindern wird es Spaß machen Gegenstände der Eltern einzukisten. Die Kiste wird dann erst nach einer festgelegten Zeit wieder geöffnet, wer nicht aufräumt hat das Nachsehen.

Wegen des "Hände zu!" würde ich etwas experimentieren. Hast Du schon einmal versucht Deine Hände zuzumachen und wie er dann reagiert? Oder man macht ein Spiel daraus: "Hände zu, Hände auf, hände hoch, Hände runter, Hände weg."

Falls er etwas nicht nehmen will würde ich es in Reichweite hinstellen oder legen. Er kann es sich dann nehmen, wenn er will - unsere Kleine schreit dann noch eine Weile und nimmt sich, was sie will wenn sie sich beruhigt hat.

Mir ist auch klar geworden: Wir Mütter wollen, dass unsere Kinder glücklich sind und wir wollen mit ihnen in Harmonie sein. Aber das geht nicht immer und so wie die Kinder lernen müssen mit ihrem Frust klarzukommen müssen wir lernen mit ihren negativen Gefühlen zurecht zu kommen. Und die Harmonie ist eben etwas vergängliches. Da können wir noch in einem Moment harmonisch spielen und lachen und im nächsten Moment passt irgendetwas nicht. Sobald der eigene Wille erwacht wird Harmonie etwas vergängliches. Ich geniese jetzt die harmonischen Momente und sammle Kraft für die unharmonischen.

LG und alles Gute! Hourriyah

Normaler - er befindet sich in der Autonomiephase und versucht den Unterschied zwischen Mama, Papa und seinem Ich heraus zu finden.

Da Kinder soziale Wesen sind, nehmen sie sich außerhalb des vertrauten Umfeldes (Familie) zurück und öffnen ihr Ventil (was notwendig ist) eben zuhause.

Hinzu kommt noch, dass kleine Kinder sich verbal nicht so gut ausdrücken können. Selbst, wenn sie schon sehr gut sprechen können. Aber sobald Hunger und / oder Müdigkeit dazu kommen, "tillen" sie aus. Bei vielen setzt oft der Hörsinn aus und sie sind nicht mehr erreichbar.

Da hilft nur Geduld sowie sehen, dass sich das Kind nicht selbst gefährdet und da sein, wenn es sich wieder beruhigt hat. Kann auch sein, dass das Kind nach dem Anfall gar nicht mehr weiß, warum es so "ausgetickt'" ist.

Schau wo du gelassener werden kannst - sonst verstrickt ihr euch beide in einen sehr unschönen Machtkampf.

Da hilft nur: Durchatmen-im Kopf bis 10 zählen und ignorieren! Wenn Du alles richtig machen, willst, machst Du schon was falsch. Denn niemand ist perfekt und auch Dein Kind muss lernen, dass ihm nichts perfekt vor die Nase gestezt werden kann. ich habe zwei Mädels (3 und 5) und durchlebe des öfteren Trotz- und Zickenphasen. Ich rede mit Ihnen wie ich mit Erwachsenen rede. Sage ihnen, was ich nicht verstehe und frage, was sie jetzt nicht verstehen (wollen) und wenn normales reden nicht hilft, ignoriere ich ihr trotziges verhalten. Bei mir hilft es.

und schreit, solange bis ihn jemand aufhebt

Dann hat er ja wunderbar gelernt, dass er nur lange genug brüllen muss, bis einer nachgibt...

ich möchte nicht, dass er weint, ich möchte ihn glücklich sehen

Das möchte wohl jede Mutter - aber das geht nicht immer. So, wie Du Dich jetzt benimmst, tust Du ihm im Endeffekt keinen Gefallen! Du mußt ihm ganz klar Grenzen setzen - auch wenn Du Dich damit im ersten Moment bei ihm extrem unbeliebt machst. Aber das muss man aushalten können - das zeichnet gute Eltern aus!

Wenn er sein Spielzeug vom Wohnzimmer ins Kinderzimmer tragen soll, ist es -wie er sagt- "zu schwer".

Warum darf er dann sein Spielzeug überhaupt ins Wohnzimmer tragen?

Spielzeug, dass nach dem Zubett-Gehen noch im Wohnzimmer liegt, wird von den "Aufräum-Monstern" über Nacht entsorgt. Da ist ganz schnell kein Spielzeug zu schwer, glaub mir.

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@Angelus2012

Spielzeug, dass nach dem Zubett-Gehen noch im Wohnzimmer liegt, wird von den "Aufräum-Monstern" über Nacht entsorgt.

Das klingt gut. Ich glaub damit kann ich ihn ködern. Ich hab ja nichts dagegen, wenn er mit seinem Spielzeug im Wohnzimmer spielt, gerade wenn seine Freundin zu Besuch war oder dergleichen. Das aufräumen danach ist immer ein kleiner Streitpunkt. Er räumt es ja weg, aber es setzt manchmal eine Stunde diskutieren vorraus.

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@Mama1990

Er räumt es ja weg, aber es setzt manchmal eine Stunde diskutieren vorraus

Du diskutierst eine Stunde lang mit einem Dreijährigen??? Kein Wunder, dass er so völlig aus dem Ruder läuft! Du bist nicht die beste Freundin Deines Sohnes - Du bist seine Mutter. Und so solltest Du Dich auch verhalten.

Nebenbei bemerkt förderst Du seine Unselbständigkeit und sorgst dafür, dass er noch lange "Mamas Baby" bleibt. Und wenn es Dir jetzt schon auf die Nerven geht - wie soll es erst in den Folgejahren werden?

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@Mama1990

Diskutieren solltest Du gar nicht. Mach einen Wettbewerb aus dem Aufräumen - wer am schnellsten fertg ist, bekommt (denk Dir eine Belohnung aus).

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@ErsterSchnee

Nun, wenn ich ihm sage, das er sein Spielzeug wegräumen soll, er aber gern noch ein wenig spielen möchte, dann lass ich ihm noch zehn minuten. Dann fällt ihm ein, das er Durst, Hunger, oder sonst irgendwas hat, und dann geht es halt darum, das es nichts gibt, bevor sein Spielzeug weggeräumt ist. Und das kann dauern. Er ist sauer, und bockt, und ich versuche meinen Standpunkt zu behalten, und das kann durchaus eine Stunde dauern -.- Es gibt um 18 Uhr abendessen, um 17:30 Uhr fange ich an, alles fertig zu machen, mit dem Kleinen, und wenn er nur sein großes Auto ins Kinderzimmer tragen soll, kann ich ihm um 16 Uhr bescheid sagen, das ich die Zeitpläne einhalte ^^

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@Mama1990

dann räumt man mit dem kind zusammen auf. bei einem dreijährigen kann man nicht erwarten, das es schon selbst aufräumt.

du nimmst ein spielzeug und er eins und dann schiebst du in die richtung von seinem zimmer.

wenn due s vormachst, wird er es nachmachen.

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Da hat er euch ja gut dressiert: "... schreit, bis ihn jemand aufhebt ...". - Ich hätt' ihn schreien lassen - und wenn's mir zu viel geworden wäre: Wohnung hat noch andere Zimmer ... Was die Spaghetti anbelangt, wäre meine Reaktion: die hast du dir gewünscht, ich hab sie dir gemacht - und nun isst du entweder die oder gar nichts (und wenn die darüber kalt werden, ist das nicht mein Problem). - Und hör' auf, 'alles richtig' machen zu wollen, das gelingt dir eh nicht - und außerdem kannst du auh Rücksicht von dem Kleinen auf deine Befindlichkeit erwarten.

Erwachsene müssen Grenzen setzen (da, wo's wirklich wichtig ist - oder die Strapazierfähigkeit der eigenen Nerven überschritten ist), und das konsequent (also wenn der seine Spaghetti nicht will, braucht der sie auch nicht zu essen - kriegt aber nichts anderes dafür, und zwar immer. (Verhungern wird er schon nicht, keine Bange). - Wo es nicht wichtig ist, Regeln durchzusetzen, darf er dann machen, was er will. - Also als meine klein waren, fand ich ja, Kinder haben einen Anspruch auf Erklärung - und erklärte, was ich entschieden hatte. - Auch ein 2tes Mal; war ja vielleicht nicht ganz verstanden. Kam immer noch Protest - sagte ich: erklärt hebe ich - und so wird das jetzt gemacht.

Konsequenzen zu erfahren ist auch für Kinder wichtig - genau das lernen sie jetzt, bequem natürlich mit einem 'Nein'. Und klar: sie dürfen auch eigene Wünsche haben.

Konsequenzen! - Keine 'Strafen' (NIE!). - Also läge bei mir Spielzeug im Wohnzimmer rum - wäre es mir vielleicht egal (dann kann's liegen bleiben) - oder nicht: dann gilt das Verursacher-Prinzip (wer's geholt hat, bringt's auch wieder weg). - Wenn nicht - ist eben das Spielzeug erst mal verschwunden; es störte mich, also hab' ich's weg getan - hättest es ja mitnehmen können ... Oma übrigens darf andere 'Regeln' haben als Mama - die dann bei Oma gelten.

Ja, da mussten wir alle durch. Er testet seine Grenzen aus. Du gehst anscheinend immer sofort auf seine "Forderungen" ein. Bleib doch ruhig. Du bestimmst, wo es lang geht. Aber stets ruhig und kompetent. Wenn er sich hinschmeißt und weint, lass ihn liegen. Nur wenn er merkt, dass er Erfolg hat, wird es schlimmer. Und mit dem Aufräumen.....na ja, er ist ja erst knapp über drei. Versuch es doch mal umgekehrt. Sag ihm, Du hättest eine Aufgabe für ihn, und dann sag "ach dafür bist Du wahrscheinlich noch viel zu klein". Er wird neugierig, garantiert. Und wenn Du dann sagst, Du möchtest sein Spielzeug nach Farben sortiert haben, wird er sich nicht die Blöße geben, "zu klein zu sein". Im übrigen lassen sich Kinder in dem Alter sehr gut ablenken. Schmeißt er sich wieder mal hin oder brüllt, schau aus dem Fenster und sag erstaunt "hhhhhhhhaaa, was ist das denn, ach Du lieber Gott". Halt die Hand vor den Mund und tu erstaunt. Er wird angedackelt kommen, um zu sehen, was los ist. Sag ihm, Du hättest einen Engel fliegen sehen oder was ähnliches (zur Weihnachtszeit den Schlitten mit dem Weihnachtsmann). Sprich mit ihm darüber, frag ihn, ob er das auch sieht. Vera..... ihn ruhig ein wenig, Hauptsache ablenken. Das klappt. Aber niemals anschreien oder schlagen bitte.

Bevor ich mein Kind schlage, hack ich mir lieber beide Hände ab. :) Ich bin nie geschlagen worden, und meine Mutter ist in allen Situationen immer ruhig geblieben, da kann ich das auch. ;) Und ich war echt schwierig in der Pubertät irgendwann. Wenn ich heute drüber nachdenke, frage ich mich oft, wie meine Mutter mich nicht anschreien konnte ;)

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@Mama1990

Super Antwort bis auf das Verarschen! Ich finde man sollte Kinder niemals anlügen oder verarschen. Woher sollen sie sonst wissen was wahr ist und was nicht, was ernst ist und was "Verarsche". Ist meine Meinung. Ansonsten DH!

LG, Hourriyah

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@Mama1990

Es ist schwer, bei dieser Frage die Hilfreichste Antwort auszuwählen, Viele Antworten sind gut, Viele Tipps sehr nützlich. Am liebsten würde ich die meisten auszeichnen, aber leider kann ich nur einen Stern vergeben. :)

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@hourriyah29

hourriyah29, ich geb Dir Recht, verarschen war etwas falsch ausgedrückt. Aber es sollte etwas mit "Ablenkung zu tun haben". Engel oder Weihnachtsmann am Himmel gibt es ja nicht, also ist es sowas wie.....na ja......Verarsche. Das wird nur in diesem Alter gehen, später wird man schon die passende Antwort kriegen von den süßen Kleinen.

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dein sohn testet deine grenzen aus udns chaut wie weit er gehen kann.

man fragt nicht was die kindern essen möchte und macht dann das, sondern es wird am vortatg besprochen,was gekocht wird und das gibt es dann.

will er es nicht essen, kommentierst du es nicht, sondenr isst ganz normal weiter udn dann räumst du den tisch ab.

dann hat er halt anschliessend zwei stunden hunger, bis er merkt, das er so nicht weiter kommt.

du bist nicht sein befehlsempfänger, er sollte erst etwas bekommen, wenn er dich darum bittet.

wenn er dinge swirft und tobt, gehst du eifnahc aus dem zimmer. dann wird er merken, das er so nciht weiter kommt.

setz ihm grnezen. du musst die richtung vorgeben, dein sohn weiss es nicht

Ich glaub der Fehler ist vor allem, dass du tatsächlich ALLES für ihn tust. Und wenn er sich im Kindergarten benehmen kann, dann ist ihm sicher bewusst: "mit Mama kann ich es machen!"

Meine Schwester hat auch so einen kleinen Kerl. Bekam er im Geschäft nicht was er wollte, warf er sich auf den Boden. Aber meine Schwester, scheinbar ganz cool, ging weiter. Klar war es ihr peinlich, alle Leute drehten sich um. Aber als der Kleine seine Mama nicht mehr sah, rannte er ihr schnell nach.

Einmal wollte der Kleine unbedingt helfen Eier aufzuschlagen und prompt viel ein rohes Ei auf den Boden. Natürlich musste er mithelfen, dass Ei einzusammeln. Ich glaub bis jetzt ist ihm kein Ei mehr runtergefallen.;-)

Ich weiß auch nicht, aber Möglichkeiten gibts da sicher viele. Ich würde z.B., wenn er am Tisch "Hunger" schreit, sofort aufhören sein Essen zu kochen und es ihm auch zeigen. Setz dich neben ihn und iss dein Essen. Wenn er fragt, erkläre es ihm. Ist er wieder leise, geh in die Küche und hole es. Spanne ihm beim Abwasch ein. Ein Wischtuch, um seinen Lieblings(plastik)Teller abzutrocknen oder Hilfe beim Tischdecken oder vielleicht möchte er mal die Nudelsorte auswählen. Beschäftige ihn, überttrage ihm Verantwortung und setze aber auch Grenzen.

Er muss merken, dass etwas passiert. Im Moment kann er machen was er will, seinen Willen bekommt er sowieso.

Hab Geduld, es wird mit der Zeit besser.

Hallo Mama1990, ich muss Viking85 Recht geben. Dein Sohn trotzt, du lässt alles stehen und liegen und kuscht. Kein Wunder, dass es im KiGa besser läuft, da wird er mit diesem Verhalten nicht durchkommen, also lässt er es. Du musst genauso reagieren. Er wollte Spaghetti, du hast sie gekocht, also gibt es Spaghetti. Oder eben nix. Verhungern tut kein Kind vorm vollen Teller :-) Und trinken kann er auch alleine. Stell den Becher hin und gut is. Je mehr du auf diese Faxen eingehst, umso mehr "Freude" wirst du haben. Klare Ansagen und konsequent bleiben. Wenn dein Sohn nicht behindert ist (so wie unser PS, der nicht aus Konsequenzen lernen kann) wird sich diese Phase schnell erledigen.

Eine Tochter von mir hat sich auch immer auf den Boden fallen lassen und hat geschrieen wie am Spieß. Ich hab mir das eine Weile angeschaut und Sie immer wieder hochgenommem. Bis es mir eineTages zuviel wurde. Was hab ich gemacht, hab Sie liegengelassen, bin über Sie hinweggestigen und hab Sie ausgelacht.Das Schreien verstummte. Von da an war war Ruhe. Sie hatte sich von dem Tag an, nicht mehr hingeschmissen.

Ich tu alles für ihn, und trotzdem, kann ich seinen einfachsten Wünschen nicht gerecht werden.

Und genau da ist das Problem. Greif durch, er darf nicht alles (mit dir) machen. Du lässt den Kleinen auf deiner Nase herumtanzen. Er lernt aktuell, dass er durch sein Verhalten alles bekommt, was er nur haben will.

Das ist das totale Missverständnis und durch dieses "Durchgreifen" auf Teufel komm raus verhärten sich die Fronten noch viel mehr. Die Kinder lernen nur dadurch, dass man mit ihnen richtiges Verhalten einübt, denn in 90 % der Fälle haben die kleinen gar keinen Plan davon, was man genau von ihnen erwartet, auch wenn man es ihnen schon 1000 Mal gesagt hat. Sie vergessen das immer wieder oder können das noch nicht auf ähnliche Situationen übertragen. Dafür müssen sie erstmal durch die Warum-Phase durch.

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kann dein kind nicht ordentlich sprechen? wenn er das wasser fallen lässt, dann gibts nichts mehr zu trinken. drück ihm einen lappen in die hand und lass ihn aufwischen. wenn er das essen nicht isst, dann geht er ohne essen schlafen. was hier fehlt ist konsequenz und vielleicht solltest du mal mit der erziehung beginnen. frage weniger nach irgendwelchen wünschen und setze grenzen. gegessen wird wás auf den tisch kommt.

Kinderarzt hat mir eine leichte SEV (Sprachentwicklungsverzögerung) bescheinigt. Er versteht problemlos alles, nur ist sehr sprechfaul. Auch wenn ich ihm ständig vorlese, mit ihm rausgehe, dinge zeige und erkläre, er möchte wenig reden. Jetzt seit dem Kindergarten gehts steil aufwärts mit der Sprache. Bin ich auch sehr froh drüber. :D

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@Mama1990

hm das ist manchmal dass sie erst in bewegung kommen sprachlich, wenn sie mit anderen kindern zusammen kommen. dann ist ja davon auszugehen, dass er dich bestens versteht^^ balanciere mal für dich aus, wie du ihn am besten ködern kannst ohne das er das merkt. trix ihn öfter mal aus. das wird schon werden.

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