Trotz viel essen nicht zunehmen?

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4 Antworten

Morgens Haferflocken mit milch & banane, mittags 2 portionen + dessert,
Nachmittags 100-200g nüsse,
Abends Omelette mit Käse und Pilzsauce dazu Vollkornbrot mit schinken und Frischkäse, nachher nen obstteller und später nen shake aus milch, banane, Haferflocken und honig.

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Misch Dir so 3 x am Tag in einen Fruchtsaft Deiner Wahl (z.B. O-Saft) 2 Essslöffel Instand-Haferflocken. Zwischen den großen Mahlzeiten trinken.

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Wenn du (so wie ich) einen schnellen Stoffwechsel hast, dann hast du halt Pech. Wenn du eine Schilddrüsenunterfunktion hast, dann soll es dagegen auch Medikamente geben. Auf so Tabletten stehe ich aber nicht. Ich hab mich damit abgefunden.

Frag dein Arzt doch mal, dass du eine Untersuchung der Schilddrüsen wünschst. Ansonsten halt musst du damit leben. Ich komme damit auch klar. Ich esse aber auch viel Fett, da es der beste Energiespender ist. Somit kann ich einigermaßen verhindern nicht ins Untergewicht zu rutschen.

Dein Problem kenne ich nur zu gut. Mach dich aber bitte nicht verrückt deswegen und lass dich von anderen Menschen nicht ärgern. Dieses ständige "Ess' doch endlich mal was" geht mir sowas von auf die Ketten. Ich kann futtern was ich will und werde einfach nicht kräftiger. Ich kenne so einige menschen, die das gleiche Problem haben. Du scheinst da auch so jemand zu sein. Wichtig ist nur, dass du dich deswegen nicht verrückt machst. Esse energiereich und ganz normal abwechslungsreich. Dann passt das schon. Tierprodukte sind natürlich gute Energiespender. Oder Abends mal Erdnüsse.

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Kommentar von Johannax32
19.05.2017, 22:48

Der Stoffwechsel steht (umgangssprachlich) für den Verbrauch durch Herz, Gehirn, Organe, Wärmeregulation, Fett- und Muskelmasse und Aktivität. Herz, Gehirn und Organe benötigen immer exakt gleich viel Energie, um funktionieren zu
können, ebenso jedes Gramm Fett bzw. Muskeln, um erhalten zu bleiben. Der Körper kann also nicht mit weniger Energie dieselbe Leistung vollbringen und umgekehrt. Das widerspräche den Grundsätzen der Thermodynamik. Auch beeinflussen ihn weder Gene noch Diäten. Der Gesamtbedarf ist immer so hoch, wie er sein müsste (siehe auch z.B. Jebb et al., 1991).   

Es gilt daher (stark vereinfacht): 

Gewichtsveränderung = Energiezufuhr - Gesamtbedarf   

Deinen Gesamtbedarf kannst du z.B. hier berechnen:   

https://kochkatastrophen.blogspot.de/p/rechner-kalorien.html 

Isst du weniger, als du benötigst, so nimmst du ab und umgekehrt. Um ein Kilogramm Fett zuzunehmen, musst du 7000 kcal zusätzlich essen. 

Somit sind deine Behauptungen falsch und ausschließlich auf deine Wahrnehmung zurückzuführen. Das Problem, dass fast niemand seine tatsächliche Kalorienzufuhr richtig einschätzen kann, ist bekannt und bereits durch zahlreiche Studien belegt. Auch wenn man die Probanten bittet, sie zu "zählen", liegen die meisten immer noch nicht richtig.   

"Vererbt" werden kann höchstens das Hunger- bzw. Sättigungsgefühl. Die von dir gegessene Menge wird dich also sättigen und es wird dir sehr viel vorkommen. Kalorienreich ist dennoch etwas anderes.

Eine Schilddrüsenüberfunktion geht mit Symptomen wie Herzrasen, Schlafstörungen, Unruhegefühl, starkes Schwitzen, Nervosität, usw. einher, die die 200 kcal, die du zusätzlich essen kannst, erklären. Solche Symptome bleiben normalerweise nicht unentdeckt und man lässt sich beim Arzt behandeln.

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Die Frage ist natürlich generell, was du isst, wieviel du dich bewegst und ob das, was du als viel empfindest, wirklich so viel ist.

Wenn du trotz üppiger Ernährung nicht zunimmst, würde ich als erstes abklären, wie es um deine Schilddrüse bestellt ist.

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