Trotz unterschiedlichen Konfessionen heiraten?

8 Antworten

Es gibt sowas wie eine Ökumene - niemand muss wegen einer Hochzeit konvertieren. Die christlichen Gemeinschaften erkennen sich mehr oder weniger gegenseitig an.

Problematisch wird es möglicherweise erst, wenn Kinder kommen. Einigt euch im Voraus, in welcher Religion allfällige Kinder aufwachsen sollen, dann gibst da auch keine unerwarteten Probleme.

Apropos Kinder: Meine Tante und ihr Mann sind auch evangelisch und katholisch. Sie haben ihre beiden Töchter nicht taufen lassen.
Beide Töchter haben sich später tatsächlich wider Erwarten freiwillig und erstaunlicherweise verschieden taufen lassen.

Die Konfessionen sind egal, ihr dürft beide christlich heiraten und du darfst sogar deine Konfession behalten, du musst sie nicht wechseln

Ein Problem wäre es nur wenn er Muslim wäre, aber da er Christ ist, dürft ihr beide kirchlich heiraten.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Gläubiger Orthodoxer Christ 🙏☦❤

Wie mehrfach gesagt, kirchenrechtliche Hindernisse gibt es nicht bzw. sind die sehr leicht lösbar (ihr braucht eine Dispens, aber die kriegt ihr 100-prozentig).

Mein Bruder hatte auch das Problem, daß seine Frau einer Pfingstgemeinde angehört und deren Eltern "alles, nur keinen Katholiken" akzeptiert hätten.

Gerade wenn man praktizierend ist und einem nicht, wie wohl 95%, das eh mehr oder weniger egal ist, sehe ich durchaus die Problematik, wenn man zB in der Eucharistiefrage verschiedenem Glauben anhängt, aber das ist sicher lösbar.

Wäre sehr schade, wenn eine glückliche Beziehung zweier überzeugter Christen (wann gibt es das schon mal heutzutage) daran scheitern würde.

(Übrigens versteht sich mein Bruder mit seinen Schwiegereltern sehr gut - das war nur ein Anfangsschock, für Pfingstler sind Katholiken erstmal so was wie Beelzebub, aber als sie ihn dann kennengelernt haben, hat es schon gepaßt.)

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Sind euch denn sie "Unterschiede" klar?

Bin auch gläubiger Christ, und auf die paar Sachen zwischen katholisch und evangelisch kam es mir nie an. Ich wäre "konvertiert" um glücklich zu sein.

Ist aber heutzutage nicht mehr nötig. Kommt nur etwas auf den Pfarrer an.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ohje, das war vor 50 Jahren ein Problem aber doch nicht mehr heute. Dann werde doch evangelisch. Die Kirchen sehen zwar innen etwas trist aus aber ansonsten sind sie locker drauf. Da soll es sogar Pfarrerinnen geben😉

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