Trotz mündlicher Zusage für unbefristeten Arbeitsvertrag Rausswurf in drei Monaten

5 Antworten

Tja, da wirst Du wohl wenig Chancen haben. Du wirst wohl die Aussage des alten Chefs nicht wirklich nachweisen können?

Du kannst natürlich auch noch mal das Gespräch suchen und nach den Gründen forschen. Vielleicht findest Du für den neuen Chef ja gute Argumente, die für Dich sprechen?

Ich hatte auch mal einen befristeten Vertrag mit der Aussicht, einen unbefristeten zu bekommen. Die Firma, bei der ich war, stellte zunächst alle Leute befristet auf vom Arbeitsamt geförderte Stellen ein. Sie übernahmen die Leute auch tatsächlich, wenn die sich nicht zu dumm anstellten. (Doch, damals, vor ca. 20 Jahren gabe es das.) Leider wendete sich dann die wirtschaftliche Lage einen Monat bevor ich "dran" war derart, daß niemand mehr übernommen werden konnte. Obwohl mein direkter Vorgesetzter sich noch mal ausdrücklich für mich eingesetzt hat, gab es keine Möglichkeit.

Für mich hat sich das dann im Laufe der Zeit als positiv erwiesen, da ich die Chance bekam, noch mal eine neue Ausbildung zu machen, mit der ich heute wesentlich flexibler bin.

(...) Auch ein mündlich abgeschlossener Arbeitsvertrag ist ein gültiger Arbeitsvertrag. Bei Meinungsverschiedenheiten haben es aber Arbeitnehmer und Arbeitgeber schwer, zu beweisen, was tatsächlich vereinbart worden ist. Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, hat der Gesetzgeber jeden Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeitsbedingungen innerhalb eines Monats nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses schriftlich zu bestätigen (§ 2 Nachweisgesetz), wenn kein schriftlicher Arbeitsvertrag abgeschlossen wurde. (...)

http://www.abc-recht.de/ratgeber/arbeit/tipps/muendlich_arbeitsvertrag.php

Auch ein unbefristeter Vertrag ist keine Garantie auf Unkündbarkeit.Jeder Arbeitvertrag kann innerhalb eines Jahres ohne Angabe von Gründen fristgerecht gekündigt werden. Daher ändert sich eigentlich nichts was die Sicherheit des Arbeitsplatzes angeht. Trotzdem würde ich den neuen Chef an die Zusage seines Vorgängers erinnern.

das höre ich hier zum ersten mal. ohne grund kann nicht gekündigt werden, wenn das anders wäre bräuchte es keine unbefristeten arbeitsverträge.

mMn. ist das nicht richtig. es bedarf eines sachlich triftigen grundes für eine arbeitgeberseitige kündigung eines unbefristeten arbeitsvertrages.

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bekomme ich jetzt eine Sperre vom Arbeitsamt?

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Richtig? Was meint Ihr?

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Also..... ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit 20 std. Jedes Jahr bekomme ich eine Befristung mit Sachgrund in Höhe von 10 weiteren std. dazu. (Vertragsende 30.04.) Im letzten Jahr wurde ich während auf eine andere Stelle abgeordnet. Ich hoffe das die Abordung spätestens im Sommer in eine Versetzung umgewandelt wird. Jetzt meine Frage.... da der Sachgrund im Januar für die Befristung weggefallen ist... habe ich jetzt einen unbefristeten 30 std Vertrag ? (Natürlich habe ich die 30 std weitergearbeitet und auch das Gehalt erhalten)

VG

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