Trotz Kündigung Urlaubsgeld behalten

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Da Urlaubsgeld keine gesetzlich vorgeschriebene Leistung ist, gibt es hierzu auch keine gesetzliche Regelung. Ein Anspruch auf Urlaubsgeld kann sich nur aus arbeits- oder ggf. tarifvertraglichen Regelungen oder aus einer Betriebsvereinbarung ergeben. Gleiches gilt dann auch fuer einen Anspruch des Arbeitgebers auf Rueckzahlung.

Du musst also schon in der Vereinbarung nachsehen, aus der sich dein Urlaubgeldanspruch ergibt.

Sollte es hierzu aber ueberhaupt keine Vereinbarung geben und der Arbeitgeber das Urlaubsgeld voellig freiwillig und ohne Vorbehalt gezahlt haben, kann er auch nichts zurueck fordern.

Beim Urlaubsgeld bin ich mir nicht sicher, aber Weihnachtsgelder können vom Arbeitgeber zurückgefordert werden, wenn der Mitarbeiter das Unternehmen bis zum 31.3 des Folgejahres verlässt!

Dementsprechend würde ich mich nicht wundern, wenn es beim Urlaubsgeld nicht auch so eine 3-4 Monats Regelung gäbe ... Aber wie gesagt, Weihnachtsgeld ist mir def. bekannt, urlaubsregelung nur ne Vermutung!

Wenn arbeitsvertraglich nichts anderes geregelt ist, hängt das davon ab, wieviel des Jahresurlaubs Du schon genommen hast. Es gibt dazu ein schon etwas älteres Urteil des BAG von 1999 betreffend anteiliger Rückzahlung.

Falls sich Dein Arbeitsverhältnis nicht nach dem Recht der BRD richtet, gilt das natürlich nicht.

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Vielen Dank für Ihre Antworten!

mfg.

Daniel

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