Trotz Krankmeldung nicht voller Lohn?

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6 Antworten

Eigentlich kann man Krankentage nicht mit Urlaub oder Plusstunden aufrechnen.

Allerdings: Arbeitest du Teilzeit? Mit einem Unregelmässigen Arbeitsplan. Mal heut mal Morgen mal weniger mal mehr stunden?  Dann versuchen einige AG die Krankentage zu umgehen indem sie dich in der Zeit offiziell nicht nicht einplanen und damit steht dir für diese Zeit nichts zu. Ist aber auch nicht rechtens. In dem Fall muss für die Krankentage das berechnet werden, was du ca in der Zeit normalerweise gearbeitet hättest. Allerdings bereinigt. Zurückgesetzt auf die Stunden die im Arbeitsvertrag drinnstehen und ohne Zuschläge wie Nachtzuschlag, Spätzuschlag etc...

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HarlemMOB 31.03.2016, 15:04

Ja, gehe nebenher noch zur Schule. Ein Freund von mir sagte mir dass ich auf dem Plan als krank markiert bin.. Da müssten mir eigentlich meine 12 stunden die woche ausbezahlt werden? Wenn ich nicht krank bin, arbeite ich bis zu 30 Stunden die Woche da der Laden einfach keinen mehr einstellen will und wenn doch, die nach 1-3 wochen wieder weg sind und so jeder richtig viele überstunden hat mittlerweile :D

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berlina76 31.03.2016, 15:10
@HarlemMOB

Deswegen rede ich von einem Bereinigten Lohn. Wieviel stunden stehen im Arbeitstsvertrag. Und wieviel hast du die Wochen davor schon gearbeitet? Es kann sein, das dein AG für den Monat berechnet. 

Bsp: du hast einen 12 Stunden/Woche vereinbart(Vertrag) arbeitest aber 20 Stunden. Gehst vom Monat 2 Wochen Arbeiten und 2 Wochen machst du Krank.

Dann kann dein Chef die Stunden runterbrechen. auf deinen Vertraglich festgelegten Lohn für Monatlich 48 Stunden. 

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um das richtig zu beantworten müsste man wissen was in deinem Vertrag steht zu deiner Bezahlung

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Du hast doch 6 Wochen Lohnfortzahlung da kann nichts abgezogen werden. Spreche mal mit der Firma/Lohnbüro.

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Du hast Anspruch auf Entgelfortzahlung, wenn das Arbeitsverhältnis mindestens vier Wochen ununterbrochen bestanden hat:

Gesetz über die Zahlung des Arbeitsentgelts an Feiertagen und im Krankheitsfall (Entgeltfortzahlungsgesetz)
§ 3 Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

(1) Wird ein

Arbeitnehmer durch Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit an seiner

Arbeitsleistung verhindert, ohne daß ihn ein Verschulden trifft, so hat

er Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den

Arbeitgeber für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit bis zur Dauer von sechs

Wochen. Wird der Arbeitnehmer infolge derselben Krankheit erneut

arbeitsunfähig, so verliert er wegen der erneuten Arbeitsunfähigkeit den

Anspruch nach Satz 1 für einen weiteren Zeitraum von höchstens sechs

Wochen nicht, wenn

1.
er vor der erneuten Arbeitsunfähigkeit mindestens sechs Monate nicht infolge derselben Krankheit arbeitsunfähig war oder
2.
seit Beginn der ersten Arbeitsunfähigkeit infolge derselben Krankheit eine Frist von zwölf Monaten abgelaufen ist.

(2)

Als unverschuldete Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Absatzes 1 gilt auch

eine Arbeitsverhinderung, die infolge einer nicht rechtswidrigen

Sterilisation oder eines nicht rechtswidrigen Abbruchs der

Schwangerschaft eintritt. Dasselbe gilt für einen Abbruch der

Schwangerschaft, wenn die Schwangerschaft innerhalb von zwölf Wochen

nach der Empfängnis durch einen Arzt abgebrochen wird, die schwangere

Frau den Abbruch verlangt und dem Arzt durch eine Bescheinigung

nachgewiesen hat, daß sie sich mindestens drei Tage vor dem Eingriff von

einer anerkannten Beratungsstelle hat beraten lassen.

(3) Der Anspruch nach Absatz 1 entsteht nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses.

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Seit wann arbeitest Du da?

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HarlemMOB 31.03.2016, 14:54

03.11.15

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Messkreisfehler 31.03.2016, 14:54
@HarlemMOB

Dann müsste der Arbeitgeber den Lohn ganz normal ausbezahlen. Frag mal bei euch in der Buchhaltung nach.

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ist ne gute Frage wiso ich würde mim AG reden ist eig nicht ok

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