Trotz Insolvenz weiterbezahlung, geht das?

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Zunächst einmal springt die Arbeitsagentur mit Insolvenzgeld ein, damit die Löhne für eine gewisse Zeit weiterbezahlt werden können. Hierfür gibt es sogar eine eigene Umlagekasse.

In der Zwischenzeit wird ein Insolvenzverwalter (meist ein erfahrener Rechtsanwalt) eingesetzt, in manchen Fällen kann dies sogar in Eigenabwicklung durch das Unternehmen geschehen.

Die Gläubiger müssen ihre Forderungen anmelden.Es wird versucht, für die Firma einen Investor zu finden, der möglichst große Betriebsteile übernimmt und weiterführt. Hierbei muss allerdings auch ein Konzept entwickelt werden, das zumindest besser ist als das bisherigen, das in die Pleite geführt hat.

Häufig können viele Arbeitsplätze gerettet werden, meistens aber nicht alle, und oftmals müssen die Mitarbeiter auch erhebliche Gehaltseinbußen hinnehmen. Aber das kann immer noch besser sein als die Arbeitslosigkeit, gerade bei älteren Arbeitnehmern.

In größeren Pleitefirmen werden oft Auffang- und Qualifizierungsgesellschaften gebildet, die die von der Entlassung betroffenen Mitarbeiter aufnehmen und versuchen, diese für andere Jobs zu qualifizieren.

Manchmal klappt das ganz gut, in manchen Fällen ist aber alles zu spät und die meisten Leute müssen den Gang zur Arbeitsagentur antreten.

Es kommt halt sehr auf den Einzelfall an, auf die Überschuldung der Firma und auf ihre Grundsubstanz und (konkurrenzfähige) Produktpalette.

Dankeschön genau das wollte ich wissen!

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Sparbuch für Kinder (trotz Vater insolvent)?

Hallo an alle,

ich hoffe Ihr könnt mich aufklären. Mein Partner und ich haben zwei gemeinsame Kinder. (Er hat für beide das Sorgerecht). Nun ist es so,dass ich gerne Sparbücher für unsere Kinder eröffnen möchte, auf denen regelmäßig Geld von meinem Gehalt eingezahlt werden soll. Mein Partner befindet sich allerdings in einer Insolvenz und müsste die Sparbücher mit unterschreiben. Könnten diese dann gepfändet werden? (Obwohl ich von meinem Gehalt für meine Kinder spare?)

Vielen Dank für hilfreiche Antworten :-)

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Kann man eine Firma gründen, wenn man in Privat-Insolvenz ist?

Ich bin Arbeitnehmer und möchte nebenberuflich eine Firma gründen. Wie verhält es sich grob in so einem Fall, ist das grundsätzlich möglich...?

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Letzter Gehalt nicht erhalten, Firma Insolvent, Schwarzarbeit

Nabend,

meine Situation schildert sich wie folgt: Ich habe bis zum 01.08.2012 bei einem Subunternehmen gearbeitet, das sich mit Abholung von Firmenpost vertrieb. Zur Zeit bin ich 20 Jahre alt und habe nun seit dem 01.08. eine Ausbildung angefangen, weshalb ich dort nicht weiter arbeiten konnte. Es wurde uns (mir und einem Freund, der dort auch gearbeitet hat) zugesichert, dass wir unseren letzten Gehalt früher bekommen als üblich.

Nun habe ich seitdem weder Geld noch Info's erhalten, was nun Sache ist. Über die Mutter des Arbeitgebers habe ich erfahren, dass er Insolvenz angemeldet hat und auch pünktlich zum 01.08 dort aufgehört hat zu arbeiten.

Bis hierhin würde ich ja noch wissen, was ich tun kann aber jetzt kommts: Trotz der Übermittlung meiner Daten, sprich Personalausweiskopie, Sozialversicherungsnummer, Steuerklasse, etc. hat er mich NICHT angemeldet als Minijober (oder wie man das nennt). Heißt: Ich habe ein halbes Jahr lang illegal gearbeitet, ohne es zu wissen. Meinen Kumpel dagegen hatte er angemeldet, der hat auch Post vom Anwalt bekommen. Ich hingegen nicht.

Auf meine Anrufe reagiert mein ehemaliger Arbeitgeber nicht, seine Mutter tut auch so, als wenns ie nichts weiß, bei dem Unternehmen, bei dem er selbstständig war und nun dort als normaler Mitarbeiter arbeitet, habe ich auch angerufen, jedoch kommt dort auch nichts zurück.

Daher ist für mich nun alles unüberschaubar und Privat Rechtsschutz versichert bin ich auch nicht, habe von sowas doch keinerlei Ahnung ...

Lässt sich da was machen bzw. wo kann man sich (für einen Azubi wie mich) bezahlbare Hilfe holen?

Einen Anwalt kann ich mir nicht leisten ...

Mit freundlichem Gruß

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Es ist immer nur die Rede vom Fachkräftemangel, stimmt das?

Hallo liebes Forum,

bei uns im Studiengang haben wir Personalmanagement und die Proffesorin spricht immer vom Fachkräftemangel.

Aber wir sind mit den Studenten damit nicht einverstanden und konnten sie trotzdem nicht überzeugen, trotz festen Beweisen.

Was haltet ihr davon, gibt es wirklich Fachkräftemangel?

z. B. meine Freundin ist Verkäuferin und hat sich um eine Stelle in der Gaststätte als Bewirtung beworben, da sie das schon viele jahre nebenher macht. Sie wurde abgelehnt aufgrund mangelnder qualifikation, 2 wochen später danach wurde das restaurant geschlossen, weil sie niemanden finden konnten.

Auch die Firma, wo mein Vater arbeitet, haben Geschäftsführer gesucht, allerdings nur studierte leute, leute mit ausbildung wurden strikt abgelehnt. Kurze Zeit ging die Firma insolvenz, weil ein hochschulabsolvent als geschäftsführer eingestellt wurde und keine erfahrung hatte.

Die leute mit ausbildung werden gar nicht mehr berücksichtigt, sondern bekommen nur sehr wenig geld, während hochschulabsolventen bei uns für 15 Euro die stunde nie arbeiten würden, die meisten wollen 25 und mehr pro stunde, was ich für übertrieben halte, weil die meisten nach gymnasiunm zum studieren gekommen sind und 0 erfahrung haben und über 3 jahre nur das klassenzimmer von innen gesehen haben.

Was meint ihr?

Gruß

Marc

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Firma in Insolvenz- Kündigung erhalten trotz Krankmeldung (Krebs)?

Hallo,

vielleicht kann mir ja hier jemand weiter helfen. Folgender Vorfall:

Ein Arbeitnehmer ist seit ca 2-3 Monaten wegen einer schweren Krebserkrankung krankgeschrieben. Die Firma hat jetzt Insolvenz angemeldet. Der Invsolvenz Verwalter hat jetzt eine Kündigung an dieser und einigen anderen Personen geschrieben.

Ist diese rechtens? Gibt es ggf. einen besonderen Kündigungsschutz für Arbeitnehmer die länger Krankgeschrieben ist? Es handelt sich nicht um eine Leitende oder eine speziell qualifizierenden Arbeitnehmer.

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