Trotz Hohlkreuz als Pilot zur Bundeswehr?

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4 Antworten

2 Probleme: 

1) Meine Glaskugel ist eingetrübt. 

2) Du glaubst wirklich, wir GF-Hobby-Fliegerärzte könnten Dir per Ferndiagnose vor dem Computer sitzend eine Einschätzung geben? 

So wird das nichts mit dem Job als Himmelsstürmer. Und dann auch noch, wie bei vielen GF-Fragestellern, die eigene Selbstüberschätzung: Ob Du keine "großartigen Makel" hast oder Deine Augen komplett gesund sind, entscheiden auch nicht wir, sondern die Ärzte bei der Untersuchung auf "Wehrfliegerverwendungsfähigkeit". 

Die Anforderungen der Bundeswehr an Pilotenbewerber kannst Du Dir ja als PDF-Datei herunterladen und im Zweifelsfall auch beim "Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe" mal anfragen. Aber auch die werden sagen: "Bewerben Sie sich, dann sehen wir weiter." 

Bei 2.000 Bewerbern und einer Übernahme von 86 Kandidaten für den fliegerischen Dienst in allen Teilstreitkräften und davon 24 für den Job des Jetpiloten sind Deine Chancen extrem gering, denn es gibt genug Bewerber ohne Einschränkungen. 

Viel erschreckender ist aber die Tatsache, dass Du, wie viele GF-Fragesteller zum Thema "Jetpilot" auch, nicht in der Lage bist, Dir Informationen von der Stelle zu besorgen, die jeden Tag mit so blauäugigen Möchtegern-Piloten zu tun hat. 

Bei der Bw nennt man das "Zurechtfinden in unbekanntem Gelände" und das kann man auch im übertragenen Sinne sagen. 

Was eigentlich für jede Berufswahl gilt, gilt auch für die Bw: Sich beim Arbeitgeber über die Voraussetzungen informieren, schauen, wo es passt und wo man Defizite hat. Dann die Stärken aus- und die Schwächen abbauen. 

Sollte ich als Steuerzahler wirklich Geld in Deine Ausbildung investieren und Dir irgendwann einmal ein 85 Mio. Euro teures, bewaffnetes Dienstfahrzeug (und mein Leben) anvertrauen? Das muss ich bei einer Kaffeepause noch einmal überlegen. 

Willst Du nicht doch lieber zur Polizeihundertschaft gehen oder mit Deiner Fastfreundin schreiben, egal, ob mit oder ohne Herzchen? 

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Als Luftfahrzeugführer, bzw. Kampfflugzeugführer ist man nicht unerheblichen G-Belastungen ausgesetzt. Da ist auch ein gesunder Rücken unabdingbar.

Letzten Endes kann dir das jedoch nur der Amtsarzt zweifelsfrei beantworten, ich würde mir allerdings keine allzu großen Hoffnungen machen.

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Das solltest du mitdem Arzt besprechen ich hab eine verkrümmt E Wirbel Säule und bin zur Physiotherapie gegangen die Armee wird das jedoch nicht gut finden

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Wenn ich mir Deine anderen Beiträge hier bei GuteFrage ansehe, bekomme ich den Eindruck, Du wärst lieber FW190 - Pilot bei der Reichswehr als bei der Bundeswehr.

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