Trotz festgelegter Arbeitszeit plötzlich schichtarbeit

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Kann ich mich dagegen wehren ??? (

Wehren kannst Du Dich schon aber wie** Maximilian112** schon schreibt, ob das was bringt?

Wenn es einen Betriebsrat gibt, kann man sich an diesen wenden. Der BR hat ein Mitspracherecht bei der Lage der Arbeitszeit und bei Schichtplänen.

Gibt es keinen BR und Du lehnst die Arbeitszeiten ab, kann der AG Dir eine Änderungskündigung aussprechen. Da gibt es dann mehrere Möglichkeiten:

  1. Du nimmst doch an und arbeitest zu den neuen Bedingungen (Schicht)

  2. Du lehnst ab, was einer Kündigung gleichkommt gegen die Du innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage erheben musst.

  3. Du nimmst unter Vorbehalt an und reichst innerhalb von drei Wochen Klage beim Arbeitsgericht ein. Das hat den Vorteil, dass Du auf jeden Fall den Arbeitsplatz behältst, egal wie es ausgeht. Wenn der Arbeitsrichter Dir Recht gibt, kannst Du zu den alten Arbeitsbedingungen (feste Arbeitszeit) weiterarbeiten. Andernfalls musst Du eben Schichtarbeit leisten.

Die Klage beim Arbeitsgericht ist übrigens kostenlos und kann bei der Rechtsantragstelle eingereicht werden. Bei der Klageformulierung wird Dir dort auch geholfen.

Kündigungsschutzklage kann man einreichen, wenn der Betrieb in der Regel mehr als 10 Vollzeitkräfte beschäftigt.

Vielen Dank für die Antwort , habe vergessen zu erwähnen das es keinen Betriebsrat bei uns gibt- deshalb geht da nichts. Habe aber jetzt einiges neues erfahren.

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Verträge sind einzuhalten. Das als Grundsatz.

Allerdings wirst Du vermutlich eine Änderungskündigung bekommen. Heißt also einen Arbeitsvertrag mit Schichtvereinbarung oder als Alternative eine Kündigung.

Inwieweit Du Dich erfolgreich gegen diese Kündigung wehren kannst ist mir nicht bekannt.

Ein Betriebsrat wäre ein Ansprechpartner.

Herzlichen Dank für die Antwort , das war auch mein Gedanke -Leider haben wir keinen Betriebsrat.

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Nun hätte ich laut dem Dienstplan aufgrund der Schichten Montag und Dienstag frei, aber an diesem Tagen habe ich BU beantragt, da dort Unterricht ist.

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In meinem Arbeitsvertrag heißt es unter dem "§3 Arbeitszeit":

  1. die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt zurzeit 40 Stunden ohne Pause.
  2. Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit und der Pausen richten sich nach der Hausordnung der Firma X.
  3. Die Mitarbeiter/in erklärt sich ausdrücklich bereit, auch über die vereinbarten Arbeitszeiten hinaus Mehrarbeitsstunden zu leisten sowie im Wechselschichtbetrieb(Tag- und Nachtschichten) zu arbeiten.
  4. Eine mögliche betriebliche Anordnung von Überstunden erfolgt ohne Rechtspflicht und begründet keine künftigen Ansprüche des Arbeitnehmers auf Erbringung von Überstunden.

In der Hausordnung heißt es desweiteren zu den Arbeitszeiten:

07.00 Uhr - 15.30 Uhr Normalschicht, Pause: 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr

05.30 Uhr - 14.00 Uhr Frühschicht, Pause: 10.30 Uhr bis 11.00 Uhr

13.30 Uhr - 22.00 Uhr Spätschicht, Pause: 18.30 Uhr bis 19.00 Uhr

21.30 Uhr - 06.00 Uhr Nachtschicht, Pause: 02.30 Uhr bis 03.00 Uhr

6.30 Uhr - 17.00 Uhr Verwaltung, Pause: 12.30 bis 13.00 Uhr

Alle Pausen müssen ab- und angestempelt werden. Bei Einteilung in Schichten erfolgt 15min. vor Arbeitsbeginn der Schichtwechsel. Gegebenenfalls können geänderte Zeitfenster mit der Betriebsleitung definiert werden.


Nun ist die Sache wie folgt: Ich arbeite erst seit mitte letzten Jahres in der Firma und wurde nie auf die Aushänge hingewiesen. Desweiteren habe ich erst am 7. Februar von dem Aushang Kenntnis genommen(erstmals gesehen). Warum so spät gesehen? Nunja ich war vom 31. Januar bis zum 4. Februar Krankgeschrieben. Am 10. Februar kam mein Arbeitgeber auf mich zu und fragte mich ob ich am 11. Februar denn kommen würde und ich antwortete Ihm mit dem Verweis auf meinem Arbeitsvertrag das ich dazu nicht verpflichtet sei und ich außerdem schon einen Termin an besagten Samstag hätte. Nun wurde ich heute am 15. Februar erneut gefragt ob ich am Samstag (18. Februar) kommen würde. Erneut vertröstete ich Ihn da ich auch für diesen Samstag einen Termin habe. Daraufhin wurde mir ein Brief übergeben in welchem geschrieben stand:

"Sehr geehrter Herr (ich),

wir nehmen Bezug auf unseren Aushang vom 27.01.17 und weisen Sie hiermit an, am Samstag, 18.02.17 von 6.00 Uhr - 14.00 Uhr zu arbeiten.

Falls Sie nicht kommen, sehen wir dies als Arbeitsverweigerung."

Das heißt mein Arbeitgeber hätte somit einen gerechtfertigten Grund mir zu kündigen.

Sehr viel Text(tut mir Leid). Nun meine Frage: Muss ich an diesem Samstag erscheinen? Falls ich nicht erscheine, ist dies dann wirklich eine "Arbeitsverweigerung"?

würde eigentlich noch ausführlicher werden, jedoch max. 3000 Zeichen

Vielen Dank im voraus

Liebe Grüße

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Tägliches Arbeitszeit-Maximum bei Teilzeit?

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Ich jobbe zur Zeit als Teilzeitkraft im Verkauf. Nicht selten kommt es vor, dass ich, abgesehen von vielen Überstunden, teilweise mehrmals die Woche (abzgl. Pause) 8,5 bzw. 9,25 Stunden Schichten habe.

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Sind solche Schichten in meinem Falle und in Betracht auf das ArbZG also überhaupt rechtens und muss ich mir diese weiterhin gefallen lassen?

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