Trotz Depressionen in eine WG ziehen?

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Das Ergebnis besteht aus 9 Abstimmungen

Ja 88%
Nein 11%

8 Antworten

Ja

Ich finde, das ist eine gute Idee :) Ich selbst wohne auch in einer WG, habe Depressionen und Magersucht. Meine Mitbewohner wissen Bescheid und gehen ganz toll damit um :) Mir ist bewusst, dass ich mit meiner Krankheit manchmal eine echte Zumutung für sie bin und es nicht leicht ist mit mir. Wir lösen das, indem wir sehr offen darüber kommunizieren und auch es auch mal "mit einem Augenzwinkern betrachten". Ich habe aber auch das Glück, dass ich meine Mitbewohner zumindest teilweise vorher schon kannte, weil ich vor einigen Jahren schonmal mit ihnen zusammen gewohnt habe und wir Freunde geworden sind.

Bei der Vorstellung würde ich es an deiner Stelle nicht gleich sagen. Erstens läufst du damit Gefahr, dich selbst ins Aus zu befördern, wie du ja schon befürchtest. Zweitens ist das auch einfach viel zu intim für so ein erstes Kennenlernen. Das würde man bei anderen Erkrankungen ja auch nicht machen, auch wenn's ne lustige Vorstellung ist ;) "Hallo, ich heiße soundso und hab da so'n Furunkel.." :D

Nur Mut und viel Erfolg! curium

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Ja

Ja. Wahrscheinlich hilft es Dir sogar, wenn Du nicht immer alleine zu Hause bist. Aber auf jeden Fall bei den Gesprächen mit den neuen Mitbewohnern absolut ehrlich sein. Eine Gemeinschaft (ob Familie oder WG) kann nur gut funktionieren wenn alle ehrlich sind.

Es könnte sein, dass es dadurch ein wenig länger dauert die richtige WG zu finden. Wenn Du dann Absagen bekommst sei nicht enttäuscht, sondern denk Dir einfach: "Okay, das waren nicht die richtigen Mitbewohner für mich" Die sollen doch auch die faiere Chance haben zu entscheiden wen sie bei sich einziehen lassen, oder? ABER: wenn Du dann eine findest, dann eine in die du super hineinpasst und wo Du gut aufgehoben bist :-) Und mit den richtigen Freunden an Deiner Seite wird es Dir hoffentlich bald wieder besser gehen.

Übrigens: Das mit der Wohnanlage in der Du dich nicht wohlfühlst ist NICHT nebensächlich! Auch gesunde Menschen können darunter leiden wenn Sie wo wohnen wo sie sich nicht geborgen und wohl fühlen!!!!!!!!

Gute Besserung und viel Glück bei der Suche nach dem Ort wo es Dir gut geht!!! :-)

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Ja

Das kann für Dich besser sein als zu Hause, den Anderen aber Bescheid sagen damit sie dich in Ruhe lassen. Aber sicher nicht beim Vorstellen! Rückfälle sind immer möglich. Sie dauern aber nicht so lange mit Medikamenten .

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Kommt auf die art der depr. An. Kann schon sehr schwierig sein für andere damit umzugehn.(sprech aus erfahrung). Dennoch tun dir andere menschen gut. Doch bevor sie dich als launisch od wer weiss was abstempeln und dich dann womöglich darum meiden, würd ich ihnen vorher sagen was mit dir los ist. Alle werden es viell nicht akzeptieren, aber es gibt auch andere die verständnis haben. Versuch es einfach. Viel glück

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Ja

Zieh einfach in die wg ein und du wirst schon sehen wie es wird. Viel glück

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Nein

Ich bin zwar schon lange aus dem Alter raus, wo man in einer WG gewohnt hat.

Aber wenn ich mir vorstelle, nach einigen Stunden an der Uni dann noch eine depressive Mitbewohnerin ertragen zu müssen, könnte es sein, dass ich vielleicht etwas ungehalten reagieren könnte.

Allerdings kann so ein Zusammenwohnen auch eine Chance für dich sein, denn Alleinsein kann ja auch depressiv machen.

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Ja

auf jedefall mit der diagnose, das tut doch gut wenn man dann noch leute um sich weis

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Ja

wenn es da leute gibt, die das tolerieren und dir helfen können ist das genau das richtige für dich! ;)

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