Trotz all dem was wir jetzt über Diesel wissen halten die Autobauer noch immer an neuen Diesel fest?

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7 Antworten

Was haben wir den über den Diesel in letzter Zeit an neuen Erkenntnissen gewonnen?

Eigentlich nur, das manche Autohersteller eine Motorsoftware integriert hatten, die eine Verbrauchsprüfstandsituation erkennen konnte, was aber verboten ist und das eine überschaubare Anzahl deutscher Städte Probleme haben, den von der EU verordneten Stickoxidgrenzwert einzuhalten.

Das was daraus folgte ist im ersten Fall eine extreme wirtschaftliche Sanktionierung der betroffenen Hersteller (allen voran VW). Im zweiten Fall ist die Folge, das (soweit ich weiß) ein neues Gesetz erlassen wurde, wodurch die Euro 6 Abgasnorm eingehalten werden muss, damit ein Auto neu zugelassen werden kann und das (freiwillige) Angebot der Hersteller bereits zugelassene Euro 5 Dieselmotoren auf Euro 6 nachzurüsten.

Mehr Erkentnisse haben wir in den letzten Jahren nicht gewonnen.

Womöglich bist du auf den Hype reingefallen, der aktuell um Dieselmotoren besteht. 

Falls dem so ist, kann ich dich gleich beruhigen. Dieselautos sind nach wie vor nicht die Inkarnation des absolut umweltverschmutzendem Bösen. Das kommt in den Medien zuweilen falsch rüber.

Ein Diesel hat auch nach wie vor Eigenschaften (wie Drehmomentverlauf und Kraftstoffverbrauch) die ihn für den Alltag besser als einen Benziner machen. 

Und zuguter letzt: Der Wunsch nach mobiler Unabhängigkeit ist weiterhin groß. Zusammen mit den teils besseren Eigenschaften im Vergleich zu einem Benziner, kaufen immer noch genügend Menschen ein Auto mit Dieselmotor. Da kann man der Autoindustrie keine Schuld zuweisen. Die Autoindustrie baut nur das, was nachgefragt wird.

Grüße 

eben nicht, die Autoindustrie baut dass womit sie den besten Gewinn erwirtschaften kann wenn sie es uns nur vormacht wie gut ihre Produkte sind. Da braucht man Schummelsoftware und vieles mehr

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Naja, wenn nun Keiner mehr einen Diesel kaufen würde würde auch Keiner mehr Einen produzieren.

Aber es gibt genug Leute die die Vorteile eines Diesels schätzen gelernt haben, darauf nicht verzichten wollen und weiterhin Diesel wollen.

Daran ändert auch Stammtischgeschwafel einiger Neider nichts die nun Etwas gefunden haben worüber sie sich bezüglich des Diesels das Maul zerreissen können.

Wer in einer Stadt lebt macht noch zusätzlich Stimmung gegen Diesel wenn er darauf reingefallen ist zu glauben dass die Diesel für die schlechte Luft verantwortlich sind. Aber auch das bewirkt nicht viel, nur dass eben viel Zeit rausgeschindet wird ware Ursachen unter den Tisch zu kehren und schrittweise den Dieseln den schwarzen Peter zuzuschieben.

wird trotzdem bald kommen, das Verbot von Diesel in der Stadt. Dabei kostet ein Filter nur um 1000 Euro, mal ein Modell kleiner gekauft und schon hat man den

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@seppmatt

Sag ich ja, die Luftbelastung wird nicht besser werden und schrittweise verbietet man Diesel. Um möglichst viel Zeit rauszuschlagen schrittweise.

Dieser Filter ist längst überholt, jetzt macht man mit Stickoxyden rum.

Diese Profitgier die Du hier überall anprangerst ist übrigens gar nicht in der Wirtschaft (Autohersteller) zu finden sondern in den Stadtverwaltungen!

Ich wohne/lebe im Großraum Stuttgart und bekomme da mit was so am Bahnhof passiert. Da wären durchaus so einige Entscheidungen möglich gewesen die Luftverbessernd wären aber eben nicht so einen hohen Profit gebracht hätten.

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@machhehniker

Es ist erschreckend wie leichtsinnig mit unserer Gesundheit umgegangen wird

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@seppmatt

Deshalb sage ich immer dass ich nie in einer Großstadt wohnen würde und dafür auch noch die unverschämt hohen Wohnkosten zahlen würde!

Die Stadt an sich ist ein Model aus dem Mittelalter das eigentlich längst überholt und völlig veraltet ist, nur halten noch genügend Leute an diesem Schwachsinn fest.

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Was denkst du denn was geschehen würde, wenn vom heutigen Tag an die Autobauer absolut auf die Produktion von Dieselfahrzeugen verzichten würden?

Solange die neuen Technologien noch nicht serienreif umgesetzt werden können, ist man als Produzent eben praktisch gezwungen, die aktuelle Situation zumindest soweit fortzuführen, bis komplett auf andere Antriebe umgestellt werden kann.

Da ist der Gesetzgeber lenkend gefragt

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Du kannst doch nicht einfach so einen kompletten Industriezweig schließen und die Mitarbeiter entlassen und die Maschinen und die bereits produzierten Teile wegschmeißen! 

Es laufen ja auch Verträge mit Zulieferern. Soll man jetzt dem Hersteller von z.B. den Tanks sagen: "Wir haben zwar einen Vertrag bis 2023 über 2.000.000 Tanks für unsere Fahrzeuge, aber der Sepp hat moralische Bedenken, deswegen bestellen wir nicht mehr!"?

Wenn es so leicht wäre, hätte es schon längst ein innovativer Hersteller getan. Das ist aber nicht passiert, also scheint das ein komplizierter Prozess zu sein.

heute sind es Gewinne die alles andere unwichtig erscheinen lassen, und wir stehen da als die Kühe die gemolken werden, und wenn wir erkranken? Dann werden wir für die Unternehmen die mit Krankenhäusern usw Gewinne machen wieder interessant!

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@seppmatt

Die Gewinne werden ja auch in mehr Personal oder z.B. neue Unternehmensbereiche investiert. Und das schafft Arbeitsplätze.

Ich arbeite lieber für einen gewinnbringenden Konzern. Da weiß ich auch, dass meine Zukunft sicherer ist und Karrieremöglichkeiten da sind die eine Gehaltserhöhung mit sich bringen.

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@AlexausBue

Umweltschutz würde keine Arbeitsplätze kosten, im Gegenteil mehr bringen

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Ein anderer Ansatz:

Kaffeemaschinen mit Pads, Tabs oder wie auch immer man die Dinger nennt.

Der Preis des Kaffees ist um ein Vielfaches höher als bei Pulverkaffee oder Kaffeevollautomaten.

Die Umweltbelastung ist katastrophal.

Trotzdem boomt das Geschäft und weder die Kunden hören auf diesen Kaffee zu kaufen, noch hören die Hersteller auf, diesen Kaffee zu produzieren.

Am Ende ist das nichts anderes als mit Dieselfahrzeugen.

Und genauso kann man beim Rauchen (und ganz neu: Dampfen) argumentieren, keine Höchstgeschwindigkeiten auf Autobahnen, Massentierhaltung, Kreuzfahrtschiffen, ...

Der logische, gesunde, preisgünstige Weg ist nicht einfach so umzusetzen, nur weil er objektiv am besten erscheint. Da hängt viel mehr dran als die bloße Erkenntnis, dass eine Umstellung Sinn macht.

Deshalb brauchen wir eine Regierung die an eine solche Zukunft denkt, und nicht nur an Aktionäre und Banker

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Da es keine Alternative gibt, ist es einfach so eine Frage zu stellen und zu hetzen. Komm mit jetzt nicht mit Elektroauto. Die machen did Umwelt viel mehr kaputt.

wie leicht man es der Industrie macht in Deutschland uns zu betuppen und dafür hohe Gewinne einzufahren

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Das Problem ist die Alternative. Es gibt keine

doch, weniger Gewinne, keine Schummelsoftware und sich vorbereiten auf die Zukunft, sonst Verbote für Innenstädte

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@seppmatt

Stichwort "weniger Gewinne" möchte ich dass Du bitte folgende Frage beantwortest:

Verzichtest Du gerne von jetzt an auf 250€ deines Monatsgehaltes?

Ja oder Nein? 

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Das ist aber keine Alternative zu dem Diesel Motor. Die Technik ist noch nicht so weit dass alles durch elektro ersetzt werden kann. Der Diesel wird in vielen Bereichen noch gebracht

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@Lukas9915

es gibt schon seit langem Filter, aus Deutschland, sind den Autobauern mit 1000 Euro aber zu teuer

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