Trotz krankmeldung sperre?

6 Antworten

Wenn dir der Arzt attestiert,das du körperlich oder geistig nicht mehr in der Lage bist,deine Ausbildung fortzusetzen,dann darf dir eine Eigenkündigung oder ein Aufhebungsvertrag nicht negativ angelastet werden !

Es darf dir dann normalerweise keine Sperre oder Sanktion drohen,aber bevor du das machst,würde ich mir das erst schriftlich vom behandelnden Arzt bescheinigen lassen und das mit dem Amt abklären.

Ein Aufhebungsvertrag führt regelmäßig zu einer Sperrzeit, da man die Arbeitslosigkeit selbst verursacht hat; aus wichtigen Gründen kann man davon absehen.

Ob in Deinem Fall ein wichtiger Grund vorliegt (das ist wahrscheinlich), sollte unbedingt VOR der Kündigung mit der Arbeitsagentur abgeklärt werden.

Hier wird dann auch geklärt, welche Nachweise bzgl. der Erkrankung die Arbeitsagentur benötigt.

Dir ist schon bewusst, welche Bedeutung das Wort regelmäßig in der Rechtsprechung hat?

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das problem ist meine sachberaterin ist eine woche nicht da und die stelle fachwerk will das ich dies so schnell wie möglich unterschreibe und bin zur zeit echt verzweifelt

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@baykalli08

Es gibt eine Vertretung und auch einen Vorgesetzten...

Man sollte hier kein Risiko eingehen...und schon gar nicht brauchst Du Dich drängen lassen...Du bist nicht verpflichtet zu kündigen - wenn der ArbG kündigt - umso besser...dann ist evtl. noch eine Abfindung drin- und auf keinen Fall eine Sperrzeit...

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@DerSchopenhauer

"Du bist nicht verpflichtet zu kündigen"

soll heißen

"Du bist nicht verpflichtet einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben"

Laß den Arbeitgeber doch kündigen...durch den Aufhebungsvertrag möchten sich ArbG oft gerne Abfindungen ersparen...

Wenn der Vertrag einmal von Dir unterschrieben ist, dann hast Du alle Ansprüche aufgegeben.

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@DerSchopenhauer

mein arbeitgeber ist fachwerk so art wie arbeitsamt man wird dahin geschickt und gefördert für eine ausbildung aber man sagt mir seit tagen es gäbe nur diese aufhebungsvertrag und nix anderes

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@baykalli08

Dann ist hier erst recht vorher mit der Arbeitsagentur zu sprechen...

Es ist ja eine geförderte Maßnahme...

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mit dem Aufhebungsvertrag verursachst du deine "Arbeitslosigkeit" und das zählt für das Amt. Die Hintergründe sind denen egal. Wenn diese Ausbildung vom Arbeitsamt gefördert wird könntest du unter Umständen auch och damit rechnen das du die Kosten dafür ebenfalls übernehmen musst.

Schwachsinn !

Wenn der behandelnde Arzt attestiert,das durch körperliche oder geistige Beeinträchtigungen die Fortführung der Ausbildung unmöglich ist,dann gibt es weder eine Sperre oder Sanktion,noch muss irgend etwas zurück gezahlt werden.

Das sollte dann allerdings vor einer Kündigung mit dem Amt und dem Attest oder Befund des Arztes abgeklärt werden.

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@isomatte

Ein Krankschreibung ist kein Attest zur Arbeitsunfähigkeit für diese Arbeitstelle.

er ist lediglich krankgeschrieben und das ist kein Grund eine Aufhebungsvertrag unterschreiben zu müssen. Kranksein bedeutet nicht arbeitsunfähig für die Tätigkeit. Und dieser Punkt ist nicht geklärt. Wäre oder wird der geklärt so wird der MD des Arbeitsamtes eine Untersuchung verlangen/durchführen. Erst dieses Ergebnis wäre dann ein Fakt. Dem vorgesetzt; das er für diese Ausbildung nicht geeignet wäre unterliegt somit nicht in der Verantwortung des Lehrlings sondern den medidzinischen Diensten des Arbeitsamtes. Somit kann er keinen Aufhebungvertrag unterschreiben das er ja nur lediglich krankgeschrieben ist und wird.

Das ist kein wichtiger Grund den Vertrag aufzuheben. Hier ist der richtige Weg abzuwarten wie lange die Krankschreibung fortgesetzt wird und dann wird eine Kontrolle von Amtswegen eingeleitet. Eine Krankschreibung ist und bleibt kein wichtiger Grund um zu kündigen für den Kranken. Hierzu hat der Arbeitgeber seine eigenen Instrument um zu kündigen.

Der Abschluss eines Aufhebungsvertrages kann in Deutschland für einen Arbeitnehmer nachteilige sozialrechtliche Folgen haben, wenn er anschließend auf Arbeitslosengeld oder auf Arbeitslosengeld II angewiesen ist. . Sperrzeit beim Arbeitslosengeld und Verringerung der Anspruchsdauer[Bearbeiten] Wer einen Aufhebungsvertrag schließt, wirkt – wie bei einer eigenen Kündigung – an der Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit und verursacht dadurch seine Beschäftigungslosigkeit. Hat der Arbeitnehmer dafür keinen wichtigen Grund, kommt es nach § 159 Abs. 1 Nr. 1 SGB III beim Arbeitslosengeld zu einer in der Regel zwölfwöchigen Sperrzeit wegen Arbeitsaufgabe.<

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@Auchdazu

Habe ich etwas von einer Krankschreibung geschrieben,ich denke nicht ?

Es muss natürlich ein Attest bzw.ein Befund beigebracht werden und etwas anderes habe ich nicht geschrieben.

Dann mach dich mal schlau und Google etwas nach,dann wirst du es irgendwann finden,das man bei einem Aufhebungsvertrag oder einer Eigenkündigung,die auf Grund von körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen erfolgt ist und von einem Arzt nachweislich belegt sind,mit keiner Sperre oder Sanktion zu rechnen hat.

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@isomatte

Hier geht es aber lediglich darum das er zu einem Aufhebungsvertrag genötigt wird. Und zum derzeitigen Stand kann er den nicht unterschreiben ohne Folgen.

Der einzig richtige und sichere Weg wäre sich beim Amt für den MD bzw. beim Vermittler vorstellig zu werden und dann überprüfen zu lassen das er nicht für diese Ausbildung gesundheitlich in der Lage ist. Dies unter Vorlage des Attests vom Facharzt,wenn der überhaupt ein solches ausstellt. Zum jetzigen Zeitpunkt wo er den Vertrag unterschreiben soll reicht das Attest der Sitzungsfortführung nicht.

aber auch wirklich wenn man seit 6 wochen eine k.meldung vom psychotherapeuten hat und diese therpie auch nicht abbrechen soll<

Er soll den Aufhebungvertrag nicht unterschreiben weil er zum jetzigen Zeitpunkt keinen wichtigen Grund hat. Was in 14 Tagen oder drei Wochen ist oder sein kann erfährt er ja hier jetzt.

Und wenn er selbst der Ansicht ist der er die Lehre gesundheitlich nicht schaffen kann dann müsste er beim Amt vorsprechen und dem Vermittler dies mitteilen. Ich habe bis heute nicht erlebt das ein Befund oder Bericht vom Haus- oder Facharzt dem med. Dienst eines Amtes vorgezogen worden ist.

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