Trommelfell Verletzung zu Taubheit?

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1 Antwort

Die Therapie richtet sich danach, wie groß die Trommelfell-Verletzung ist. In der Regel heilen kleine schlitzförmige Risse im Trommelfell innerhalb weniger Tage von selbst und bedürfen keiner weiteren Behandlung.

Ist das Ohr mit Fremdkörpern oder Wasser in Kontakt gekommen, verordnet der Arzt eventuell ein Antibiotikum, um einer bakteriellen Infektion vorzubeugen. In der Heilungsphase ist es besonders wichtig, das Ohr trocken und sauber zu halten. Beim Duschen sollte der Gehörgang mit Creme-Watte verschlossen werden. Die meisten Trommelfellperforationen heilen innerhalb von etwa vier Wochen vollständig ab.

Perforationen, die nach vier bis sechs Wochen keine Heilungstendenz zeigen, erfordern einen operativen Eingriff. Ziel der Therapie ist es, die ursprüngliche Form des Trommelfells wiederherzustellen und gegebenenfalls auch die Schallweiterleitung im Ohr und somit die Hörfähigkeit wieder zu verbessern.

Suche also am besten einen Arzt auf, um sicher zu gehen, das keine bleibenden Schäden davon getragen werden. Da du wenig Informationen bereitstellst kann man deinen Zustand auch schlecht beurteilen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Mit freundlichen Grüßen,

Kolja

Ich habe Vor zwei Tagen wattestäbchen benutzt und seit dem haben ich druck in meinen Ohr. Am Nachts höre ich irgendwelche wellenförmige Geräusche manchmal auch durchgehend. Und wenn ich mich auf die Seite lege fühle ich mich besser. Und danke nochmal für deine Antwort.

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@Alano223

Ich kann nicht beurteilen ob du einen Trommelfellriss hast oder nur eine leichtere Verletzung, aber ich würde dich gerne auf den folgenden Artikel verweisen, denn die mögliche Folge nach der Benutzung von Wattestäbchen wird hier bereits in der Einleitung angesprochen und auch der von dir erwähnte Tinnitus wird erwähnt. https://www.rtl.de/cms/trommelfellriss-und-ploetzlich-pfeift-das-ohr-4041921.html

Der Artikel beantwortet dir auch deine Frage, das im schlimmsten Fall ein Trommelfellriss zur Taubheit führen kann.

Um sicher zugehen, am besten den HNO-Arzt aufsuchen.

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