Trombosengefahr entfernen?

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4 Antworten

Also gleich vorweg, ich bin KEIN Arzt und habe abgesehen von den "Grundkursen" bei der Bundeswehr keine medizinische Ausbildung, weswegen das was ich schreibe nur auf MEINE persönliche Erfahrung beruht. 

Trombose sind quasi Verstopfungen in den Venen und Arterien die entstehen, wenn man sich nicht genügend bewegt. 

Als ich einen doppelten Bänderriss im Sprunggelenk hatte, musste ich mir auch Trombosespritzen geben, und mir wurde Bettruhe verordnet. 

Wie man aber so mit ~ 23 ist, hatte man darauf so gar keinen Bock, weswegen ich glaube nach 3-4 Wochen keine Spritzen mehr nahm, und eben dann fast täglich unterwegs war. 

Geschadet hat es mir nicht. 


Das ist eben aber nur meine persönliche Erfahrung. Und ich will hier niemanden animieren den ärztlichen Anweisungen nicht Folge zu leisten. 

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Thrombose entsteht mal ganz plump gesagt durch die fehlende Bewegung! Somit kann es zu "Stau" in den Adern kommen!

Und nein, die Gefahr ist nicht behoben wenn du den Gips abmachen würdest (was eine dämliche Idee wäre wenn er noch 8 Wochen sein soll!)

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Kommentar von Fraagiinator
06.08.2016, 23:03

Also wenn ich mich genügend bewege dämme ich es ein?

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Unser Gefäßsystem hat zwei Leitungen. Die Arterien bringen sauerstoffreiches Blut in die Füße (und woanders hin, aber halten wird das mal einfach). Dort findet dann der Gasaustausch statt.

Die Venen bringen dann das sauerstoffarme Blut wieder zur Lunge und zum Herzen.

Die Arterien haben in ihrer Gefäßwand eine Muskelschicht, die das Blut rhythmisch vorantreibt. Der Fluss ist also immer da.

Die Venen haben diese Muskelschicht nicht. Die Pumpbewegung zurück zum Herzen wird durch die Muskelpumpe gewährleistet. Bei Gehen spannen wir rtythmisch die Wadenmuskulatur an und pumpen unser Blut damit hoch. Da wir ja zwischendurch immer mal lockerlassen, verhindern Venenklappen eine Rückfluss nach unten. Sie schließen sich, wenn das Blut die Richtung wechselt.

Hier können sich dann schnell Verwirbelungen bilden. Die Gefäße können etwas aussacken. Dann bilden sich möglicherweise kleine Blutgerinsel, Thromben. Wenn die sich dann lösen und mit dem Strom nach oben gehen, verstopfen sie kleinste Gefäße. Das kann dann auch mal lebensbedrohlich werden.

Da du durch den Gips nicht richtig laufen kannst, deine Muskelpumpe also nicht richtig einsetzen kannst, ist der Rückfluss nicht gegeben. Um zu vermeiden, daß sich diese Thromben bilden, beeinflusst man die Fließeigenschaft mit einem Medikament.

Die Piekser sind definitiv das kleinere Übel.

Gruß S.

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Du hast die Spritzen nicht umsonst verordnet bekommen und lasse den Blödsinn bleiben, den Gips einfach selber wegzumachen.

Der Gips hat nichts mit deinen Venen zu tun, hier kannst du lesen was eine Thrombose ist

http://www.apotheken-umschau.de/thrombose

Solche Spritzen bekommt man auch nach einer Operation.

Lasse dir das vom Arzt nochmal genau erklären.

So schlimm sind die Spritzen nicht. Du nimmst am Oberschenkel etwas Haut zwischen Daumen und Zeigefinger, drückst die etwas zusammen und da setzt du die Spritze an. Dann tut es nicht so weh.

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Kommentar von Sirius66
06.08.2016, 23:17

Der Gips hat sehr wohl was mit den Venen zu tun. Denn es hat was mit IMMOBILITÄT zu tun. Warum die besteht, spielt gar keine Rolle. Mal ist es eine OP, mal ein Gips, hin und wieder sogar eine Lähmung.

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