Trocknet Henna die Haare aus?

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2 Antworten

Hab ich bis vor kurzem auch noch gedacht, so kann man sich täuschen...
Da Henna hier in Deutschland als ein Haarfärbemittel gilt, darf und wird den meisten auf dem Markt befindlichen Hennaprodukten entweder synthetische Farbstoffe oder sogenannte Beizen (Farbverstärker wie das Natriumpikramat, (engl. sodium picramate) eine aromatische Nitroamino-Verbindung, die das Erbgut schädigen kann) zugesetzt, um eine schnelle und sichere Färbung zu gewährleisten. Diese sind für die allergieauslösende Wirkung der Produkte verantwortlich. Der Hennafarbstoff Lawson selbst ist kein Sensibilisator. Sowohl tierexperimentelle Untersuchungen zur Bestimmung des Sensibilisierungsvermögens als auch Tests am Menschen verliefen mit dem reinen Farbstoff negativ.[8] Besondere Vorsicht ist bei angeblich „schwarzfärbendem Henna“ geboten. Solche Mischungen können die chemische Farbsubstanz PPD (Phenylendiamin) enthalten, die schwere allergische Reaktionen auslösen und zu irreparablen Hautschäden führen kann.

Grundsätzlich: Naturprodukte können auch Allergien hervor rufen (Erdbeeren,Erdnüsse) also auch Naturfarben. Wenn ich ein Markenpräparat verwende sind chemische Stoffe aufgeführt. Durch Naturfarben, die eine adstringierende Wirkung haben, können die Haare etwas Verspröden. Gleichzeitig werden sie aber stabiler. Das Verspröden kann man mit geeigneten Kuren lösen.

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