Trocken Alkoholiker gefragt?

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2 Antworten

Sehr schön, was lupoklick geschrieben hat. Aber doch lieber erst gar nicht süchtig nach . . . .  werden, egal, mit was die Punkte gefüllt werden (Nikotin, Kaffe, Spiel, etc. etc. )

Alkoholkrank ist eine ganz schlimme Krankheit, man bekommt sie beinahe unbemerkt und sie los zu werden bedeutet extreme Kräfte, die die wenigsten aufbringen. Es heisst nämlich überhaupt gar nie mehr im Leben irgend einen Tropfen Alkohol zu spüren. Nicht im Mundwasser, nicht in der Praline, nicht im Hustensaft, vom Glas reden wir doch schon gar nicht, vom Wein, Bier oder gar dem Klaren.
Wie werde ich nicht Alkoholkrank? Die Regelmässigkeit machts. Egal wie viel oder wenig man trinkt, die Regelmässigkeit ist das Problem. Drum immer mal wieder ein paar Tage total aussetzen, keine alkoholhaltigen Dinge zu sich nehmen. Keine Kirschstängeli, Schwarzwälder etc.

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Es ist kein "Spass" oder "Wille". Man "wird aufgehört" von der Alternative, zu VERRECKEN oder endlich zu LEBEN.

Der Weg in die Klinik und die Gruppe wird zur "Erlösung". Ja, es ist sogar GUT, daß Alkoholismus NICHT "heilbar" ist, stattdessen die Chance zu einem Zweiten Leben gibt....

Die Freunde, die BEDINGUNGSLOS KAPITULIEREN konnten, leben seit vielen vielen 24 Stunden im HEUTE, bewußt mit allen Höhen und Tiefen, dankbar und nicht mehr als "Penner" verachtet.

Dann ist der Alkoholismus "die schönste Krankheit der Welt", ohne Alkohol, ohne Kampf, ohne Krampf, kein "heldenhafter Verzicht" - sondern REICHTUM, von dem jemand, der nur noch eine schwarze Wand als Perspektive hatte, nie zu träumen gewagt hätte....


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